Burgen im mittelalterlichen Breisgau
Freiburg
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10.06.2024 Buchvorstellung - Neuerscheinungen zur Freiburger Stadtgeschichte
Buchvorstellung - Neuerscheinungen zur Freiburger StadtgeschichteIm Namen des Instituts für Rechtsgeschichte, Germanistische Abt., des Forschungsverbundes „Archäologie und Geschichte“ sowie des Stadtarchivs Freiburg ergeht herzliche Einladung zu der Veranstaltung „Nachlese(n) zum Stadtjubiläum – Präsentation zweier Neuerscheinungen“,
die am Montag, den 10. Juni 2024, um 18.00 im Stadtarchiv Freiburg stattfinden wird.
Sie können an der Veranstaltung auch online unter https://meet.freiburg.de/b/mon-fqd-vjh-b6t teilnehmen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Neuerscheinungen im Nachgang zum Freiburger Stadtjubiläum von 2020: „Neue Rahmungen. Die Anfänge Freiburgs im Europäischen Kontext“ (2023) und „900 Jahre Stadt Freiburg/900 Jahre Stadtrechtsreformation (2024)“.
Nach einer Bilanz des Jubiläumsjahres 2020/21 aus Sicht der Forschung werden die beiden Bände von Prof. Dr. Sebastian Brather und Prof. Dr. Frank Schäfer vorgestellt.
Anmeldung erforderlich unter https://eveeno.com/603813463
Pubkikationen: https://www.mittelalter1.uni-freiburg.de/forschung/publikationen#rahmungen900 Jahre Stadt Freiburg, 500 Jahre Stadtrechtsreformation. Ergebnisse, Kontexte und offene Fragen der Stadtrechtsgeschichte
Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120–1293) – Edition, Übersetzung, Einordnung
Der Tagungsband dokumentiert die öffentliche Veranstaltung des Stadtarchivs Freiburg, des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte I und Abteilung Landesgeschichte am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie des Instituts für Rechtsgeschichte und geschichtliche Rechtsvergleichung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zu den zeitgleichen Jubiläen 900 Jahre Stadt Freiburg im Breisgau und 500 Jahre Stadtrechtsreformation Freiburg. Die Geschichte des Freiburger Stadtrechts ist in den beiden Phasen seiner Entwicklung von weit überregionaler Bedeutung. Das mittelalterliche Stadtrecht, von den Anfängen Freiburgs im 12. Jahrhundert mit seiner frühen Privilegierung des Marktes durch den Zähringer Konrad im Jahr 1120, über den Stadtrodel von 1218 bis hin zum großen Stadtrecht von 1293, sucht in seiner Zeitstellung und seiner eminenten Schriftgebundenheit seinesgleichen. Ebenso bedeutsam für die Frühe Neuzeit ist die im Jahr 1520 zum Abschluss gekommene Stadtrechtsreformation des Rechtshumanisten Ulrich Zasius.
Jürgen Dendorfer, Andreas Jobst und Frank L. Schäfer (Hgg.): 900 Jahre Stadt Freiburg, 500 Jahre Stadtrechtsreformation. Ergebnisse, Kontexte und offene Fragen der Stadtrechtsgeschichte (Freiburger Rechtsgeschichtliche Abhandlungen. NF 85), Berlin 2024.Neue Rahmungen – Die Anfänge Freiburgs im europäischen Kontext. Archäologische und historische Perspektiven
Freiburg Rahmungen
Freiburgs Gründungsgeschichte ist seit dem 19. Jahrhundert intensiv erforscht worden. Als auf der grünen Wiese gegründete Stadt galt sie lange als paradigmatisches und frühestes Beispiel einer planmäßigen Anlage durch die Zähringer. Dieses Bild haben neuere Forschungen relativiert, wobei sich insbesondere der ausschließliche Vergleich mit Städten im Reich als hinderlich herausgestellt hat. Denn die Zähringer besaßen weitreichende Verbindungen nach Wallonien und Flandern, in das Rhônetal und nach Oberitalien. Dies zu berücksichtigen, eröffnet nun neue Perspektiven.
Der Band konzentriert sich beim Vergleich auf die europäischen Stadtwerdungen des hohen Mittelalters, auf spezifisches Expertenwissen im Bereich von Technik und Infrastruktur sowie auf die Ausformung städtischer Räume. So sollen anlässlich des Stadtjubiläums 1120–2020 die Konturen der Freiburger Stadtwerdung deutlicher hervortreten.
Sebastian Brather und Jürgen Dendorfer (Hgg.): Neue Rahmungen – Die Anfänge Freiburgs im europäischen Kontext. Archäologische und historische Perspektiven (Archäologie und Geschichte 23), Ostfildern 2023. -
18.03.2024 Vortrag zum Das Kageneck’schen Haus Freiburg

Vortrag "Das Kageneck’schen Haus" Freiburg

Foto: Das Kageneck’sche Haus © Jörgens.mi. Quelle: Wikipedia
Sehr geehrte Damen und Herren,am kommenden Montag findet der nächste und letzte Vortrag aus der Reihe „Auf Jahr und Tag“ statt. Es spricht Stephanie Zumbrink über „Das Kageneck’sche Haus“.
Stephanie Zumbrink M. A. hat die Fächer Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Volkskunde in Augsburg, Köln und Freiburg studiert. Seit 2007 ist sie freie Mitarbeiterin beim Freiburger Münsterbauverein. Stephanie Zumbrink hat in den letzten Jahren wichtige Forschungsarbeit für das Freiburger Münster und den Münsterbauverein geleistet.
Referentin: Stephanie Zumbrink (Freiburg)
Thema: Das Kageneck’sche Haus. Adelspalais
Zeit: Montag, 18. März 2024, 19.00 h
Ort: HS 1010, Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, Freiburg und Zoom
Dieser Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und findet im HS 1010 im Kollegiengebäude I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt. Der Vortrag wird zeitgleich als Zoom-Meeting übertragen.
Online-Zugangsdaten für Zoom (dieser Dauerlink funktioniert für alle Abende):
https://us02web.zoom.us/j/83797838628?pwd=NkVmKzc3Mmc2SGtmSm9HM2ZESGQ1UT09
Meeting-ID: 837 9783 8628, Kenncode: Jahrestag
Falls der Link in Ihrer Mail nicht automatisch funktioniert, kopieren Sie ihn bitte in die Befehlszeile Ihres Browsers (z.B. Firefox, Google Chrome oder Apple Safari) und drücken Sie die Eingabetaste.
Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, des Alemannischen Instituts Freiburg e. V., des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland e. V., des Landesvereins Badische Heimat e. V., des Freiburger Münsterbauvereins e. V. und des Stadtarchivs Freiburg in Verbindung mit dem Studium generale.
Mit besten GrüßenDr. R. Johanna Regnath
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
www.alemannisches-institut.de -
30.11.2022 Buchvorstellung "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"
Buchvorstellung "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"
Wer weiß schon, wo früher die Universität untergebracht war und dass die Gerichtslaube gar nicht die mittelalterliche Gerichtslaube ist? Oder wo sich die Elendensherberge befand und wo überall in der Stadt Friedhöfe waren? Die Autorinnen und Autoren nehmen kenntnisreich und gut lesbar die Geschichte ausgewählter Freiburger Orte in den Blick – neben inzwischen verschwundenen auch bekannte wie den Schlossberg, das Münster, die Bächle oder das Historische Kaufhaus. Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke einer Stadt, sondern auch ihre Topografie, deren markanteste Elemente vor allem Gebäude, Infrastruktureinrichtungen und Plätze sind. Ausgehend von solchen konkreten städtischen Orten mit ihren spezifischen baulichen Einrichtungen nahm die Freiburger Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag« im Wintersemester 2021/22 die räumliche Struktur des mittelalterlichen Freiburg näher in den Blick. Diese Vorträge dokumentiert der vorliegende Band. Der neue Band unserer Reihe „Auf Jahr und Tag“ zur Freiburger Stadtgeschichte
Er befasst sich mit Orten im mittelalterlichen Freiburg und dokumentiert die gleichnamige Vortragsreihe vom vergangenen Winter.
Für Buch und Buchvorstellung konnten wir diesmal die Unterstützung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau gewinnen.Wenn Sie bei uns bestellen, fördern Sie damit direkt unsere Arbeit!
Auf Jahr und Tag. Orte im mittelalterlichen Freiburg, hg. von Heinz Krieg, R. Johanna Regnath, Heinrich Schwendemann, Hans-Peter Widmann und Stephanie Zumbrink (Schlaglichter regionaler Geschichte, Bd. 6), Freiburg 2022, 240 Seiten, Preis 26 €.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Abteilung Landesgeschichte des Historischen Seminars der Universität Freiburg, des Alemannischen Instituts Freiburg e. V., des Landesvereins Badische Heimat e. V., des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland e. V., des Stadtarchivs Freiburg und des Freiburger Münsterbauvereins.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
Dr. R. Johanna Regnath (Geschäftsführerin)
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
www.alemannisches-institut.deTitelseite: 3D-Rekonstruktion der
mittelalterlichen Stadt Freiburg um
1200 von Hans-Jürgen van AkkerenKrieg (Hg.), Heinz
Regnath (Hg.), R. Johanna
Schwendemann (Hg.), Heinrich
Widmann (Hg.), Hans-Peter
Zumbrink (Hg.), Stephanie
Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen FreiburgRombach Verlag KG
ISBN/EAN: 9783793099871Sprache: DeutschUmfang: 240 S.Einband: Paperback
Peis: 26,- EURErscheinungsjahr: 2022Details: 240 S., Pb., 15 x 22,4 cm -
7. Dez. 2017 Buchvorstellung: Auf Jahr und Tag - Leben im mittelalterlichen Freiburg
Donnerstag, den 7. Dezember 2017, 18.00 Uhr, Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg
Buchvorstellung "Auf Jahr und Tag - Leben im mittelalterlichen Freiburg"
(Schlaglichter regionaler Geschichte 3)
{joomplu:460 type=thumbnail|alttext=Auf Jahr und Tag - Leben im mittelalterlichen Freiburg}
mit Dr. Sven von Ungern-Sternberg, den Herausgebern Dr. Heinz Krieg, Dr. R. Johanna Regnath, Dr. Hans-Peter Widmann und Stephanie Zumbrink M.A. sowie dem Geschäftsführer des Rombach Verlags Dr. Torang Sinaga.
Im Anschluss findet ein Stehempfang statt.
In feierlichem Rahmen wird mit passender musikalischer Begleitung - Uwe Schlotterbeck (Blockflöte) und Christian Zimmermann (Laute)- Band 3 „Leben im mittelalterlichen Freiburg“ der beliebten Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“ präsentiert. Anhand von einzelnen Personen wird in diesem Buch in gut lesbarer und leicht verständlicher Form das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen. Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Hans Baldung Grien, Universitätsrektor Johannes Kerer, der Humanist Ulrich Zasius und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag beziehungsweise Aufgaben und Umfeld dargestellt werden, wobei auch das Leben in den Klöstern und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit beleuchtet werden.
Bei einer Bestellung des Bandes bis einschließlich 7.12.2017 unter 0761-150 675-70 oder kostet es 24 Euro und wird versandkostenfrei und mit Rechnung zugesandt.
Danach ist es im Alemannischen Institut oder im Buchhandel für 26 Euro erhältlich.Bitte bestellen Sie bei uns - Sie unterstützen damit die Organisation der nächsten Vortragsreihe im Winter 2018.
Inhaltsverzeichnis:InhaltAufJahruTagLeben_im_mittelalterlichen_Freiburg.pdf
Buchvorstellung:
Wo: Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg
Wann: Donnerstag, den 7. Dezember 2017, 18.00 Uhr
Breisgau-Geschichtsverein "Schau-ins-Land"
Geschäftsstelle:
Stadtarchiv Freiburg i.Br.
Grünwälderstr. 15
79098 Freiburg
0761/201-2701www.breisgau-geschichtsverein.de
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900-jähriges Jubiläum Freiburg - Beiträge des SWR
900-jähriges Jubiläum Freiburg - Beiträge des SWR
freiburg.archäologieFaszination Freiburg - Von den Zähringern zur Green City
26.04.2020 Geschichte & Entdeckungen, SWR Fernsehen
Bild: SWR
Die geheime Unterwelt der Bächle von Freiburg
21.01.2020 Landesschau Baden-Württemberg ∙ SWR Baden-Württemberg
Bild: SWR
Die Detektive des Freiburger Münsters
22.01.2020 Landesschau Baden-Württemberg ∙ SWR Baden-Württemberg
Bild: SWR
Die Toten vom Münsterplatz in Freiburg
23.01.2020 Landesschau Baden-Württemberg ∙ SWR Baden-Württemberg
Bild: SWR
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Ab 2. Mai 2018: Ausstellung zur mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350
Ausstellung zur mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350
Archäologen des LAD entdecken die Closnergasse, Wissenschaftler der Uni Freiburg die handschriftlichen Quellen
Während der Ausgrabungen entlang der Deutschordenstraße im Jahre 2016 entdeckte das Landesamt für Denkmalpflege eine alte mittelalterliche Straße, die als Closnergasse lokalisiert werden konnte. Zusammen mit punktuellen früheren Beobachtungen konnte ein Teil des ehemaligen Stadtplans der Neuburg rekonstruiert werden.
Ausstellung ab 2. Mai 2018 in der Universitätsbibliothek Freiburg
Zugang während den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek öffentlich zugänglich
Im Rahmen einer universitären Übung unter der Leitung von Dr. Balázs Nemes zu Handschriften aus dem Kloster Adelhausen, findet ab dem 2. Mai eine kleine Poster Ausstellung in der Universitätsbibliothek Freiburg zu deren Öffnungszeiten statt, in der die Handschriften und ihre Kontexte präsentiert werden. Während der Recherchen ist es der Universität Freiburg gelungen, die Besitzerin einer der Handschriften in der Freiburger Closnergasse um 1390 zu verorten.
Bezüglich 1390 diente der Uni Freiburg als Quelle ein Weinungeldbuch der Stadt Freiburg, das die Jahre 1390 und 1391 umfasste und nach Zünften (und anderen Kriterien) geordnet, die zahlungspflichtigen Personen der Stadt auflistet.
(Signatur Weingeldbuch 1390/91: Stadtarchiv Freiburg E1 A III h Nr. 1)
Als weitere ähnliche Quelle in der die gesuchte Person jedoch nicht auftauchte, die jedoch ähnlicher Art ist, könnte ein Gewerftbuch von 1385 ganz interessant sein. (Signatur Gewerftbuch 1385: Stadtarchiv Freiburg E1 A II a 1 Nr. 1)
Die archäologisch-historische 3D-Rekonstruktion von Hans-Jürgen van Akkeren wird in der Ausstellung der Universitätsbibliothek Freiburg gezeigt.
Rekonstruktion: Hans-Jürgen van Akkeren 2016
Im Hintergrund ist das Freiburger Münster und links oben im Bild die ehemalige Burg der Zähringer auf dem Schlossberg erkennbar.
Weitere Links:- http://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/home/pressemitteilungen/presse-2016/291-ausgrabungen-in-freiburg-neuburg-mittelalterlicher-stadtplan-kann-aktualisiert-werden
- http://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/breisgau-burgen/burgen-a-h/burgen-f/freiburg-schlossberg
- http://www.atelier-van-akkeren.de/index.php/kunst/3d-rekonstruktionen-und-animationen/rekonstruktion-der-mittelalterlichen-vorstadt-freiburg-neuburg.html
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Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014
Dokumentation zu den archäologischen Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014
Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren, eine Zusammenarbeit mit der archäologischen Denkmalpflege Freiburg Juli 2014.
Neuenburg am Rhein ist eine Zähringer Stadt, die kurz vor Zwölfhundert gegründet worden ist. Durch Zerstörungen im 17. Jahrhundert und im 2. Weltkrieg sind die historischen Baustrukturen weitgehend verschwunden.
Dieser Film zeigt die meterhohen übrig gebliebenen Mauerreste als archäologisches Relikt. Im Bereich zwischen Schlüssel- und Metzgerstraße soll ein neues Stadtquartier entstehen und alle Befunde werden dadurch zerstört. Auf einer Fläche von ca. 2.000 qm wird das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Bertram Jenisch der Denkmalpflege Freiburg während eines dreijährigen Projektes diese Strukturen untersuchen, dokumentieren und für die Stadtgeschichte dauerhaft aufschließen. Die Grabungen begannen im April 2013 und werden noch bis September 2014 andauern.Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins Mittelalter 23, 2018 / 3119 - Dr. Bertram Jenisch, Aktuelle Ausgrabungsbefunde zur Geschichte der Zähringer aus Neuenburg am Rhein
{youtube}pMdZtaDp0Zk|260|200|0{/youtube}
Film : Hans-Jürgen van Akkeren 2014
Link: https://youtu.be/pMdZtaDp0Zk{youtube}19pslhvsXg0|260|200|0{/youtube}
Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
Link: https://youtu.be/19pslhvsXg0
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Au (FR) - ehemalige Burgstelle (Burghöfe)
Burg Au Alternativname(n) bei den Burghöfen Hinweise Zu den Burghöfen,
Mittlerer Burghof,
Unterer BurghofLandkreis Breisgau-
HochschwarzwaldGemeinde Au i. Breisgau Entstehungszeit vor 1344 Ersterwähnung 1344 Burgentyp Höhenburg Lage Spornlage Erhaltungszustand Burgstall Geografische Lage 47.95418/7.82583 Höhenlage 334 m ü. NHN Au (FR) - Burgstelle bei den Burghöfen
ehemalige Burgstelle, nichts ist mehr erkennbar
Lage und Baubeschreibung
Spornlage (sog. "Buck", jedoch nicht auf Karte bezeichnet) mit Viehweide nordöstlich des unteren Burghofes. Der recht kleine Sporn springt nach Nordosten vor. Die für die Kernburg anzunehmende Fläche ist etwa 25 m lang und 11 m breit und reicht am besten für einen Turm aus. Die ältere Literatur erwähnt für 1862 [3] einen Graben und Mauerreste. 1887 wird berichtet, dass vor einigen Jahren Mauerwerk gesprengt wurde. Aufgrund der Härte des Mauerwerks hatte man es zeitweise offenbar aufgegeben, leider jedoch nicht für immer. Der noch anfangs des 20. Jhs. zu sehende Graben ist inzwischen verfüllt. Es deutet sich nahe dem Hofgebäude eine schwache Vertiefung mit lockerer Erde, Steinen, Mörtel und Ziegelstücken an. Offenbar hat sich hier der in der älteren Literatur erwähnte Graben befunden, der inzwischen fast völlig verfüllt ist.
Gesteinsstücke, kleine Ziegelstücke und Kalkmörtel zeigen die ehemalige Bebauung an.
Wo der untere Burghof steht, ist eine Vorburg anzunehmen. Die Spornlage könnte direkt am westlichen Ende des Hofes im Bereich der heutigen Hofzufahrt mit einem weiteren Graben gesichert gewesen sein.
Etwa 150 m weiter westlich befindet sich auf dem Höhenrücken ein Hof; auch bei ihm dürfte es sich um einen ehemaligen Wirtschaftshof der Burg handeln. (H. Wagner)Geschichte
Au (FR) am Schönberg, bei den Burghöfen war Anfang des 20. Jhs. noch ein Burggraben zu erkennen, der den Burghügel gegen Westen vom jetztigen Hof trennte.
Die Burg war im Besitz der Herren von Au, einem örtlichen Adelsgeschlecht und wurde 1344 urkundlich erwähnt. Die Befestigungsanlage wurde von der Familie von Au bis ins 15. Jahrhundert bewohnt. Danach verfiel die Anlage.[1]Erstnennung 1344 "ze Ouwe bi der Burg". Andere Nennungen einer "Burg ze Obhusen" in derselben Quelle 1344 und später dürften nicht auf Au, sondern womöglich auf eine andere Stelle nahe des Schönberggipfels zu beziehen sein.
Im Dez. 1111 schenkte ein Heinrich von Au einen Hof, Haus und andere Besitztümer an das Kloster St. Peter und wirkte auch noch am selben Tag als Urkundenzeuge einer Schenkung. Zwischen 1152 und 1186 schenkte Liutfried von Au einen Weinberg und eine Wiese an das Kloster St. Peter. Die Schenkungen an das zähringische Hauskloster und die Zeugenschaft deuten an, dass es sich um zähringische Ministeriale handelt. Weitere Herren von Au treten bis ins späte 14. Jh. auf. Die in der heimatgeschichtlichen Literatur erwähnten Burgnennungen der Jahre 1480 und 1580 ließen sich bisher nicht verifizieren.
Der in der älteren Literatur (noch 1986) oft behauptete Zusammenhang mit dem Minnesänger Hartmann von Aue lässt sich ebenfalls nicht verifizieren (eher nach Obernau, Stadt Rottenburg, Württemberg gehörig).
Die in der Mitte und der 2. Hälfte des 15. Jhs. auftretenden Teilherren des Dorfes (diverse Schnewlin, Jakob von Bolsenheim) lassen sich nicht eindeutig mit der Burg in Verbindung bringen. (H. Wagner)
Liötfridus miles de Owa und Heiuricus de Owa werden im Rotul. Sanpetr. (Diöc.-Arch. XV, 153 u. 167) erwähnt. Beide schenkten einen Weinberg und eine Matte zu Uffhausen, unweit von Au, an das Kloster St. Peter, Zeitpunkt jedenfalls vor 1203. Das Güterbuch von Güntersthal führt 1344 unter der Rubrik Owe Güter an dem heidigen acker und an dem heide acker an.[3]Archäologische Befunde
Eine Begehung auf dem Burgareal, eine weitere am Hang unterhalb der Burghöfe. Aufgrund der geringen Aufschlüsse liegen nur wenige Funde vor. Unterhalb des Hofes (ehemals Vorburg?) trat vor allem spätmittelalterliche und auch neuzeitliche Keramik auf. Eine kleine Wandscherbe gehört evtl. ins 12. Jh.
Von der Burgstelle selbst stammen drei klein zerscherbte, hoch- bis spätmittelalterliche Wandscherben. (H.Wagner)Quellen:
- Alfons Zettler, Thomas Zotz (Hrsg.): Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau. Halbband 1: A – K. Nördlicher Teil. (Archäologie und Geschichte. Freiburger Forschungen zum ersten Jahrtausend in Südwestdeutschland, Band 14). Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-7364-X Seite 11
- Dr. Heiko Wagner, Au i. Breisgau
- Adolf Poinsignon "Ödungen und Wüstungen im Breisgau" in Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins Bd. 41 / NF 2 (1887) S. 330 "Au bei Freiburg"
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Au (FR) - Schlossberg (Burg ze Obhusen)
Flurname "Schlossberg" Alternativname(n) Burg ze Obhusen (?) Landkreis Breisgau-
HochschwarzwaldGemeinde Au i. Breisgau Entstehungszeit vor 1203 Ersterwähnung 1344 Burgentyp Höhenburg Erhaltungszustand Burgstall Geografische Lage 47.95849/7.83750 Höhenlage 346 m ü. NHN Au (FR) - Flurname Schlossberg (Burg ze Obhusen (?))
ehemalige Burgstelle, nichts ist mehr erkennbar
Lage
Der Schlossberg bei Au liegt östlich der Dorfstraße (L122) zwischen dem Merzental und dem Rüttidobel (-buck). Der Name Schloßberg könnte auf eine nicht mehr sichtbare Ortsburg von Au hinweisen.
Geschichte
Im Jahre 1344 wird in eine "ze Ouwe bi der Burg" erwähnt und eine weitere Nennung einer "Burg ze Obhusen" in derselben Quelle genannt. Ob es sich hierbei um die Burg am Schlossberg in Au handelt, ist ungewiss. Der Flurname "Schlossberg" in Au lässt jedenfalls vermuten, dass in diesem Gewann eine Burg stand.
Liötfridus miles de Owa und Heiuricus de Owa werden im Rotul. Sanpetr. (Diöc.-Arch. XV, 153 u. 167) erwähnt. Beide schenkten einen Weinberg und eine Matte zu Uffhausen, unweit von Au, an das Kloster St. Peter, Zeitpunkt jedenfalls vor 1203. Das Güterbuch von Güntersthal führt 1344 unter der Rubrik Owe Güter an dem heidigen acker und an dem heide acker an.[1]
Quelle:- Adolf Poinsignon "Ödungen und Wüstungen im Breisgau" in Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins Bd. 41 / NF 2 (1887) S. 330 "Au bei Freiburg"
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Ausgrabungen in Freiburg-Neuburg: Mittelalterlicher Stadtplan kann aktualisiert werden - Closnergasse entdeckt
Freiburg, den 11. Oktober 2016
Archäologische Ausgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege
Mittelalterliche Straßen in der Freiburger Vorstadt Neuburg - Closnergasse entdeckt
Erstmals können Teile des Stadtplans nachgezeichnet werden
{joomplu:428 type=detail|alttext= Ausgrabungen in der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg. Foto: LAD BW} {joomplu:427 type=detail|alttext= Ausgrabungen in der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg. Foto: LAD BW} Ausgrabungen in der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg. Foto: LAD BW Ausgrabungen in der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg. Foto: LAD BW
(B.Jenisch LDA RPS) Am Dienstag, den 11. Oktober 2016 wurden die großflächig freigelegten mittelalterlichen Baustrukturen an der Deutschordensstraße der Öffentlichkeit vorgestellt. Die seit Mitte April durchgeführten archäologischen Ausgrabungen in der ehemaligen Freiburger Vorstadt stehen kurz vor dem Abschluss. Durch den Bau einer Tiefgarage für ein Pflegeheim und Wohnhäuser im Bereich, wurden baubegleitende archäologische Maßnahmen auf einer Fläche von 3.500 m² notwendig.Die so genannte Neuburg war eine Stadterweiterung im Norden der mittelalterlichen Stadt Freiburg, die im frühen 13. Jahrhundert entstand. Nach einer planmäßigen Bebauung legte man beim Bau der Festung unter Vauban im 17. Jahrhundert alle Bauten nieder. Eine lockere Bebauung erfolgte erst wieder ab Mitte des 19. Jahrhunderts, so dass archäologische Reste hier weitgehend ungestört erhalten sind. Bislang war die Bebauung dieses Gebietes in erster Linie aufgrund historischer Abbildungen bekannt, erstmals wurden jetzt großflächige Grabungen zur Erkundung der spätmittelalterlichen Bebauung durchgeführt.
Die markanteste Struktur ist ein aus Geröllen aufgeschütteter Straßenkörper, der auf einer Länge von über 50 m im südlichen Bereich der Grabung freigelegt wurde. An zwei Stellen erkannte man Kreuzungsbereiche mit rechtwinklig dazu verlaufenden Straßen. Die Grundstücke an der Straße waren von Mauern eingefasst. Im Süden lag der ehemalige Friedhof der benachbarten St. Nikolauskirche. Nördlich erstreckte sich eine große Freifläche, die im Sickingerplan als Rebland dargestellt ist. Ferner wurden Fundamente und Keller einiger im 13. Jahrhundert errichteter Häuser erfasst.
Bei der Grabung wurde die im 13. Jahrhundert planmäßig angelegte Bebauung dokumentiert. Zusammen mit punktuellen früheren Beobachtungen kann nun ein Teil des ehemaligen Stadtplans der Neuburg rekonstruiert werden. Unsere Straße konnte als Closnergasse identifiziert werden.
Stitchingbild der gesamten Ausgrabungsfläche von Hans-Jürgen van AkkerenAusschnitt der Rekonstruierten Closnergasse im östlichen Teil um 1350
Durch das Engagement des langjährigen ehrenamtlichen Beauftragten Hans-Jürgen van Akkeren gelang es, diese Baustrukturen zu visualisieren. Herr van Akkeren hat digitale Rekonstruktionszeichnungen der damaligen Anlage und einzelner Gebäude (3 D) in sehr enger Absprache mit dem Grabungsteam und dem zuständigen Gebietskonservator geschaffen.
{joomplu:463 type=detail|alttext=Rekonstruktion der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350 von Hans-Jürgen van Akkeren ©} Rekonstruktion der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350 von Hans-Jürgen van Akkeren ©
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Ausstellung erinnerte an die Zähringer
Burgen und Fehden
Eine Ausstellung erinnerte an die Zähringer, die Gründerväter Freiburgs und weiterer elf Städte.Der Tod des letzten Zähringerherzogs Bertold V. im Jahr 1218 ist ein Anlass für die Jubiläumsschau „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“, die vom 14.12.2018 bis 01.02.2019 in der Meckelhalle im Sparkassen-Finanzzentrum in Freiburg mit 3D-Rekonstruktionen der mittelalterlichen Stadt Freiburg und der Zähringer Burg auf dem Freiburger Schlossberg von Hans-Jürgen van Akkeren zu sehen war. Ab März 2019 beginnt die Ausstellung, die von Historikern der Albert-Ludwigs-Universität miterarbeitet wurde, eine große Tournee durch alle elf weiteren Zähringerstädte. -
Denkmalreise Staatssekretärin Katrin Schütz - Ausgrabung Freiburg-Neuburg am 9. Sept. 2016
Staatssekretärin Katrin Schütz unternahm eine viertägige Denkmalreise durch die vier Regierungsbezirke des Landes
Letzte Station Freiburg-Neuburg
Staatssekretärin Katrin Schütz startete am 6. September 2016 eine viertägige Denkmalreise durch alle vier Regierungsbezirke des Landes. Ihr Schwerpunkt galt in diesem Jahr dem bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement zum Schutz und der Pflege von Denkmalen.
Schwerpunkt der Denkmalreise für Katrin Schütz war, den ehrenamtlichen Menschen im Land zu Danken und ihnen ihre Wertschätzung für ihre Arbeit und ihren Einsatz entgegenzubringen und ihnen für ihr Engagement zu danken. „So haben auch die nachfolgenden Generationen die Chance, kulturelles Erbe als Geschichte zum Anfassen zu erleben.“
Auf ihrer viertägigen Reise besuchte sie unter anderem das Mausoleum in Weinheim, die Volkssternwarte in Karlsruhe-Rüppurr, die Burgruine Hohenrechberg, die Markthalle in Stuttgart, das Freilichtmuseum Villa Rustica in Hechingen-Stein, die Schlosskirche Haigerloch, eine Güterhalle aus dem Jahr 1873 in St. Georgen und die archäologische Ausgrabung der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg.
Archäologische Ausgrabung der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg(B. Jenisch LAD)
Auf dem Gelände des ehemaligen Heiliggeiststifts entsteht entlang der Deutschordensstraße eine private Wohnbebauung durch die Treubau Freiburg.
Durch den Neubau eines Pflegeheims und Wohnhäusern im Bereich der so genannten Neuburg, einer Stadterweiterung der mittelalterlichen Stadt Freiburg, werden baubegleitende archäologische Maßnahmen notwendig. Durch den Bau einer Tiefgarage auf dem Grundstück des ehemaligen Pflegeheimes Heiliggeiststift wird die dort zu erwartende archäologische Substanz beseitigt.
Im Baufenster sind auf einer Fläche von über 3000 m² archäologische Relikte der bis in das frühe 13. Jahrhundert zurückreichenden mittelalterlichen Bebauung zu erwarten. Unter anderem befand sich an der Stelle die Kommende des Johanniterordens mit Kirche, Friedhof und Wirtschaftsgebäuden. Historische Abbildungen ließen vermuten, dass insbesondere im nördlichen Bereich des Bauvorhabens eine historische Freifläche lag, die als Ackerland und zum Anbau von Reben genutzt worden ist. Im Süden ist hingegen eine dichte Bebauung entlang einer Straße zu erwarten. Die Baustrukturen der Vorstadt wurden im frühen 17. Jahrhundert niedergelegt und das Gebiet wurde erst wieder ab dem 19. Jahrhundert besiedelt. Im südlichen Bereich der Grabung zeichnet sich ein Straßenkörper ab, an dem sich Häuser reihen, die offenbar im 13. Jahrhundert errichtet worden sind.
Nach Mitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege werden die Arbeiten plangemäß bis Mitte Oktober abgeschlossen (Sachstand: Juli 2016). Es sind weitere spannende Erkenntnisse zur Freiburger Stadtgeschichte zu erwarten.
In Freiburg hat sich bedingt durch die rege Bautätigkeit im Jahr 2016 ein Schwerpunkt der Archäologischen Denkmalpflege ergeben. Allein fünf Grabungen werden in diesem Jahr, cofinanziert durch Drittmittel der Vorhabensträger, durchgeführt.
Obwohl in Freiburg weit über 300 archäologische Aufschlüsse vorliegen, ist es an der Johanniterstraße erstmals möglich, großflächig das Gebiet einer Vorstadt zu untersuchen. Aufgrund der fehlenden neuzeitlichen Überprägung haben sich die Infrastrukturmaßnahmen aus der Zeit der Erschließung erhalten. Elemente der mittelalterlichen Stadtplanung und Siedlungserschließung werden so fassbar.
Darstellung des Bezugs zum Schwerpunktthema „Bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement bei Schutz und Pflege von Denkmalen“(B. Jenisch LAD)
Durch das Engagement des langjährigen ehrenamtlichen Beauftragten Hans-Jürgen van Akkeren gelang es, diese Baustrukturen zu visualisieren. Herr van Akkeren hat digitale Rekonstruktionszeichnungen der damaligen Anlage und einzelner Gebäude (3 D) in sehr enger Absprache mit dem Grabungsteam und dem zuständigen Gebietskonservator geschaffen.
Rekonstruktion der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350
(© Hans-Jürgen van Akkeren)
Besichtigung der GrabungsstelleNach der Begrüßung durch Marianne Haardt, Stiftungsdirektorin konnten sich Staatssekretärin Katrin Schütz, erster Bürgermeister Otto Neideck und die Führungskräfte des Landesamtes für Denkmalpflege, an der Spitze Präsident Professor Dr. Claus Wolf, ein Bild von der Grabungsstelle machen.
Dr. Bertram Jenisch (Gebietskonservator Fachbereich Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit) erläuterte, dass im Dreißigjährigen Krieg die Vorstadt schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde und nach der französischen Besetzung, Festungsbaumeister Vauban 1677 die Vorstadt schleifen ließ, um Platz für den Nordteil des Festungsrings zu schaffen. Die Franzosen zogen 1745 aus Freiburg ab und sprengten die gesamten Festungsanlagen. Die Wiederbesiedelung des Gebietes erfolgte erst wieder um 1825. Während den Ausgrabungen konnte festgestellt werden, dass Teile der mittelalterlichen Straßenbebauung im Untergrund erhalten blieben, da durch die Wiederbebauung der Vorstadt im 19. Jahrhundert ein neues Straßennetz angelegt wurde.Nach der Führung durch die Grabung des Archäologen Andreas Gross (M.A.) und Grabungstechnikerin Inga Willmes stellte Hans-Jürgen van Akkeren seine digitale 3D-Rekonstruktion der damaligen Anlage Neuburg und seine Arbeitsweise vor Ort vor.
Fotos: Johanna van Akkeren
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Freiburg-Günterstal Kyburg (Kybfelsen)
Kyburg {joomplu:578 type=detail|alttext=Burg Kyburg. Foto Hans-Jürgen van Akkeren.} Alternativname(n) Burg Kybfelsen Landkreis Freiburg i. B. Gemeinde Günterstal Entstehungszeit um 1100 Ersterwähnung 1484 Burgentyp Höhenburg Lage Spornlage Erhaltungszustand Mauerreste Geografische Lage 47.96128/7.88548 Höhenlage 820,8 m ü. NHN Freiburg-Günterstal - Die Kyburg
Dr. Andreas Haasis-Berner
ehemalige Burgstelle, nur Halsgraben und wenige Mauerreste erkennbar
Auf einem 820 m hohen Berg südlich der Dreisam finden sich die geringen Reste einer mittelalterlichen Burg. Aufgrund der geringen baulichen Reste kann man zwar die Ausdehnung erahnen, datierende Hinweise ergeben sich daraus jedoch nicht. Ebenso fehlen zeitgenössische Schriftquellen zur Burg. Demgegenüber liegt eine große Menge an Keramik vor, die Aussagen zur Entstehung und zum Ende der Anlage erlauben. Es handelt sich überwiegend um sogenannte „nachgedrehte Ware“, die vom 11. bis frühen 12. Jahrhundert üblich war. Anhand dieser Keramik kann auf eine Gründung in der Zeit um 1100 und auf die Hauptnutzung im 12. Jahrhundert geschlossen werden. Vertreter der nachfolgenden, reduzierend gebrannten Ware sind in sehr geringer Anzahl vertreten. Somit muss die Burg noch vor der Mitte des 13. Jahrhunderts – vielleicht sogar am Anfang des 13. Jahrhunderts – aufgegeben worden sein.Die Höhenlage und die frühe Datierung sprechen für eine Gründung und Nutzung durch ein mächtiges und einflussreiches Geschlecht. In diesem Zeitraum und nahe dem 1090 gegründeten Freiburg, ist natürlich an die Zähringer zu denken. Aufgrund der Keramik ist dies nicht eindeutig zu entscheiden. Sie kann auch in der Zeit vor der Eroberung des Breisgaus durch die Zähringer im Jahre 1078 durch ein unbekanntes Adelsgeschlecht gegründet worden sein. Dass die Burg jedoch nach diesem Zeitpunkt nicht den Zähringern gehört hat, ist schwer vorstellbar.
Ob die Kyburger in diesem Zusammenhang gesehen werden müssen, ist eher unwahrscheinlich, ist doch der Name durch zeitgenössische Quellen nicht belegt. Erst 1484, lange nach dem Ende der Burg, taucht diese Bezeichnung erstmals auf.
Literatur:
Alfons Zettler, Thomas Zotz (Hg.), Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau, I. Nördlicher Teil: Halbband A-K. (= Archäologie und Geschichte. Freiburger Forschungen zum ersten Jahrtausend in Südwestdeutschland, 2003), 179-185.
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freiburg.archäologie 900. Jubiläum der Marktgründung Freiburg
freiburg.archäologie - 900. Jubiläum der Marktgründung Freiburg im Breisgau
Drei Museen in Freiburg stellen zur Stadtarchäologie in Freiburg aus und zeigen Einblicke in die Stadtgeschichte von den Anfängen bis zum 2. Weltkrieg
Eine Ausstellung der Städtischen Museen Freiburg in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
Die für das 900. Jubiläum der Marktgründung vorbereitete Ausstellung zur Stadtarchäologie in Freiburg wird erstmals einen Überblick über die archäologische Forschung der letzten 200 Jahre in Freiburg geben. Unter Berücksichtigung aktueller Untersuchungen ermöglicht sie einen Einblick in die Stadtgeschichte von den Anfängen bis zum 2. Weltkrieg.
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Literatur: Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120–1293) – Edition, Übersetzung, Einordnung
Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120–1293) – Edition, Übersetzung, Einordnung
{joomplu:680 type=thumbnail|alttext=Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters 1120-1293} Bereits 1907 wurde beschlossen, die Freiburger Stadtrechte herauszugeben. Wechselnde Bearbeiter und zwei Weltkriege verhinderten dieses Ansinnen bis heute. 1991 wurde durch Marita Blattmann ein erster Versuch unternommen, die Freiburger Stadtrechte zur Zeit der Herzöge von Zähringen zu rekonstruieren. Neue Ansätze und Methoden in der Forschung machten es jedoch zwingend notwendig, diese normativen Texte, die eine Vorbildfunktion für andere Stadtrechte im deutschen Südwesten hatten, erneut wissenschaftlich auszuwerten und zu bewerten.
Für keine andere deutsche Gründungsstadt des hohen Mittelalters lässt sich die frühe Rechtsentwicklung so detailliert nachvollziehen wie für Freiburg im Breisgau. Umso misslicher ist es, dass die Freiburger Stadtrechtstexte bislang nicht in einer einheitlichen kritischen Edition zugänglich waren. Das vorliegende Werk schließt diese Lücke. Ediert werden darin erstmals sämtliche Freiburger Stadtrechtstexte und stadtrechtsnahen Urkunden von der Marktgründung 1120 bis zum deutschen Stadtrecht von 1293, das bis zur Rechtsreform des Ulrich Zasius von 1520 in Geltung blieb. Aufgenommen wurden neben den ab 1218 erhaltenen Urkunden auch die verlorenen, aber rekonstruierbaren Stadtrechtstexte der vorangehenden Zähringerzeit, die zu den ältesten Stadtrechtstexten im deutschsprachigen Raum überhaupt gehören.
Eingeleitet wird der Band von einem Überblick über die Geschichte Freiburgs im 12. und 13. Jahrhundert und einem Beitrag, der die Spezifika der Freiburger Texte erläutert und sie in die Stadtrechtsentwicklung ihrer Zeit einordnet. Neuhochdeutsche Übersetzungen der lateinischen und mittelhochdeutschen Originale sollen die Edition auch einem breiteren Lesepublikum zugänglich machen.Das Buch ist ab dem 16. November 2020 im Handel und kann im Stadtarchiv für 30 Euro zzgl. 4 Euro Versandkosten bestellt werden ().
Marita Blattmann, Jürgen Dendorfer, Mathias Kälble, Heinz Krieg (Hrsg.): Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120–1293) – Edition, Übersetzung, Einordnung (Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau 43), Freiburg 2020.
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Münster-Mapping FREIBURG verpasst? Hier in voller Länge.
Münster-Mapping verpasst?
Hier finden Sie die Illumination des Münsters zum FREIBURGER STADTJUBILÄUM in voller Länge
Das ursprünglich für März 2020 geplante Münster-Mapping hat als Epilog zum Stadtjubiläum vom 15. bis 24. Oktober 2021 stattgefunden. Mithilfe von 20 Großprojektoren verwandelte sich die steinerne Hülle von Freiburgs Wahrzeichen in eine riesige Leinwand, auf der die Geschichte Freiburgs und des Münsterbaus in einem 15-minütigen Film in leuchtenden Bildern erzählt wurde – von der Gründung der Stadt im Jahre 1120 bis heute.
Der Begriff „Mapping“ (engl. =„Abbildung“) stammt aus dem Bereich der Projektions- und Video-Technik. Es ist eine Kunstform, bei der multimediale Technologie (besondere Beamer, Lautsprecher etc.) verwendet werden, um angepasste Bildinhalte auf dreidimensionale Objekte zu projizieren und auf diese Weise z. B. Gebäudefassaden zu neuartigen Kunstwerken zu machen. Für ein solches Mapping galt es, die architektonischen Einzelheiten des Münsters vorab einzuscannen und anschließend in die Lichtshow zu integrieren. Die Technik arbeitet mit leistungsstarken 3D-Visualisierungsprogrammen, die den Detailreichtum des Münsters betonen. Sie nutzen die Oberfläche der südlichen Fassade, um Szenen entstehen zu lassen und eine einzigartige Illusion zu erzeugen. Eigens für das Projekt komponierte Musik und zwei Münsterpfleger, die als Erzähler fungieren, ergänzen das visuelle Erlebnis zu einem begeisternden Ritt durch die Jahrhunderte und einer Geschichtsstunde der besonderen Art.
Textquelle: https://www.muensterbauverein-freiburg.de/muensterbauverein-2/muenster-mapping/
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Stadt Freiburg 1120 und Burg
Burg Freiburg {joomplu:528 type=detail|alttext=3D-Rekonstruktion der mittelalterlichen Stadt Freiburg um 1200 von Hans-Jürgen van Akkeren ©}
3D-Rekonstruktion © Hans-Jürgen van AkkerenAlternativname(n) Burghaldenschloss,
castrum Frieburg (1146),
Leopoldsburg (1670)Landkreis Freiburg i. B. Gemeinde Freiburg i. B. Entstehungszeit Ende 11. Jh. Ersterwähnung 1146 Burgentyp Höhenburg Lage Spornlage Erhaltungszustand Burgstall Geografische Lage 47.99368/7.85820 Höhenlage 347 m ü. NHN Literatur Tipp Auf Jahr und Tag B. 6 Freiburg i.Br. {joomplu:526 type=detail|alttext=Stadtansicht vom Freiburger Schlossberg. 3D-Rekonstruktion © Hans-Jürgen van Akkeren.}
3D-Rekonstruktion © Hans-Jürgen van AkkerenAlternativname(n) Friburg im Brisgau Landkreis Freiburg i. Br. Entstehungszeit 11./12. Jh. Ersterwähnung 1008 Stadtgründung 1120 Stadtgründer Konrad von
ZähringenErhaltungszustand Mittelalterlicher
Stadtgrundriss,
Stadttore,
StadtmauerenGeografische Lage 47.99557/7.85240 Höhenlage 278 m ü. NHN Mittelalterliche Stadt Freiburg - Burg auf dem Schlossberg (eine Zähringer Burg)
mittelalterliche FestungsstadtEine Zähringer Burg auf dem Schlossberg
Die Burg Freiburg lag auf dem Schlossberg unmittelbar östlich der heutigen Altstadt von Freiburg im Breisgau. Sie wurde im 11. Jahrhundert von den Zähringern angelegt und diente ihnen als Herrschafts- und Verwaltungssitz. Nach dem Tod des letzten Zähringerherzogs Berthold V. im Jahr 1218 trat sein Neffe Egino aus dem Geschlecht der Grafen von Urach das Erbe an. Seine Familie nannte sich fortan Grafen von Freiburg und ließ die Burg weiter ausbauen. Von ihrer erhöhten Lage aus beherrschte die Anlage die Stadt, den Zugang zum Dreisamtal und wichtige Verkehrswege am westlichen Rand des Schwarzwalds. Nach wiederholten Zerstörungen und Umbauten verschwanden ihre oberirdischen Baureste weitgehend. Heute erinnern vor allem Geländespuren und archäologische Befunde auf dem Schlossberg an die einst bedeutende Burganlage.
Freiburg i. Breisgau, Zähringer Stadt
Freiburg im Breisgau entstand im frühen 12. Jahrhundert am westlichen Ausgang des Dreisamtals unter der Herrschaft der Zähringer. Im Jahr 1120 verlieh Konrad von Zähringen der neu angelegten Marktsiedlung besondere Markt- und Freiheitsrechte und schuf damit die Grundlage für ihre rasche Entwicklung zu einem bedeutenden Handels- und Verwaltungszentrum. Nach dem Tod des letzten Zähringerherzogs Berthold V. im Jahr 1218 fiel die Herrschaft an seinen Neffen Egino aus dem Geschlecht der Grafen von Urach, deren Freiburger Linie sich fortan Grafen von Freiburg nannte.
Um 1200 ließ Berthold V. die ältere Stadtpfarrkirche zu einem wesentlich größeren, repräsentativen Kirchenbau erweitern. Dabei wurde der vorhandene Vorgängerbau nicht auf einmal vollständig abgebrochen, sondern schrittweise durch den zunächst spätromanischen und später gotischen Neubau ersetzt. Der Herzog bestimmte die Kirche zu seiner Grablege und wurde nach seinem Tod 1218 im Münster beigesetzt. Später übernahm die Freiburger Bürgerschaft die finanzielle und organisatorische Verantwortung für den Weiterbau. Mit der Weihe des neuen Hochchors im Jahr 1513 war das Münster nach mehr als drei Jahrhunderten Bauzeit im Wesentlichen vollendet. Seine Architektur veranschaulicht noch heute den Übergang von der Romanik über die Hochgotik bis zur Spätgotik.
Die mittelalterliche Stadt war von Mauern, Toren und Türmen umgeben. Ihr Grundriss wurde durch breite Hauptstraßen, schmale Seitengassen, den Marktbereich und die charakteristischen Freiburger Bächle geprägt. Trotz späterer Erweiterungen und tiefgreifender Veränderungen ist die mittelalterliche Struktur der Altstadt bis heute in weiten Teilen erkennbar.
Geschichte
1091 Das Geschlecht der Zähringer erbaute auf dem Schloßberg eine Burg. 1120 Als auf dem Schloßberg die Burg erbaut wurde, erhoben Konrad und Herzog Bertold III die kleineren Ansiedlungen im Bereich der heutigen südlichen Altstadt und Oberlindens durch die Siegelung der Marktgründungsurkunde zur Stadt. 1200 Bertold V. beauftragt den Bau einer großen Pfarrkirche, des heutigen Münsters. Später übernahmen die Bürger der Stadt die finanzielle Verantwortung für den Bau, der bereits 1513 als einer der wenigen fast ganz im gotischen Stil vollendet wurde. 1218 Nach dem Tod des letzten Zähringerherzogs, Bertold V, folgte sein Neffe, Egino, aus dem Geschlecht der Grafen von Urach nach, die sich fortan Grafen von Freiburg nannten. 1272 Graf Konrad I. von Freiburg stirbt. Die Grafschaft erben seine beiden Söhne, die sich die Herrschaft unter einander aufteilen. Dies ist der Beginn des Wirtschaftlichen untergangs der Herrschaft. 1368 Da sich das Wirken der Grafen von Freiburg vor allem durch Kriege mit anderen Herrschern und Zwistigkeiten mit der Stadtbevölkerung auszeichnete, kauften sich die reichen Bürger für 15.000 Mark Silber von ihnen los und stellten sich unter die Herrschaft der Habsburger. 1415- 1427 Freiburg war Reichsstadt. 1457 Die Stadt Freiburg erhielt von Erzherzog Albrecht die Universität. 17 Jh. Im Dreißigjährigen Krieg musste die Stadt zahlreiche Belagerungen überstehen, die ihre Bevölkerung auf 2.000 Menschen dezimierte und alle Vorstädte weitgehend zerstörte. 1677 Die Einnahme Freiburgs durch die Französischen Truppen war der Höhepunkt der größten Zerstörung und Veränderung ihrer bisherigen Geschichte. Auf Geheiß Ludwig XIV vollendete der Festungsbaumeister Vauban die von den Österreichern begonnen Baumaßnahmen, ließ die Stadtmauern schleifen und baute um die Altstadt eine Festung mit acht Bastionen. Auf dem Schloßberg ließ er an der Stelle des alten Schlosses drei übereinanderliegende Forts errichten. 1697 Freiburg wechselte nach 1697 mehrfach zwischen Frankreich und Österreich hin und her, bis es 1745 wieder unter österreichische Herrschaft kam. Bei ihrem Abzug schleiften die Franzosen sämtliche Festungsanlagen. 1805/06 Napoleon gliederte Freiburg in das neu geschaffene Großherzogtum Baden ein, das 1813/14 mit in die Befreiungskriege hineingezogen wurde. 3D-Rekonstruktionen von © Hans-Jürgen van Akkeren
Ansichten der mittelalterlichen Stadt Freiburg um 1200
Wissenschaftliche Unterstützung: Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
und Dr. Hans-Peter Widmann, Stadtarchiv Freiburg i. Br. Förderung Sparkasse Freiburg nördlicher Breisgau.{joomplu:662 type=detail|alttext=Südseite der Stadt Freiburg mit Blick auf das Martinstor (im Mittelalter auch Norsinger Tor) und die Gerberau um 1350. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} {joomplu:531 type=detail|alttext=Die Gerberau lag um 1200 noch außerhalb der Stadtbefestigung. Der Gewerbekanal der für die Mühlen das notwendige Wasser lieferte wurde von der Dreisam abgeleitet. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} Südseite der Stadt Freiburg mit Blick auf das Martinstor (im Mittelalter auch Norsinger Tor) und die Gerberau um 1350.
3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©.Die Gerberau lag um 1200 noch außerhalb der Stadtbefestigung. Der Gewerbekanal der für die Mühlen das notwendige Wasser lieferte wurde von der Dreisam abgeleitet. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©. {joomplu:661 type=detail|alttext=Blick in die große Marktgasse, heute Kaiser-Joseph-Straße. Im Bereich der Kreuzung stand die ursprüngliche Gerichtslaube. Entlang der Marktgasse befanden sich die verschiedenen Lauben für den Verkauf von Waren. Im Vordergrund die Obere Laube (12. Jh. bis 1454), Richtung altes Christoffelstor (13. jh. bis ca. 1460) stand die Untere Laube (Metzig) und die Kramlaube (12. Jh. bis 1454) vor dem Hospital. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} {joomplu:532 type=detail|alttext=Der erste Freiburger Kirchenbau, die „konradinische“ Basilika, benannt nach dem Stadtgründer Konrad I. von Zähringen, stammte aus der Gründungsphase der Stadt um 1120–1140. Von diesem ersten Bau existieren nur noch Fundamentreste. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} Blick in die große Marktgasse, heute Kaiser-Joseph-Straße. Im Bereich der Kreuzung stand die ursprüngliche Gerichtslaube.
Entlang der Marktgasse befanden sich die verschiedenen Lauben für den Verkauf von Waren. Im Vordergrund die Obere Laube (12. Jh. bis 1454), Richtung altes Christoffelstor (13. jh. bis ca. 1460) stand die Untere Laube (Metzig) und die Kramlaube (12. Jh. bis 1454) vor dem Hospital. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©.Der erste Freiburger Kirchenbau, die „konradinische“ Basilika, benannt nach dem Stadtgründer Konrad I. von Zähringen, stammte aus der Gründungsphase der Stadt um 1120–1140. Von diesem ersten Bau existieren nur noch Fundamentreste. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©. {joomplu:533 type=detail|alttext=Orthografische Draufsicht auf die mittelalterliche Stadt Freiburg um 1200. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} {joomplu:663 type=detail|css=Das Freiburger Münster um 1350. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} Orthografische Draufsicht auf die mittelalterliche Stadt Freiburg um 1200. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©. Das Freiburger Münster um 1350. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©. {joomplu:534 type=detail|alttext=Burg Freiburg um 1200. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} Burg Freiburg um 1200. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©. Stadtteil Freiburg-Neuburg
{joomplu:463 type=detail|alttext=Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350 Closnergasse. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren.} {joomplu:464 type=detail|alttext=Kupferstich aus der Topographia Alsatiae von Matthaeus Merian aus dem Jahre 1644.} Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350 Closnergasse. 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren ©. Kupferstich aus der Topographia Alsatiae von Matthaeus Merian aus dem Jahre 1644
Während der archäologischen Ausgrabung im Jahre 2016 wurde die im 13. Jahrhundert planmäßig angelegte Bebauung dokumentiert. Zusammen mit punktuellen früheren Beobachtungen kann nun ein Teil des ehemaligen Stadtplans der Neuburg rekonstruiert werden. Diese Straße konnte als Closnergasse identifiziert werden.Im Kupferstich aus der Topographia Alsatiae von Matthaeus Merian aus dem Jahre 1644 ist links im Bild (roter Kreis) der Bereich der archäologischen Ausgrabung markiert. Die 3D-Rekonstruktion von Hans-Jürgen van Akkeren zeigt, wie die Bebauung in diesem Areal in der Zeit um 1350 ausgesehen haben könnte.
Link zum Presseartikel: Ausgrabungen in Freiburg-Neuburg: Mittelalterlicher Stadtplan kann aktualisiert werden - Closnergasse entdeckt
Fotos/3D-Rekonstruktionen: Hans-Jürgen van Akkeren
Quelle:
- "Die Zähringer und Ihre Tradition" herausgegeben vom Archiv der Stadt Freiburg i.Br. und der Landesgeschichtlichen Abteilung des Historischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität.
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Vortrag 19.02.2024 Der Münsterplatz – Märkte und öffentliches Leben - Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.

Vortrag 19.02.2024: Der Münsterplatz – Märkte und öffentliches Leben
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem Ende der kurzen Faschingspause starten wir am kommenden Montag wieder mit unserer Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“. Dr. Ursula Huggle und ich werden diesmal über den Münsterplatz sprechen.
Er wird um die Entwicklung des Münsterplatzes als öffentlicher Raum gehen und um seine unterschiedlichen Nutzungen durch die Freiburger Einwohnerschaft. Ein zweiter Abschnitt wird von den Märkten in Freiburg handeln – insbesondere vom Münstermarkt.
Referentinnen: Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Ursula Huggle (beide Freiburg)
Thema: Der Münsterplatz – Märkte und öffentliches Leben
Zeit: Montag, 19. Februar 2024, 19.00 h
Ort: Paulussaal, Dreisamstr. 3, Freiburg und Zoom
Die Vorträge beginnen um jeweils 19.00 Uhr und finden bis auf die letzten beiden im Paulussaal statt. Sie werden zeitgleich als Zoom-Meeting übertragen.
Online-Zugangsdaten für Zoom (dieser Dauerlink funktioniert für alle Abende):
https://us02web.zoom.us/j/83797838628?pwd=NkVmKzc3Mmc2SGtmSm9HM2ZESGQ1UT09
Meeting-ID: 837 9783 8628, Kenncode: Jahrestag
Falls der Link in Ihrer Mail nicht automatisch funktioniert, kopieren Sie ihn bitte in die Befehlszeile Ihres Browsers (z.B. Firefox, Google Chrome oder Apple Safari) und drücken Sie die Eingabetaste.
Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, des Alemannischen Instituts Freiburg e.V., des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland e.V., des Landesvereins Badische Heimat e.V., des Freiburger Münsterbauverein e.V. und des Stadtarchivs Freiburg in Verbindung mit dem Studium generale.
Mit besten Grüßen
Dr. R. Johanna Regnath
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
www.alemannisches-institut.de -
Vortrag am 28.11.2019: Markgraf Bernhard I. von Baden und die Kämpfe um die Macht am Oberrhein (1414-1424)
Markgraf Bernhard I. von Baden und die Kämpfe um die Macht am Oberrhein (1414-1424)
Vortrag mit Dr. Jürgen Treffeisen
am kommenden Donnerstag, den 28.11.2019. Hierzu darf ich Sie zum nächsten Vortrag in der Reihe „Institutsgespräche“ ganz herzlich einladen: Dr. Jürgen Treffeisen vom Generallandesarchiv in Karlsruhe spricht über „Markgraf Bernhard I. von Baden und die Kämpfe um die Macht am Oberrhein (1414-1424)“.
Die Flucht des Papstes Johannes XXIII. vom Konstanzer Konzil in der Nacht zum 20.März 1415 wirkte sich in vielfältiger Weise auf die politische Konstellation am Oberrhein aus. Herzog Friedrich IV. von Österreich, der die Flucht des Papstes aktiv unterstützte, wurde im Zuge dessen von seinem Widersacher König Sigmund in Reichsacht genommen. Seine gesamten Besitzungen im Breisgau wurden eingezogen. Dies machte den Weg frei für Markgraf Bernhard I. von Baden, der durch den Kauf der Herrschaft Hachberg 1415 sowie weiteren Begünstigungen durch König Sigmund, zum gewichtigen Spieler um die Macht im Breisgau wurde. Zu diesem Dreieckskräftespiel – König Sigmund, Herzog Friedrich IV. von Österreich und Markgraf Bernhard I. von Baden – gesellten sich die Breisgaustädte unter Führung Freiburgs. Diese Breisgaustädte, inzwischen ihrer habsburgischen Herrschaft enthoben und zu Reichsstädten erhoben, wurden eine eigenständige, machtvolle Komponente im Spiel um die Macht am Oberrhein. Mit der erneuten Flucht Friedrichs aus Konstanz 1417 sowie der Gründung der Märkte Emmendingen und Eichstetten durch Markgraf Bernhard im Sommer 1418 kamen neue Impuls in die realpolitische Dynamik. Von 1420 bis 1424 überschlugen sich die Ereignisse derart, dass Markgraf Bernhard sich letztendlich einer breiten Opposition von verbündeten Städten und Adligen gegenübersah, die ihm am 3. Juli 1424 einen Friedenschluss mit weitreichenden Kompensationen aufzwingen konnte.
Der Vortrag untersucht insbesondere die Rolle des Markgrafen Bernhard in diesen zehn Jahren. In welche Kräftekonstellation war er eingebunden? Welche Optionen ergaben sich und warum stand er 1424 letztendlich allein einer breiten Front von Verbündeten chancenlos gegenüber?
Dr. Jürgen Treffeisen, studierte von 1979 bis 1988 Deutsch und Geschichte an der Universität Freiburg. Seit 2012 ist er stellvertretender Leiter des Generallandesarchivs in Karlsruhe.
Thema: Dr. Jürgen Treffeisen (Karlsruhe): Markgraf Bernhard I. von Baden und die Kämpfe um die Macht am Oberrhein (1414-1424)
Zeit: Donnerstag, 28. November 2019, 18.15 h
Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
Dr. R. Johanna Regnath (Geschäftsführerin)
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
www.alemannisches-institut.de
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Wanderausstellung in Freiburg 10.12.18 - 01.02.19: Die Zähringer - Mythos und Wirklichkeit
{joomplu:483 type=thumbnail|alttext=In der Ausstellung zu sehen, 3D-Geländemodell (Bauzustand um 1200) Rekonstruktion der Burg Freiburg auf dem Schlossberg von Hans-Jürgen van Akkeren} In der Ausstellung zu sehen, 3D-Geländemodell (Bauzustand um 1200)
Rekonstruktion der Burg Freiburg auf dem Schlossberg von Hans-Jürgen van Akkeren
Wanderausstellung startet in Freiburg i.Br. vom 10.12.2018 bis 01.02.2019"Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit"
Wanderausstellung startet im Sparkassen-FinanzZentrum, Meckelhalle, Kaiser-Joseph-Str. 186-190, Freiburg, Eingang Franziskanerstraße
(HPW) Vor 800 Jahren, 1218, starb mit Bertold V. der letzte Herzog von Zähringen. Zahlreiche Geschichten und Legenden ranken sich bis heute um dieses Geschlecht, das am Ober- und Hochrhein sowie in Burgund seinen Machtbereich hatte und dessen Vertreter für etwa 150 Jahre zu den einflussreichsten Reichsfürsten zählten.
Kriegsherren, Bauherren von Burgen und Kirchen, Städtegründer und Kandidat für den Königsthron – all diese Bezeichnungen treffen auf die Herzöge von Zähringen zu. Ihre Zeitgenossen sagten ihnen aber auch Böses nach: Der Geschichtsschreiber Otto von Freising diskreditierte sie als Herzöge ohne Herzogtum, der Zisterziensermönch Caesarius von Heisterbach schrieb über Bertold V. gar, dass er „ein unmenschlicher Tyrann, ein Plünderer des Erbes der Edlen und Geringen und ein Verleugner des katholischen Glaubens“ war und seine Neffen, die er als Geiseln gestellt hatte, ihrem Schicksal überließ.
In den sogenannten Zähringerstädten im deutschen Südwesten und der Nordwestschweiz ist dieses Adelsgeschlecht bis heute nicht in Vergessenheit geraten. Die Kommunen Bern, Bräunlingen, Burgdorf, Freiburg im Breisgau, Freiburg im Üechtland, Murten, Neuenburg am Rhein, Rheinfelden, St. Peter im Schwarzwald, Thun, Villingen-Schwenningen und Weilheim an der Teck sehen sich in einer gemeinsamen Tradition, die auch im jeweiligen Stadtbild deutlich wird: In Bern und Freiburg im Breisgau sind es der Zähringer- bzw. der Bertoldsbrunnen, in Burgdorf und Thun die dortigen Schlösser oder in Freiburg im Üechtland und VillingenSchwenningen die Straßennamen „Rue de Zaehringen“ bzw. „Zähringerstraße“, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Nachdem die große Freiburger Zähringer-Ausstellung über 30 Jahre zurückliegt, ist es an der Zeit sich unter dem Motto „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ erneut auf eine Spurensuche zu begeben: Die Ausstellung ist vom 10. Dezember 2018 bis zum 1. Februar 2019 in der Meckelhalle des Sparkassen-FinanzZentrums in der Kaiser-Joseph-Straße zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Anschließend wird sie auf Wanderschaft in die zwölf „Zähringerstädte“ im Südwesten Deutschlands und in der Nordwestschweiz gehen.Kuratiert wurde die Ausstellung von vom Alemannischen Institut Freiburg, dem Stadtarchiv Freiburg, dem Historischen Seminar, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I, Abt. Landesgeschichte an der Universität Freiburg und von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Alle Autoren der Ausstellung sind Experten auf ihrem Gebiet und mit der
Zähringergeschichte bestens vertraut. Unterstützt wird sie von SparkassenFinanzgruppe Baden-Württemberg, Toto-Lotto Baden-Württemberg und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie von den Zähringerstädten.
Titel:
Wanderausstellung „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“
Termin:10. Dezember 2018 bis 1. Februar 2019Ort:
Meckelhalle im Sparkassen-FinanzZentrum
Kaiser-Joseph-Str. 186-190, Freiburg,Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 9 bis 18 Uhr (außer feiertags)Führungen:
immer mittwochs, um 18 Uhr (außer am 26.12.2018), Dr. Mona Djabbarpour, mit freundlicher Unterstützung durch den Breisgau-Geschichtsverein „Schau-ins-Land“, Eingang Franziskanerstraße.
Wir bitten um Beachtung: Die Führungen mit Dr. Mona Djabbarpour finden nicht wie im Veranstaltungsprogramm abgedruckt um 17 Uhr, sondern immer Mittwochs, um 18 Uhr (außer 26.12.2018) statt.
Pressekontakt:
Dr. R. Johanna Regnath
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Tel. 0049-(0)761-15 06 75-70Pressetext: PM Freiburg-Rekonstruktionen.pdf
Ausstellungs Flyer: Zaehringer_Austellungsflyer.pdf
Impressum der Ausstellung: impressum_ausstellung.pdf
Weitere Informsationen und Termine zu anderen Ausstellungsterminen finden Sie im Internet unter https://diezaehringer.eu/.
Diese und weitere Rekonstruktionen der mittelalterlichen Stadt Freiburg (Bauzustand um 1200)
werden erstmals in der Ausstellung „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ in Freiburg i. Br. gezeigt.
Rekonstruktion von Hans-Jürgen van Akkeren - © Atelier van Akkeren für Kunst&Geschichte.

