Burgen im mittelalterlichen Breisgau
Vortrag 10. April 2026: Neue Erkenntnisse zur Geschichte Kenzingens – Die Ursprünge einer Stadt. Referent Hans-Jürgen van Akkeren
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Vortrag: Neue Erkenntnisse zur Geschichte Kenzingens – Die Ursprünge einer Stadt
Heimat- und Verkehrsverein Kenzingen e.V. lädt zum Vortrag von Hans-Jürgen van Akkeren ein
Im Rahmen des 50. Jubiläums unseres Vereins lädt der Heimat- und Verkehrsverein Kenzingen e.V. zu einem besonderen Vortrag über die frühen Ursprünge der Stadt Kenzingen ein.
Unter dem Titel „Neue Erkenntnisse zur Geschichte Kenzingens – Die Ursprünge einer Stadt“ spricht Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlich Beauftragter der Archäologischen Denkmalpflege, am 10. April 2026 im evangelischen Gemeindehaus, Offenburger Straße, Kenzingen.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen neue archäologische und historische Erkenntnisse zur Entwicklung Kenzingens vor und nach der Stadtgründung durch Rudolf II. von Üsenberg im Jahr 1249. Beleuchtet werden dabei unter anderem die Bedeutung der sogenannten Kenzinger Burg („Kuppelburg“), die Rolle der Herren von Kenzingen und der Üsenberger, die Verbindung zum Kloster Andlau sowie die Entstehung des Frauenklosters Wonnental.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktuellen Ergebnissen der Stadtarchäologie. Hans-Jürgen van Akkeren wird von Befunden berichten, die in den Jahren 2019 bis 2025 bei Baumaßnahmen in Kenzingen dokumentiert werden konnten. Dazu zählen unter anderem neue Nachweise zur inneren und äußeren Stadtmauer, zum mittelalterlichen Stadtbächle sowie zur Funktion der Kleinen Elz als Teil der historischen Stadtbefestigung. Die Funde eröffnen spannende Einblicke in die mittelalterliche Stadtstruktur und den Alltag der Menschen in Kenzingen.
Der Vortrag zeigt eindrucksvoll, wie eng Landschaft, Herrschaft, Klosterwesen und Stadtentwicklung miteinander verknüpft waren – und wie neue archäologische Entdeckungen unser Bild von der Geschichte Kenzingens erweitern.
Der Heimat- und Verkehrsverein Kenzingen e.V. freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.
Veranstaltung: Vortrag „Neue Erkenntnisse zur Geschichte Kenzingens – Die Ursprünge einer Stadt“
Referent: Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlich Beauftragter der Archäologischen Denkmalpflege
Datum: Freitag, 10. April 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: evangelischen Gemeindehaus, Offenburger Straße 21, Kenzingen.
Navigation: https://maps.app.goo.gl/kF4JsSFKFY5uRLda8 ![]()
Heimat- und Verkehrsverein Kenzingen e.V.
Wanderexkursion „Im Schatten der Burg Kürnberg“ mit Burgführer Hans-Jürgen van Akkeren am 26. April 2026
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Wanderexkursion „Im Schatten der Burg Kürnberg“ mit Burgführer Hans-Jürgen van Akkeren am 26. April 2026
Die Kirnburg, ein geschichtsträchtiges Wahrzeichen des Bleichtals, lädt Besucher ein, am 26. April an einer fesselnden Wanderexkursion teilzunehmen. Unter der Leitung des erfahrenen Burgführers Hans-Jürgen van Akkeren können Teilnehmer in die reiche Vergangenheit eintauchen, die die Mauern dieser imposanten Burg umgibt.
Die Exkursion beginnt um 13:40 Uhr an der Kirnburghalle in Bleichheim und führt die Teilnehmer über den Kirnberg bis zur beeindruckenden Burgruine. Während des Weges wird Burgführer Hans-Jürgen van Akkeren spannende Einblicke in die Geschichte der Herrschaft Üsenberg und ihrer Burg „Kvrinberc“ geben. Von der Mühlsteinproduktion bis hin zur Wasserversorgung der Burg - die Tour bietet einen facettenreichen Blick auf die Vergangenheit dieser Region.
Nach der Wanderung lädt der Weinhof WeinJuBella der Bleichtäler Winzer eG und Bleichheimer Freunde der Burg Kürnberg zu einer kleinen Stärkung auf der Kirnburg ein, die gegen eine Spende für das leibliche Wohl erhältlich ist.
Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt 6,- € für Erwachsene, während Kinder bis 16 Jahre kostenlos teilnehmen können. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, jedoch wird festes Schuhwerk empfohlen, da die Teilnahme auf eigene Gefahr erfolgt.
Die Wanderexkursion ist nicht kinderwagentauglich.
Verpassen Sie nicht diese einzigartige Gelegenheit, die Geschichte und die Schönheit der Kirnburg zu entdecken. Weitere Informationen zur Wanderexkursion finden Sie unter dem folgenden Link www.kirnburg.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Treffpunkt: Parkplatz Kirnburghalle Bleichheim
Beginn der Exkursion: 26. April 2026 um 13:40 Uhr
Beitrag: 6 EUR/Erwachsene; 3 EUR Kinder ab 16
Navigation zum Treffpunkt: https://maps.app.goo.gl/tP1NrZi3zJvceMBG7 ![]()
Termine für 2026 historische Stadtführungen in Waldkirch und auf die Kastelburg
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Historische Stadtführungen in Waldkirch und auf die Kastelburg 2026
Geschichtstheaterführungen
Termine „Mit Theres‘ im Kaiserfieber“ - Eine Zeitreise ins Jahr 1880
Warten auf Kaiser Wilhelm I., zu Besuch in Waldkirch, eine Begegnungen mit damaligen Zeitpersonen.
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Freitag, 10.04.2026, 19 Uhr
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Freitag, 08.05.2026, 19 Uhr
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Freitag, 05.06.2026, 19 Uhr
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Freitag, 25.09.2026, 19 Uhr
Beginn aller Stadtführungen 19 Uhr, Treffpunkt vor dem Gebäude Kirchplatz 2 (Außenstelle Kita Regenbogen; Kirchplatz Ecke Kandelstraße)
Dauer ca. 2 Std.; 4-6 Mitwirkende
Erwachsene 9 €, Kinder 10-14 Jahre 5 €
Termine „Mit Torwächters Weib durch Waldkirch“. Eine Zeitreise in die Renaissance um 1530.
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Freitag, 22.05.2026, 19 Uhr
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Freitag, 17.07.2026, 19 Uhr
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Freitag, 07.08.2026, 19 Uhr
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Freitag, 16.10.2026, 19 Uhr
Beginn aller Stadtführungen 19 Uhr, Treffpunkt vor dem Gebäude Kirchplatz 2 (Außenstelle Kita Regenbogen; Kirchplatz Ecke Kandelstraße)
Dauer ca. 2 Std.; 4-6 Mitwirkende
Erwachsene 9 €, Kinder 10-14 Jahre 5 €
Burgführungen
Termine „Mit dem Türmer auf die Kastelburg“. Eine Zeitreise in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Dauer ca. 4 Stunden, 9-13 Mitwirkende, mittelalterlicher Imbiss inbegriffen
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Freitag, 31.07.2026, Abendtürmer, 19 Uhr, Treffpunkt Marktplatz Marienbrunnen
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Samstag, 01.08.2026, Abendtürmer, 19 Uhr, Treffpunkt Marktplatz Marienbrunnen
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Freitag, 04.09.2026, Abentürmer, 19 Uhr, Treffpunkt Marktplatz Marienbrunnen
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Samstag, 05.09.2026, Familientürmer, 13 Uhr, Treffpunkt Marktplatz Marienbrunnen
(bei schlechtem Wetter 06.09.2026)
Beginn Abendführung jeweils 19 Uhr, Treffpunkt Marktplatzbrunnen
Erwachsene 15 €, Kinder (Teilnahme erst ab 10 Jahren möglich) bis 14 Jahre 10 €
Beginn Familienführung 13 Uhr Treffpunkt Marktplatzbrunnen
Dauer ca. 4 Std.; 9-11 Mitwirkende
Erwachsene 15 €; Kinder bis 3 Jahre frei; 4-14 Jahre 10 €;
Familienkarte (2 Erwachsene und alle eigenen Kinder) 35 €
Alle Termine mit Voranmeldung
Kontakt:
Tourist-Information, D-79183 Waldkirch, Marktplatz 1-5
Tel.: 07681/19 433 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.stadt-waldkirch.de/start/stadtinformation+und+tourismus/stadtfuehrungen.html
Unterwasserarchäologische Funde am Fuss der Pfalz: Neue Einblicke in Basels Geschichte
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Unterwasserarchäologische Funde am Fuss der Pfalz: Neue Einblicke in Basels Geschichte
Seit September 2025 begleitet die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt die Sanierung der Ufermauer unterhalb der Pfalz. Die Arbeiten finden unter besonderen Bedingungen statt, denn sämtliche Eingriffe werden archäologisch unter Wasser überwacht. Bereits in den ersten Wochen konnten beeindruckende Funde geborgen werden, die spannende Einblicke in die Geschichte des Basler Pfalzbereichs liefern.
Zu den herausragenden Entdeckungen zählt ein vollständig erhaltener Siegelstempel des Domkantors Rudolf Kraft (1296–1305). Die Inschrift SIGILLVM RVDOLFI CANTORI identifiziert den hochrangigen Geistlichen eindeutig. Das Siegel zeigt ihn am Pult stehend und trägt zudem das charakteristische Wappen mit Saufeder – ein außergewöhnlich gut erhaltenes Zeugnis mittelalterlicher Amtstradition.
Auch die römische Vergangenheit des Standorts rückt erneut ins Blickfeld: Gleich zu Beginn der Untersuchungen fanden die Archäologinnen und Archäologen mehrere römische Münzen, darunter eine feine Silbermünze (Siliqua) aus der Regierungszeit von Kaiser Gratian (375–378 n. Chr.). Ein weiterer Fund führt in die jüngere Basler Geschichte: Ein eiserner Pfahlschuh des ersten städtischen Freibads, des Pfalzbadhysli von 1831, konnte ebenfalls geborgen werden.
Die Fundstelle ist seit langem als historisch reichhaltig bekannt. Bereits in den Jahren 1932/33 kamen bei Niedrigwasser rund 580 römische Münzen ans Tageslicht. Über die Jahrhunderte gelangten durch Abfälle, Schutt, Einstürze und Bautätigkeiten zahlreiche Objekte vom Pfalzbereich in den Rhein – ein Umstand, der die heutige Vielfalt der Funde erklärt.
Die aktuellen Entdeckungen bereichern nicht nur das wissenschaftliche Verständnis der Basler Stadtgeschichte, sondern verdeutlichen einmal mehr, wie bedeutend der Rhein als Archiv der Vergangenheit ist.
Quelle: @kantonbaselstadt: https://www.instagram.com/p/DRRpNwsl78r/?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=M2M0Y2JmOTAyOA==











