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Badisches Klosterbuch jetzt online: Umfassendes Nachschlagewerk zu Klöstern, Stiften und religiösen Gemeinschaften in Baden und HohenzollernSeit der Kalenderwoche 17/2026 ist auf dem landeskundlichen Informationsportal LEO-BW das Themenmodul „Badisches Klosterbuch“ online einsehbar. Damit steht der Öffentlichkeit, der regionalgeschichtlichen Forschung sowie allen an Kloster-, Kirchen-, Kunst- und Landesgeschichte Interessierten eine bedeutende neue digitale Informationsquelle zur Verfügung. Jürgen Dendorfer / Wolfgang Zimmermann (Hg.): Badisches Klosterbuch. Klöster, Stifte und religiöse Gemeinschaften in Baden und Hohenzollern. Von den Anfängen bis zur Säkularisation. Regensburg: Verlag Schnell & Steiner, 2025, 3 Bände, ISBN 978-3-7954-3847-0. |
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1000 Jahre Mußbach – Ein Buch zum Jubiläum von Hubert HaasAnlässlich des 1000-jährigen Jubiläums des Freiämter Ortsteils Mußbach präsentiert der Autor Hubert Haas eine beeindruckende Sammlung von Beiträgen, die in einem umfangreichen Buch mit über 330 Seiten zusammengefasst sind."Mußbacher Geschichten und Studien" – Eine Sammlung zum Jubiläum 2024 In diesem Jubiläumsband verschmelzen persönliche Erinnerungen mit historischen Texten und traditionellen Geschichten zu einem lebendigen Bild des Lebens in Mußbach. Ob es um das Singen, die Geburt von Kindern, den Klang der Motoren, das Arbeiten mit Wolle oder den Handel mit dem Kloster Tennenbach geht – dieses Buch erzählt von den vielfältigen Facetten des Dorflebens. Es berichtet von Landwirtschaft, ... |
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Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120–1293) – Edition, Übersetzung, Einordnung
Bereits 1907 wurde beschlossen, die Freiburger Stadtrechte herauszugeben. Wechselnde Bearbeiter und zwei Weltkriege verhinderten dieses Ansinnen bis heute. 1991 wurde durch Marita Blattmann ein erster Versuch unternommen, die Freiburger Stadtrechte zur Zeit der Herzöge von Zähringen zu rekonstruieren. Neue Ansätze und Methoden in der Forschung machten es jedoch zwingend notwendig, diese normativen Texte, die eine Vorbildfunktion für andere Stadtrechte im deutschen Südwesten hatten, erneut wissenschaftlich auszuwerten und zu bewerten.
Für keine andere deutsche Gründungsstadt des hohen Mittelalters lässt sich die frühe Rechtsentwicklung so detailliert nachvollziehen wie für Freiburg im Breisgau. Umso misslicher ist es, dass die Freiburger Stadtrechtstexte bislang nicht in einer einheitlichen kritischen Edition zugänglich waren. Das vorliegende Werk schließt diese Lücke. Ediert werden darin erstmals sämtliche Freiburger Stadtrechtstexte und stadtrechtsnahen Urkunden von der Marktgründung 1120 bis zum deutschen Stadtrecht von 1293, das bis zur Rechtsreform des Ulrich Zasius von 1520 in Geltung blieb. Aufgenommen wurden neben den ab 1218 erhaltenen Urkunden auch die verlorenen, aber rekonstruierbaren Stadtrechtstexte der vorangehenden Zähringerzeit, die zu den ältesten Stadtrechtstexten im deutschsprachigen Raum überhaupt gehören.
Eingeleitet wird der Band von einem Überblick über die Geschichte Freiburgs im 12. und 13. Jahrhundert und einem Beitrag, der die Spezifika der Freiburger Texte erläutert und sie in die Stadtrechtsentwicklung ihrer Zeit einordnet. Neuhochdeutsche Übersetzungen der lateinischen und mittelhochdeutschen Originale sollen die Edition auch einem breiteren Lesepublikum zugänglich machen.
Das Buch ist ab dem 16. November 2020 im Handel und kann im Stadtarchiv für 30 Euro zzgl. 4 Euro Versandkosten bestellt werden ().
Marita Blattmann, Jürgen Dendorfer, Mathias Kälble, Heinz Krieg (Hrsg.): Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120–1293) – Edition, Übersetzung, Einordnung (Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau 43), Freiburg 2020.
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Matthias FröhlichBurg und Bergbau im südlichen SchwarzwaldDie Ausgrabungen in der Burg am Birkenberg (Gde. Bollschweil-St. Ulrich)Archäologie und Geschichte – Freiburger Forschungen zum ersten Jahrtausend in SüdwestdeutschlandIn vielen Tälern des Südschwarzwaldes finden sich heute meist unzugängliche Stollen und Schächte, die Zeugnis von dem hier im Mittelalter betriebenen Bergbau auf Silber geben. In der älteren Literatur werden diese Reviere oft in Verbindung mit nahe gelegenen Burgen gebracht, in der Annahme, dass die lokalen Bergherren von dort die Gewinnung der Erze und deren Aufbereitung überwacht hätten. Am rund 10 km südlich von Freiburg im Breisgau gelegenen Birkenberg konnten im Rahmen des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts „Burg & Bergbau“ erstmals die Überreste einer Burganlage ergraben werden, bei der sowohl die urkundliche Überlieferung, als auch die archäologischen Zeugnisse einen solchen Zusammenhang sicher belegen. Die Forschungsergebnisse werden mit diesem Band vorgelegt.
Quelle: https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog/book/462 |
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Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach (Hrsg.)
Wie alles begann ...
Yach von den Anfängen bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts
Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach (Hrsg.)
Wie alles begann ...Yach von den Anfängen bis zum Beginn des 16. JahrhundertsYach ist eine Teilgemeinde der Stadt Elzach im Landkreis Emmendingen. 1293 wurde Yach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Aus diesem Anlass fand 2018 eine Ausstellung über Yach im Mittelalter statt. Diese wird hier in erweiterter Form als Buch präsentiert. Die damaligen Lebenswelten der Menschen in Yach und im Elztal werden anschaulich vermittelt. Der Bogen spannt sich von der frühen Besiedlung unseres Raumes über die Bedeutung des Klosters Waldkirch, die Entstehung und Entwicklung Yachs, die rechtlichen und landschaftlichen Bedingungen, das tägliche Leben, Landwirtschaft und ländliches Handwerk, Ansätze des Bergbaus, Verkehrswesen und Nachrichtenverbreitung, soziale Verhältnisse und Konflikte, die Rolle der Familie und die Stellung der Frau, Schulbildung, Magie und Hexenwesen bis zu religiösen Vorstellungen und Weltverständnissen. Es entsteht das vielfältige und faszinierende Bild einer Zeit, die für uns fremd und doch zugleich sehr nah ist. Link zum Buch: https://verlag-regionalkultur.de/buecher/ortsgeschichte/t-z/yach/wie-alles-begann-... Siehe auch die Beiträge zur den Burgen in Yach |
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| Lebendige Geschichte in Yach Band 6. vom Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach e.V. Heimat- und Landschaftspflege- verein Yach (Hrsg.) Verlag Regionalkultur 256 S. mit 180, meist farbigen Abb., Broschur. ISBN 978-3-95505-208-9 Preis: EUR 24,00 |
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Tennenbacher Güterbuch
Quelle: Generallandesarchiv Karlsruhe 66 Nr. 8553
Laufzeit: 1317-1341
Das zwischen 1158 und 1161 von den Zähringern gegründete Zisterzienserkloster Tennenbach wurde von Mönchen aus der hochburgundischen Abtei Frienisberg besiedelt; seine Paternität oblag aber seit um 1170/80 dem Abt von Salem. Die Schirmvogtei über Tennenbach hatten zunächst die Herzöge von Zähringen, dann die Markgrafen von Hachberg und schließlich seit 1460 die Habsburger als Landesherren Vorderösterreichs. Ausgehend von einem eher bescheidenen Stiftungsgut gelang es dem Konvent im Lauf zweier Jahrhunderte, sich durch zahlreiche Schenkungen, durch käuflichen Zuerwerb und durch Landesausbau im Schwarzwald zu einem der bedeutendsten Grundbesitzer der Region zu entwickeln; um die Mitte des 14. Jahrhunderts reichten die Klostergüter vom Rhein im Westen bis auf die Baar im Osten sowie von Lahr im Norden bis nach Bellingen im Süden.
Das zwischen 1317 und 1341 entstandene große Tennenbacher Güterbuch dokumentiert den Besitz des Klosters zu einer Zeit, als die Mönche die klassische zisterziensische Eigenwirtschaft bereits aufgegeben und die Klostergüter zur Leihe an zinspflichtige Bauern ausgetan hatten. Konzipiert und großenteils auch ausgeführt wurde das Urbar von dem Klostercellerar Johann Zenlin (gestorben 1353) und dem Klosterbruder Johann Meiger (Meier). Die Fertigstellung des buchstäblich grundlegenden Werks brauchte nahezu ein Vierteljahrhundert. 1336 wurde Johann Zenlin von seinen dankbaren Mitbrüdern zum Abt gewählt.
Das Tennenbacher Güterbuch ist eine historische Quelle von unschätzbarem Wert. Es verzeichnet nicht allein akribisch alle Güter und Gerechtsame des Klosters Tennenbach in mehr als 230 Orten des ganzen Breisgaus - Ort für Ort -, sondern bietet darüber hinaus allerlei Informationen chronikalischer Art, mitunter sogar theologische und philosophische Notizen und Betrachtungen. Von besonderer Bedeutung ist eine Abschrift des Freiburger Stadtrechts, die den entsprechenden Ortsartikel einleitet; es handelt sich dabei um die allerälteste Überlieferung des Freiburger Stadtrechts überhaupt.
Auf der ersten Seite sind in einer vielreproduzierten Initiale die Menschen dargestellt, denen das Güterbuch zu verdanken ist: Abt Johann Zenlin und sein Helfer Johann Meiger, letzterer eben im Begriff aufzuschreiben, was ein Bauer über Abgaben und Dienste berichtet, die er dem Kloster zu leisten hat. Und darüber geben nach Art einer Invocatio Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist dem Werk ihren Segen.
Literatur: Max Weber, Günther Haselier und Alfons Schäfer (Bearbb.), Das Tennenbacher Güterbuch (1317-1341) (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg A 19), Stuttgart 1969.
Historischer Atlas von Baden-Württemberg, Blatt VIII,4: Der Besitz der südwestdeutschen Zisterzienserabteien um 1340/50, Stuttgart 1975.
Digitalisierte Quelle: https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_explorer/index.php?bestand=10800
- Buch digitalisiert: Band 1 - Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - I. Nördlicher Teil. Halbband A-K
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