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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Bauforschung

  • Buckelquader – Stille ZEITZEUGEN der Stauferzeit - Datierungshilfe

    Buckelquader – Stille ZEITZEUGEN der Stauferzeit

    Datierungshilfe des Baubeginns – Burgen jünger als datiert?

    Vielerorts wurde der Baubeginn eines Bergfrieds, einer Mauer oder eines Gebäudes zu früh eingeordnet. Die urkundliche Ersterwähnung ist kein Beleg für die Entstehungszeit der heute sichtbaren Teile einer Burgruine.

    Der Autor Willfried Pfefferkorn beschreibt in seinem hier vorliegenden Aufsatz „Buckelquader an Burgen der Stauferzeit in Württemberg“ die baugeschichtliche Erscheinung als Zeugnisse einer Epoche und erläutert nach welchen Kriterien ein Buckelquadermauerwerk zeitlich eingeordnet werden kann, sowie die Frage nach der Herkunft, Ursprung und Zweck dieses Erscheinungsmerkmals.

    Zu den Unterscheidungsmerkmalen zählen zum Beispiel die Formenmerkmale der Buckelquader, Beschaffenheit der Oberflächen, Bearbeitungsspuren der verwendeten Werkzeuge, ggf. Steinmetzzeichen, Betrachtung des Mauerverbandes, fehlende oder vorhandene Wolfs- oder Zangenlöcher oder die Beschaffenheit des Randschlages.

    Er macht aber auch deutlich, dass die ausschlaggebenden Hinweise keinesfalls eine exakte Datierung ermöglichen. Es ist jedoch sehr hilfreich, wenn ein Bauteil auf „frühestens 1200“ anstelle 1140 datiert werden kann. Eine so gewonnene Datierung ist also nur eine Datierungshilfe und kein Beweismittel. Wilfried Pfefferkorn weist daraufhin, wenn Experten die Kunstform als Datierungsmittel anwenden, dann kann auch der Buckelquader als Kunstform verstanden werden.


    Artikel „Buckelquader an Burgen der Stauferzeit“:
    http://www.archpfefferkorn.de/pdf/buckelquader77.pdf

    Quelle und weitere hilfreiche Veröffentlichungen:
    http://www.archpfefferkorn.de/veroeffentlichungen.php

    "Burgen und Schlösser" Ausgabe Bd. 18 Nr. 1 (1977), Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege
    Eine Buckelquaderstudie. Vier Burgruinen auf der Schwäbischen Alb, W. Pfefferkorn:
    https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bus/article/view/40532
     

  • Schießscharten Datenbank - Ein muss für jeden Burgenforscher

    Wissenschaftliche Forschung über den militärischen Nutzen von frühen Schießscharten bis ins Hochmittelalter

    Schießscharten Datenbank - Ein muss für jeden Burgenforscher

    Nicht jede Öffnung in einer mittelalterlichen Mauer ist als Schießscharte anzusehen.

  • Vortrag 17.11.2022 im Elztalmuseum Waldkirch - Der Turm der Kastelburg

    Der Turm der Kastelburg - Bauforscher Stefan King erläuert die bauliche Entwicklung

    joomplu:618

    Veranstaltungsort:
    Vortrag im Elztalmuseum Waldkirch - Regionalgeschichte und Orgelbau
    Elztalmuseum,  Kirchplatz 14, 79183Waldkirch

    Vortrag musste krankheitsbedingt abgesagt werden!!!!
    Wir werden den Vortrag im Geschichtlichen Herbst im nächsten Jahr erneut anbieten.

    Dauer der Veranstaltung: 19:00 bis 21:00 Uhr

    Eintritt: 5 EUR

    Der Diplom-Ingenieur Stefan King entführt die Zuhörer in die Entstehungsgeschichte des Turmes der Kastelburg. Detektivisch wird anhand von Baubefunden die frühere Form und Funktion entschlüsselt.

    Ein Vortrag im Rahmen des Geschichtlichen Herbstes

    Quelle: https://www.stadtarchiv-waldkirch.de/archiv/start

    Veranstalter:
    Stadtarchiv Waldkirch
    in der Schwarzenbergschule
    Freie Straße 17
    79183 Waldkirch
    Tel.: 07681/474-0857