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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Kirchen im mittelalterlichen Breisgau

  • 2014-02-12 Vortrag archäologische Ausgrabungen Mauracher Berg Denzlingen

    Veranstaltungshinweis, Denzlingen

    joomplu:263

    Vortrag über die archäologischen Ausgrabungen am Mauracher Berg

    Am Mittwoch, den 12. Februar laden die Gemeinde und der Arbeitskreis kultureller Vereine in Denzlingen (AKVD) zu einem Vortrag ein. Die Veranstaltung "Kirche, Friedhof und Burg auf dem Mauracher Berg" findet im Rocca-Saal, Hauptstraße 134 in Denzlingen statt.

  • 29.11.14 um 18:45 Uhr SWR Landesschau Mobil Denzlingen

    SWR Landesschau Mobil Denzlingen

    Kultur mit Geschichte 

     

    Sendung vom 24.11.2014 | 18.45 Uhr | 4:07 min
    Landesschau Baden-Württemberg Unterwegs mit dem Historiker

    Sendung "Landesschau Mobil Denzlingen" vom

    Samstag, 29. November 2014 - SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
    (Ausschnitte des YouTube-Films http://youtu.be/pMdZtaDp0Zk  "Filmdoku archäologische Ausgrabungen Mauracher Berg Denzlingen" von Hans-Jürgen van Akkeren wurden gezeigt.)


     

  • Denzlingen - Ruine der St. Severinskapelle

    St. Severinkapelle
    {joomplu:223 type=detail|alttext=Kirchenruine St Severin Denzlingen. Foto 2012 Hans-Jürgen van Akkeren.}
    Kirchenruine St Severin Denzlingen
     Alternativname(n)
     Schreibweisen
     
     Landkreis  Emmendingen
     Gemeinde  Denzlingen
     Entstehungszeit  
     Ersterwähnung  1155
     Auflösung  
     Gründungsstifter  
     Zugehörigkeit  
     Erhaltungszustand  Ruine
     Geografische Lage  48.19292/7.76727
     Höhenlage  275 m ü. NHN

    St. Severinskapelle

    Der Mauracher Berg bei Denzlingen

     gut erhaltene Kirchenruine

     

    Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: https://youtu.be/j0XiyGkrvWo

     

    Lage

    Zwischen Denzlingen und der Elz befindet sich ein langgestreckter Hügel. An seinem östlichen Ende befindet sich der Mauracher Hof. Dieser Hof geht auf einen mittelalterlichen Hof zurück, der seinerseits an der Stelle eines großen, römischen Landgutes entstanden ist. Die wohl bis weit ins Mittelalter hinein sichtbaren Mauern gaben dem Ort den Namen „Muron / Maurach“.

    Dieser Hof war offenbar Mittelpunkt einer größeren Herrschaft, die bis zur Mitte des 10. Jahrhunderts dem Graf Guntram gehörte. Dieser Besitz umfasste den Mauracher Berg und das östlich anschließende Glottertal. Nach der Enteignung des Grafen Guntram schenkte Otto I. den „Muron“ genannten Besitz dem Bischof von Konstanz. Damit verfügte dieser erstmals über Güter westlich des Schwarzwaldes.

    Auf dem östlichen Sporn des Berges befindet sich die Ruine der St. Severinskapelle. Diese 1497 durch das Stift St. Margarethen von Waldkirch errichtete Wallfahrtskapelle geht jedoch auf eine Pfarrkirche zurück. Grabungen durch die Universität Freiburg in den vergangenen Jahren haben nicht nur die Grundmauern einer älteren Kirche belegt, sondern auch eine Vielzahl an Bestattungen. Die Bewertung der Schriftquellen hat gezeigt, dass die Kirche wahrscheinlich sogar bis 1466 die Pfarrkirche des Glottertales war. Erst dann erhielt die dortige Blasiuskapelle vollständige Pfarrechte.  Die Datierung der auf dem Mauracher Berg nachgewiesenen Befestigung durch Wall und Graben ist nach wie vor offen. Denkbar ist eine Entstehung in der Vorgeschichte ebenso, wie eine Entstehung im Mittelalter. Aber auch die erneute Nutzung einer älteren Befestigung im Mittelalter ist möglich. Deshalb kann derzeit noch nicht sicher von einer Burg auf dem Mauracher Berg gesprochen werden.

    962 „Muron“ erstmals erwähnt
    1155 Der Besitz eines Hofes „Muron“ mit einer Kirche im Besitz des Bischofs von Konstanz wird durch Friedrich Barbarossa bestätigt.
    1302 Der Bischof von Konstanz verkauft den Besitz „Muron“ an das Konstanzer Domkapitel
    1466 Die Konstanzer Domherren verkaufen den Hof „Muron“ mit der Kirche an das Waldkircher St. Margarethenstift.
    1497-1517 Wallfahrt zur St. Severinskapelle

     

    Quelle: Dieter Geuenich, Curtis in Muron cum ecclesia. Zur Lage und Bedeutung der Kirche zu Maurach (Denzlingen) im Mittelalter. In: Niklot Krohn, Urusla Koch (Hg.), Grosso Modo. Quellen und Funde aus Spätantike und Mittelalter. Festschrift für Gerhard Fingerlin zum 75. Geburtstag (2012), 215-224.

    Autor: Andreas Haasis-Berner 8/2014

    {joomplu:270 type=detail|alttext=Archäologische Untersuchtung auf dem Mauracher Berg Denzlingen im Bereich der St. Severinkapelle. Foto 2014 Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:286 type=detail|alttext=Kirchenruine St Severin Denzlingen. Luftbildaufnahme während den archäologischen Grabungen 2014 Hans-Jürgen van Akkeren.}
    Archäologische Untersuchtung auf dem Mauracher Berg Denzlingen im Bereich der St. Severinkapelle. Foto 2014 Hans-Jürgen van Akkeren.   Kirchenruine St Severin Denzlingen. Luftbildaufnahme während den archäologischen Grabungen 2014 Hans-Jürgen van Akkeren.
         
    {joomplu:263 type=detail|alttext=Archäologische Grabung in der St. Severinkapelle 2014. Foto Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:262 type=detail|alttext=Archäologische Grabung in der St. Severinkapelle 2014. Foto Hans-Jürgen van Akkeren.}
    Archäologische Grabung in der St. Severinkapelle 2014. Foto Hans-Jürgen van Akkeren.   Archäologische Grabung in der St. Severinkapelle 2014. Foto Hans-Jürgen van Akkeren.

     

    Fotos: Hans-Jürgen van Akkeren 2012 & 2014

    Verwandte Links: Ausgrabungen St. Severinkapelle: Neue Funde, neue Thesen - Badische-Zeitung.de | Ausgrabungen St. Severinkapelle: Neue Funde, neue Thesen - Badische-Zeitung.de  | 2014-02-12 Vortrag archäologische Ausgrabungen Mauracher Berg Denzlingen | Licht ins Dunkel der Historie bringen - Badische-Zeitung.de | Denzlingen: Ein Grubenhaus unter der Kirche? - Badische-Zeigung.de

  • Denzlingen: Ein Grubenhaus unter der Kirche? - Badische-Zeigung.de

    Verwandte Links: Ausgrabungen St. Severinkapelle: Neue Funde, neue Thesen - Badische-Zeitung.de | Luftbildaufnahmen Ausgrabung St. Severinskapelle Mauracher Berg Denzlingen | 2014-02-12 Vortrag archäologische Ausgrabungen Mauracher Berg Denzlingen | Licht ins Dunkel der Historie bringen - Badische-Zeitung.de | Denzlingen: Ein Grubenhaus unter der Kirche? - Badische-Zeigung.de |Denzlingen - Ruine der St. Severinskapelle

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    https://www.badische-zeitung.de/denzlingen/ein-grubenhaus-unter-der-kirche

    Denzlingen, 19. August 2014

    Ein Grubenhaus unter der Kirche? - Badische-Zeitung.de

    Mauerwerk aus früherer Zeit unter Denzlinger Severinsruine.

    DENZLINGEN. Zum vierten Mal in Folge wird derzeit auf dem Mauracher Berg gegraben. Studenten der Archäologie suchen unter der Leitung von Professor Sebastian Brather mit Grabungsleiter Benjamin Hamm nach Hinweisen, ob nicht doch...

    Auf Badische-Zeitung.de weiter lesen.

    Info: Am 1. September haben Interessierte um 16.30 Uhr erneut die Möglichkeit, sich auf dem Mauracher Berg über die aktuellen Grabungen in drei Gruppen zu informieren.


     

     

  • Denzlingen: Mit dem Quadrokopter über die St. Severinskapelle - Badische-Zeitung.de


    Foto: Sebastian Brather, https://www.iaw.uni-freiburg.de

    Denzlingen: Mit dem Quadrokopter über die St. Severinskapelle - Badische-Zeitung.de

    Denzlingen, den 10.10.2014
    www.badische-zeitung.de/denzlingen/mit-dem-quadrokopter-ueber-die-st-severinskapelle

    Mit dem Quadrokopter über die St. Severinskapelle

    Dank eines Minihubschrauber liefert ein Filmemacher einzigartige Bilder von der Ruine einer Kapelle bei Denzlingen. Dazu erzählen Archäologen, was sie auf dem Mauracher Berg alles entdeckt haben.

    Auf Badische-Zeitung.de weiterlesen.

     


     

  • Filmdoku archäologische Ausgrabungen Mauracher Berg Denzlingen

    Filmdokumentation über die archäologischen Ausgrabungen Mauracher Berg St. Severinskapelle Denzlingen


    August/September 2014

    {youtube}j0XiyGkrvWo|260|200|0{/youtube}
    Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: http://youtu.be/j0XiyGkrvWo

    Fotos Skelett, Schädel mit Totenkopfputz Sebastian Brather
    https://www.iaw.uni-freiburg.de/


    Während den archäologischen Ausgrabungen in Denzlingen auf dem Mauracher Berg bei der St. Severinskapelle entstand in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Archäologische Wissenschaften, von Mitte August bis September 2014 dieser Film.

    Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hatte im dritten Jahr in Folge unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Brather, Institut für Archäologische Ausgrabungen – Mittelalterarchäologie, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dieter Geuenich, Mittelalterliche Geschichte und Benjamin Hamm M.A., Grabungsleiter und Studenten im Bereich der St. Severinskapelle sensationelle Funde zu Tage gebracht, die in diesem Film präsentiert werden.

     


  • Herbolzheim Kirchenburg 13. Jh.

    Kirchenburg Herbolzheim

    {joomplu:772 type=detail|alttext=Herbolzheimer Kirchenburg 3D-Rekonstruktion H-J van Akkeren.}
    3D-Rekonstruktion Herbolzheimer Kirchenburg von Hans-Jürgen van Akkeren.
     Alternativname(n)
     Schreibweisen
     kilchhof 1287
     Landkreis  Emmendingen
     Gemeinde  Herbolzheim
     Entstehungszeit  Ende 13. Jh.
     Ersterwähnung  31.01.1287
     Auflösung  
     Gründungsstifter  
     Zugehörigkeit  Bistum Straßburg
     Erhaltungszustand  Teil der
     Umfassungsmauer und 
     Kirche erhalten
     Geografische Lage  48.21917/7.77944
     Höhenlage  180 m ü. NHN

    Herbolzheim, Mittelalterliche Kirchenburg aus dem 13. Jahrhundert

    Lage

    Der Herbolzheimer Kirchberg ist einer beiden alten Siedlungskerne von Herbolzheim. Das Gebiet zwischen der Abdachung des Herbolzheimer Bergs und der Landstraße war seit dem 13. Jahrhundert von einer massiven, ca. 10 m hohen Wehrmauer umgeben. Diese hat sich in der Rückwand der Gebäude am Südrand des Kirchbergs erhalten. In dem südlich vorgelagerten Geländestreifen zeichnet sich der im Tennenbacher Güerbuch genannte Kirchgraben ab. In einem Güterverzeichnis wird am 31.1.1287 das „Tor des kilchhofs“ erwähnt. Diese Kirchenburg war ursprünglich im Besitz des Straßburger Bischofs.

    Bereits beim Neubau der heute bestehenden St-Alexius-Kirche stieß man 1752 bei Planierarbeiten östlich der alten Kirche (unter dem heutigen Chor der Kirche) auf älteres Mauerwerk. Nach einer Beschreibung (durch den damaligen Pfarrer Machleid?) lagen die Fundamente dicht unter der Geländeoberfläche. Die Mauern wurden einer untergegangenen Niederlassung des Templerordens zugeschrieben. Für diese gibt es in den Archivalien jedoch keinen Beleg. Es handelt sich wohl eher um die baulichen Überreste des abgegangenen Wittumshofs. Die Abspaltung vom Herrenhof diente zur Versorgung des Pfarrers. Er wird im frühen 14. Jh. im Tennenbacher Güterbuch genannt.

    Bei der umfassenden Renovierung der Alexiuskirche im Jahr 1964 erfasste man beim Einbau einer Heizanlage im Langhaus auf die Fundamentreste der 1752 niedergelegten Vorgängerkirche. Diese wurden nicht fachgerecht dokumentiert und eingemessen, jedoch als Skizze in den Bestandsplan eingetragen. Demnach war die Mittelachse der alte Kirche abweichend vom heutigen Bau um etwa 10° nach Süden gedreht. Die Rechteckkirche mit eingezogener halbrunder Apsis war etwa 14 m breit und 25 m lang und damit etwa 1/3 kleiner als der heutige Kirchenbau.

    {joomplu:771 type=detail|alttext=Herbolzheimer Kirchenburg Planzeichnung. Umzeichnung Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:770 type=detail|alttext=Speicherhausvon 1462 der Herbolzheimer Kirchenburg. Zeichnung B. Jenisch.}
    Herbolzheimer Kirchenburg Planzeichnung. Umzeichnung Hans-Jürgen van Akkeren.   Speicherhaus von 1462 der Herbolzheimer Kirchenburg. Zeichnung B. Jenisch.
         
    {joomplu:769 type=detail|alttext=Speicherhaus mit Umfassungsmauer und Graben der Herbolzheimer Kirchenburg. Querschnitt, Ansicht von West, B. Jenisch.}  
    Speicherhaus mit Umfassungsmauer und Graben der Herbolzheimer Kirchenburg. Querschnitt, Ansicht von West, B. Jenisch.   Film der 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren: https://youtu.be/2oG5McFYgIg

     

    Ergebniss der Archäologischen Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege im RPS der Baugrube des Katholischen Gemeindezentrums Herbolzheim von Dr. Bertram Jenisch, Referent für Archäologie des Mittelalters.

    Dr. Bertram Jenisch, Referent für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, mit Sitz in Freiburg, stellte am 14. Januar 2016 die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabung auf dem Kirchberg im Herbolzheimer Torhaus vor.

    Im Bereich des von der katholischen Pfarrgemeinde St. Alexius in Herbolzheim geplanten Gemeindezentrums wurden im Bereich des ehemaligen Friedhofs die Reste einer bislang unbekannten spätmittelalterlichen Bebauung von Juli bis August 2015 im Rahmen einer baubegleitenden Rettungsgrabung untersucht.

    Jenisch betonte ausdrücklich, dass die Grabung des Landesamtes für Denkmalpflege in enger Kooperation und Abstimmung mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Alexius durchgeführt wurden. Das kleine Grabungsteam des Freiburger Dienstsitzes wurde von mehreren ehrenamtlichen Mitarbeitern und zwei Bauarbeitern tatkräftig unterstützt.

    Im Bereich der nach 1752 angelegten Friedhofserweiterung kamen erwartungsgemäß zahlreiche Gräber zutage. Jenisch erläuterte die charakteristische spätmittelalterliche Bestattungssitte und ging auf einige der geborgenen Grabbeigaben ein. Anhand einiger anthropologisch untersuchter Schädelfragmente konnten aufschlussreiche Befunde zum Gesundheitszustand und zu den Lebensumständen der damaligen Menschen erhoben werden.

    Die eigentliche Überraschung der baubegleitenden Ausgrabung war der Nachweis einer Wehrmauer, die sich entlang des Nordrands des Kirchbergs erstreckte. Ihre 80 cm breiten Fundamente wurden auf einer Länge von 11 m erfasst.

    Zur Stabilisierung wurden im Spätmittelalter zwei Stützmauern an die Mauer angefügt. Zu diesem Zeitpunkt war der Graben bereits zur Hälfte durch eingeschwemmtes Material zusedimentiert. Diese Baumaßnahme lässt sich durch einen Münzfund zeitlich fassen. Der hier gefundene Goldgulden ist eine Prägung des Kölner Erzbischofs Dietrich II. von Moers (*1384, 1414-1463) aus dem 2. Viertel des 15. Jahrhunderts. Die Vorderseite zeigt das Wappen und in Umschrift den Namen des Erzbischofs, die Rückseite bilden die um ein zentrales Kreuz gruppierten Wappen der Bistümer Osnabrück und Paderborn sowie der Kurpfalz/Wittelsbacher. Mit der Umschrift NOVA MONETA AUREA (siehe Film).

    Der Wehrmauer war ein etwa acht Meter breiter und vier Meter tiefer Graben vorgelagert. Ursprünglich war die Mauer ca. 10 Meter hoch. Ein etwa 40 Meter langes Teilstück ist am Südrand des Kirchbergs in originaler Höhe erhalten.

    Bei den archäologischen Ausgrabungen wurde festgestellt, dass mehrere Bauten von innen an die Wehrmauer angebaut waren. Zum einen handelt es sich um Reste eines Fachwerkhauses, das im 15. Jahrhundert abgebrannt ist. Auch das ehemalige Pfarrhaus aus dem 16. Jahrhundert lehnte sich mit seiner Rückfront an diese Wehrmauer.

    Im Mittelalter war das Areal um die St. Alexius Kirche als Kirchenburg befestigt. Die Anlage wurde im frühen 13. Jahrhundert vom Straßburger Bischof errichtet. Im Schutz der mächtigen Mauern lagen Speicherbauten, die Zehnttrotte, sowie Wohnbauten des Pfarrers und Vogts.

    An Stelle der heutigen Kirche lag eine deutlich kleinere Vorgängerkirche. Ihre Fundamente wurden bei der letzten Kirchenrenovierung dokumentiert.

    Das ehemalige Torhaus wurde in einer Urkunde am 30. Januar 1281 erwähnt.

    {joomplu:379 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:378 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}
         
    {joomplu:377 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:375 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}
         
    {joomplu:374 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:370 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}
         
    {joomplu:369 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:368 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}
         
    {joomplu:367 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:366 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}
         
    {joomplu:365 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:364 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}
         
    {joomplu:363 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}   {joomplu:361 type=detail|alttext=Archäologische Grabung Kirchenburg Herbolzheim. Luftbild Hans-Jürgen van Akkeren.}

    Luftbilder: Hans-Jürgen van Akkeren 2015

    Quelle: Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpfege Baden-Württemberg/Freiburg 

     

     

  • Kultur mit Geschichte - Dreharbeiten zu "Landesschau Mobil" in Denzlingen

    Presseinformation SWR Landesschau Mobil

    joomplu:332
    Reporter Thomas Klinghammer


    Kultur mit Geschichte  

    Dreharbeiten zu "Landesschau Mobil" in Denzlingen ab Montag, 10. November 2014

    Das "Landesschau Mobil"-Team ist auf Entdeckungstour: Reporter Thomas Klinghammer besucht die Gemeinde Denzlingen von Montag, 10. bis Samstag, 15. November 2014. Gesendet wird die Reportage zunächst in einzelnen Episoden täglich von Montag, 24. bis Freitag, 28. November 2014 in "Landesschau Baden-Württemberg", außerdem als halbstündige Reportage am Samstag, 29. November 2014, von 18.45 bis 19.15 Uhr im SWR Fernsehen in Baden-Württemberg.

    Die Stationen der Dreharbeiten:

    • Dieter Geuenich, Historiker und Professor im Ruhestand, hat das Kulturbüro in Denzlingen unter seinen Fittichen, in dem alle kulturell aktiven Vereine der Gemeinde zusammenfinden. Er nimmt "Landesschau Mobil"-Reporter Thomas Klinghammer mit zum neuen Kultur- und Bürgerhaus, das nicht nur eine außergewöhnliche Architektur vorweist, sondern auch Veranstaltungsort der Denzlinger Kulturwoche 2015 sein wird. Außerdem besuchen sie die Ausgrabungen an der St. Severinskapelle auf dem Mauracher Berg, bei denen Skelette aus dem 18. Jahrhundert gefunden wurden.  

    • Thomas Klinghammer trifft Beatrice Runge, Weltmeisterin im Langbogenschießen. Sie erzählt, was sie nach Denzlingen gebracht hat. Die Meisterschützin gibt hier Kurse im Bogenschießen und in ihrem Bogen-Laden kann man die Ausrüstung für den Bogensport kaufen oder mieten.

    • Ruth Herrle ist Meisterin im Holzblasinstrumentenbau, sie repariert, saniert und überholt sowohl neue als auch historische Instrumente. Gemeinsam mit einem Holzblasinstrumente-Quintett bringt die Saxophonistin diese Instrumente auch zum Klingen.

    • In der Norbert Mühlan AG ist das Betriebsklima herzlich, Firmenchef Norbert Mühlan und die 29 Mitarbeiter halten zusammen. Im letzten Jahr hat der 71-jährige Unternehmer die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, um ihre Zukunft zu sichern. Alle Mitarbeiter haben sich mit Anteilen beteiligt und mit dieser Arbeitsphilosophie macht die Firma Gewinn.

    • Im alten Gebäude der Rocca-Fabrik wurden einst Zigarren gerollt, heute beherbergt es den Verein Roccafé e.V., und ein Café, in dem viele musikalische und kulturelle Events stattfinden. Stefan Jung war von Anfang an mit dabei, als das Gebäude in ein Kulturzentrum umgebaut wurde und erzählt, warum er stolz auf seinen Verein ist.

    Sendungen:
    "Landesschau Baden-Württemberg: Landesschau Mobil Denzlingen"
    Von Montag, 24., bis Freitag, 28. November 2014 als tägliche Rubrik in "Landesschau Baden-Württemberg" von 18.45 bis 19.30 Uhr im SWR Fernsehen in Baden-Württemberg


    "Landesschau Mobil Denzlingen"

    Samstag, 29. November 2014, von 18.45 bis 19.15 Uhr im SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
    (Ausschnitte des YouTube-Films http://youtu.be/pMdZtaDp0Zk  "Filmdoku archäologische Ausgrabungen Mauracher Berg Denzlingen" von Hans-Jürgen van Akkeren werden gezeigt.)

    Weitere Informationen unter SWR.de/landesschau-bw/landesschau-mobil