Burgen im mittelalterlichen Breisgau
28.04.2026 Vortrag zur Burg Rötteln im Dreiländermuseum Lörrach
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Vortrag zur Burg Rötteln im Dreiländermuseum Lörrach
Foto: Hans-Jürgen van Akkeren 03.07.2023
Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte der Burg Rötteln stehen im Mittelpunkt von einem Vortrag im Dreiländermuseum in Lörrach. Am Dienstag, 28. April 2026, um 18 Uhr spricht die Bauforscherin Katharina Herrmann im Hebelsaal über aktuelle Ergebnisse ihrer Untersuchungen.
Im Fokus stehen laut Museum vor allem neue Erkenntnisse zur Oberburg. Diese basieren auf der Auswertung historischer Quellen sowie auf detaillierten Untersuchungen direkt am Bauwerk. Dabei konnten zentrale Aspekte zur Entwicklung der Anlage und zu späteren baulichen Veränderungen präzisiert werden. Vorgestellt werden unter anderem Ergebnisse zur Ringmauer, zum Palas, zu Zwischenbauten sowie zum sogenannten Neuen Bau.
Die Referentin ist seit mehreren Jahren als freiberufliche Bauforscherin tätig und arbeitet schwerpunktmäßig in Südbaden. Ihre Arbeit umfasst neben bauhistorischen Analysen auch Archivforschung und Dokumentationen historischer Gebäude.
Der Vortrag ist Teil einer fünfteiligen Reihe, die die Ausstellung zur Burg Rötteln begleitet. Die Ausstellung im Dreiländermuseum zeigt noch bis zum 14. Juni 2026 moderne Methoden der Archäologie und Denkmalforschung und deren Bedeutung für neue Erkenntnisse zur Geschichte regionaler Burgen.
| Thema: Referentin: Wann: Wo: |
Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte der Burg Rötteln Dr. Katharina Herrmann, Bauforscherin Dienstag, 28. April 2026, um 18 Uhr Lörrach, Dreiländermuseum, Basler Str. 143, 79540 Lörrach |
31. Mai 2026 Archäologisch-historische Stadtführung durch die Altstadt Kenzingen mit Hans-Jürgen van Akkeren
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Archäologisch-historische Stadtführung durch die Altstadt Kenzingen am 31. Mai 2026
Entdecken Sie die Geheimnisse unserer Stadtgeschichte mit Hans-Jürgen van Akkeren
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Stadtarchäologie und erfahren Sie mehr über die mittelalterliche Stadtbefestigung in unserer historischen Altstadt Kenzingen. Am Sonntag, den 31. Mai 2026, um 14.00 Uhr, lädt Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlich Beauftragter der Archäologischen Denkmalpflege, zu einer spannenden und fachkundigen Stadtführung ein, die unter dem Motto "Stadtarchäologie und Stadtbefestigung" steht.
Diese einzigartige Stadtführung verspricht einen tiefen Einblick in die Archäologie unserer Stadt und die neuen Erkenntnisse, die während verschiedenen archäologischen Ausgrabungen in den letzten fünf Jahren zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gewonnen wurden. Von verborgenen Befunden bis zu den Spuren vergangener Epochen – wir enthüllen gemeinsam die Geschichten, die unsere Stadt zu erzählen hat.
Die Stadtführung startet vor dem historischen Rathaus in der Hauptstraße in Kenzingen. Von hier aus werden wir zu den historischen Plätzen unserer Stadt eintauchen und die Geheimnisse vergangener Zeiten enthüllen.
Seien Sie dabei, wenn die Vergangenheit wieder lebendig wird und Kenzingen in einem neuen Licht erscheint. Diese fachkundige Führung ist eine einmalige Gelegenheit, mehr über unsere historische Altstadt und ihre Bedeutung zu erfahren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Veranstalter: Heimat- und Verkehrsverein Kenzingen e.V.Datum der Veranstaltung: Sonntag, 31. Mai 2026
Beginn: 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Rathaus Kenzingen, Hauptstraße 15
Unkostenbeitrag: Erwachsene 6 EUR; Kinder ab 16 Jahre: 3,- EUR. Anmeldung nicht erforderlich!
Navi zur Veranstaltung: https://maps.app.goo.gl/nigQBDUp9GGKDVmM9
LKA-BW: Ermittlungen wegen Kulturgutkriminalität - Ermittlungsbehörden sind einem mutmaßlichen Netzwerk gewerbsmäßiger Raubgräber auf der Spur
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LKA-BW: Ermittlungen wegen Kulturgutkriminalität - Ermittlungsbehörden sind einem mutmaßlichen Netzwerk gewerbsmäßiger Raubgräber auf der Spur
Landeskriminalamt Baden-WürttembergStuttgart (ots), 23.04.2026
Symbolbild, LKA BW
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt-Baden-Württemberg führen ein umfangreiches Ermittlungsverfahren im Bereich der mutmaßlich organisierten Kulturgutkriminalität. In diesem Zusammenhang wurden am 22. April 2026 zeitgleich Durchsuchungsmaßnahmen in mehreren Bundesländern sowie in Österreich durchgeführt. Die Beschuldigten stehen im Verdacht insbesondere gegen das Kulturgutschutzgesetz verstoßen zu haben. Dieses verbietet das Inverkehrbringen und den Handel von Kulturgut, wenn dieses ohne behördliche Genehmigung geborgen oder unrechtmäßig erlangt wurde.
Es besteht der Tatverdacht, dass ein international agierendes kriminelles Netzwerk über einen längeren Zeitraum hinweg systematisch archäologische Kulturgüter illegal geborgen und gewerbsmäßig in den Handel eingebracht hat.
Unter Koordination des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wurden insgesamt 19 Objekte im Bundesgebiet und in Österreich durchsucht. Die Maßnahmen erstreckten sich auf Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Rheinland-Pfalz, sowie Niederösterreich. Sie erfolgten in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung einer Vielzahl nationaler und internationaler Fachinstitutionen, darunter das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, das Württembergische Landesmuseum, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, das Bundeskriminalamt, mehrere Landeskriminalämter sowie Polizeibehörden aus Österreich.
Durchsucht wurden Wohn- und Geschäftsräume. Hierbei wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Unter anderem fanden die Ermittlerinnen und Ermittler eine Vielzahl archäologischer Gegenstände. In einem Gebäude wurden zudem historische Schusswaffen sichergestellt. Die Untersuchung der sichergestellten Gegenstände dauert an.
Auf die Spur der Täter, die arbeitsteilig und in wechselnden Gruppierungen agiert haben sollen, um die Kultur- und Kunstschätze illegal zu beschaffen und zu verkaufen, kamen die Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg im Juni 2025. Bei zwei Tatverdächtigen wurden damals eine Vielzahl archäologischer Objekte sichergestellt, darunter befanden sich nach einer ersten Einschätzung auch bedeutsame Kulturschätze.
Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen die Täter gezielt archäologisch bedeutsame Fundorte in Deutschland, Österreich und Spanien aufgesucht haben, um dort mit Metalldetektoren und teilweise auch durch Unterwassererkundungen Kulturgüter illegal zu bergen. Diese Objekte sollen anschließend über längere Zeiträume hinweg gewerbsmäßig veräußert worden sein.
Neben dem materiellen Verlust, den der illegale Kulturgüterhandel durch den Entzug aus dem öffentlichen Zugriff verursacht, wiegen die damit verbundenen Verluste für die Wissenschaft häufig noch schwerer. Bei den Raubgrabungen kommt es zum Verlust des sogenannten Fundkontexts. Archäologische Objekte entfalten ihren wissenschaftlichen und somit historischen Wert erst im Zusammenhang mit ihrer Lage, Schichtung und Umgebung. Wird dieser Kontext zerstört, ist der Erkenntnisverlust irreversibel.
"Kulturgüter sind mehr als historische Objekte. Sie sind Ausdruck unserer kulturellen Entwicklung und kollektiven Erinnerung. Das Kulturgutschutzgesetz definiert Kulturgut daher bewusst weit - als bewegliche Gegenstände von künstlerischem, geschichtlichem oder archäologischem Wert", erläutert die Leiterin der Pressestelle des LKA, Lisa Schröder.
"Illegale Sondengänge und Raubgrabungen sind keine harmlose Freizeitbeschäftigung. Wer ohne Genehmigung gezielt nach archäologischen Objekten sucht und diese an sich nimmt oder veräußert, begeht eine Straftat. Auch das häufig vorgebrachte Argument, man "rette" Kulturgüter, greift nicht. Viele Fundstellen sind der Wissenschaft bekannt und werden bewusst nicht ausgegraben, um sie für zukünftige Forschungsmethoden zu erhalten. Unkontrollierte Eingriffe führen hingegen zur dauerhaften Zerstörung wertvoller Informationen."
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, aktiv zum Schutz des kulturellen Erbes beizutragen und ohne behördliche Genehmigung keine eigenständigen Grabungen durchführen. Archäologische Funde sind unverzüglich den zuständigen Behörden zu melden.
Rückfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Stuttgart
Pressestelle
Erste Staatsanwältin Stefanie Ruben
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0711 8953-1004
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Pressestelle
Kriminaloberrätin Lisa Schröder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0711 5401-2044
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/6261444
Ehrenamt in der Denkmalpflege Baden-Württemberg
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März 2026 Liebe Engagierte in der Denkmalpflege, AKTUELLES Dokumentation zum Ehrenamtsforum Wir freuen uns sehr, dass wir nun die Dokumentation zum Ehrenamtsforum am 27.9.2025 in Stuttgart vorlegen können. In der Publikation sind auch die Ergebnisse zur Umfrage im Ehrenamt in der Denkmalpflege enthalten, die im Herbst 2025 durchgeführt wurde. Herzlich bedanken wir uns bei allen, die an der Veranstaltung und an der Umfrage mitgewirkt haben! Die PDF-Datei zum Download finden Sie hier: doku_ehrenamtsforum_2025 Sep.pdf
Erste Denkmalstammtische starten in Kürze Voraussichtlich im Mai 2026 werden sich die ersten regionalen Denkmalstammtische treffen. Sie werden in Kooperation mit dem denkmalnetzBW durchgeführt und stärken die kleinräumige Vernetzung ehrenamtlich Aktiver in der Denkmalpflege. Sie bieten Gelegenheit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und für gemeinsame Aktivitäten wie Besuche von Denkmalen und Veranstaltungen. Die Denkmalstammtische werden vor Ort von Freiwilligen für Freiwillige koordiniert und durchgeführt. Weitere Informationen gibt es in Kürze in diesem Newsletter oder auf der neuen Seite zum Ehrenamt der Bau- und Kunstdenkmalpflege: LAD Ehrenamt Bau- und Kunstdenkmalpflege.
DenkMal am Mittwoch 4_2026: Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in der baden-württembergischen Denkmalpflege am 15.4.26 Auf der Grundlage des Ehrenamtsforums am 27.9.2025 und der Umfrage zum Ehrenamt in der Denkmalpflege bietet der Online-Vortrag einen umfassenden Überblick über das bürgerschaftliche Engagement für Denkmale in Baden-Württemberg. Dabei werden auch Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze vorgestellt. Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungskalender der LAD-Website: DenkMal am Mittwoch Nr. 4 Ehrenamt Save the date: Ortsgespräch Ehrenamt am 11.7.2026 Die beliebten Ortsgespräche am 2. Freitag im Juli werden zukünftig durch ein Ortsgespräch Ehrenamt am Folgetag erweitert. Erstmals wird es am Samstag, 11. Juli 2026, stattfinden. Wir freuen uns sehr darauf, beim Verein Zehntscheuer Ammerbuch-Entringen zu Gast zu sein, die Arbeit des Vereins und die vorbildlich sanierte Zehntscheuer kennenzulernen. Wie beim Ehrenamtsforum wird es ausreichend Zeit zum Austausch und zur Vernetzung geben, außerdem werden Themenwünsche aus dem Bereich der Fortbildung aufgegriffen. Näheres erfahren Sie demnächst in unserem Newsletter und auf der Homepage des Landesamts für Denkmalpflege. AKTUELLE AUSSCHREIBUNGEN Bewerbungsstart für die Förderung von denkmal aktiv-Projekten im Schuljahr 2026/27 Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fördert seit mehr als zwanzig Jahren Schuljahresprojekte, die Denkmale als Lernorte nutzen und den Wert des kulturellen Erbes erkunden. Hier können sich ehrenamtliche Denkmalvermittler in Projekte mit Schulen einbringen. Der Bewerbungszeitraum für die Förderung von denkmal aktiv-Projekten im Schuljahr 2026/27 läuft noch bis zum 8. Mai. Die Bewerbungen sind von den Schulen zu erstellen. Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite: Deutsche Stiftung Denkmalschutz denkmal aktiv Mikroförderprogramm: Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken. Die Deutsche Stiftung für Ehrenamt und Engagement nimmt fortlaufend Anträge für das Mikroförderprogramm zur Stärkung von Ehrenamt und Engagement entgegen. Gefördert werden Beträge von bis zu 1.500 € in strukturschwachen oder ländlichen Regionen. Weitere Informationen gibt es hier: Deutsche Stiftung Denkmalschutz Mikroförderprogramm Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen Das Programm der Robert Bosch Stiftung und des Bundesverbands Soziokultur möchte Menschen die Möglichkeit geben, den Mehrwert von Demokratie und Gemeinschaft wieder selbst zu erfahren. Dabei sollen Projekte und Aktionen dort stattfinden, wo Menschen sich häufig und gerne aufhalten: an Alltags- oder Freizeitorten. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 17. Mai. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Robert-Bosch-Stiftung: Programm Allzeitorte |
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Landesamt für Denkmalpflege |












