Instagram

Menü

Endingen - Vorderösterreich Museeum

 
Vorderösterreich Museeum Endingen

In sieben Räumen und auf ca. 170 qm werden - in der Konzeption von Prof. Dr. Franz Quartal, Stuttgart - Entwicklung und Besonderheiten der habsburgischen Vorlande dargestellt.
Die Halle im Erdgeschoß zeigt eine Gesamtschau der habsburgischen Stellung in Südwestdeutschland - unter anderem Großdias der Grabplatte König Rudolfs und vier der Königsfelder Stifterfenster.

Die oberen Räume widmen sich den Themen:

  • Verfassung / Verwaltung Vorderösterreichs
  • Adel
  • Städte
  • Prälaten und Klöster
  • Bildungswesen / Universität Freiburg

    

Der Stadt Endingen und dem Verein der Freunde des Vorderösterreich-Museum ist es gelungen, Orginal-Exponate zu erhalten, zum Teil als private Leihgaben. Als weithin beachtete Sonderausstellung konnte 1997 eine große Zahl von Stücken über die Familie von Ulm-Erlach gezeigt werden, viele davon aus Familienbesitz.

Der Üsenberger Hof

Das stattliche spätgotische Wohnhaus - eines der bedeutensten Profangebäude Endingens (Dr. Zimdars), das Juwel der historischen Gebäude Endingens - wurde 1994 grundlegend saniert und restauriert.
Das Erdgeschoß ist massiv, darüber wird das alemannische Fachwerk sichtbar. Den Abschluß bildet ein zweistöckiges Krüppelwalmdach. Der Ursprünglich zweigeschossige Keller wird durch eine Treppe in der Eingangshalle und eine Außentreppe auf der Südseite erschlossen. Er dürfte noch von einem Vorgängerbau stammen.

Der Üsenberger Hof war offensichtlich Zentrum eines bedeutenden mittelalterlichen Hofareals, das sicher älter ist als das spätgotische Gebäude. Eine verbindung mit den Endinger Stadtherren von Üsenberg im 13. und 14. Jahrhundert ließe sich bestenfalls aus der älteren Bausituation im Keller herleiten.

Giebel und Zwerchgiebel des Hauses Zeigen die typische Fachwerkkonstruktion des 15. Jahrhunderts. Das Dachgebälk konnte auf 1482/83 datiert werden; die Wandmalereien wurden 1495 geschaffen. Im Inneren sind an Stuckdecken, Fenstern, Täfern, Türen, und Lamperien spätbarocke Umbauten deutlich sichtbar. Über der Eingangstür angebracht sind die Wappen der Erbauer Jörg von Landeck (heraldisch links) und seiner Gattin Katharina im Holz. Ein Bezug zu der Breisgauer Ritterfamilie Snewelin von Landeck bestand nicht.

Bemerkenswert sind die restaurierten Reste spätgotischer Wandmalerei im Inneren. Ungewöhnlich ist die allegorische Figur des "Niemand" als schlafender Jüngling. Ein Spruchband nennt den armen "Niemand", den man jeglicher Schuld bezichtigt.

Nach der restaurierung zog in einen Raum das Verkehrsamt der Stadt Endingen ein. Der größte Teil des Hauses wurde der vorderösterreichischen Geschichte gewidmet.

Vorderösterreich-Museum
Kaiserstühler Verkerhrsbüro
Im Üsenberger Hof


79346 Endingen
Adelshof 20
Tel.: 07642/689990
Fax: 07642/689999
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.endingen.de/

Öffnungszeiten

  • Mo bis Fr.: 9 - 12 Uhr
  • Mo, Die und Fr: 15 - 17 Uhr
  • November bis März
    1. Sonntag im Monat
    von 10.30 - 12.30 Uhr
  • April bis Oktober
    jeden Sonntag
    von 10.30 - 12.30 Uhr
  • Gruppen nach Vereinbarung

Text: Stefan Wäldin
Fotos: Hans-Jürgen van Akkeren

Burgen-Karte

 


 Besucher seit 1999

Heute963
Gestern2290
Woche3253
Monat24845
Insgesamt4255142

Aktuell sind 59 Gäste und keine Mitglieder online


Partner

Partner von
www.breisgau-burgen.de

 
http://www.foerderkreis-archaeologie.de

Go to top