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SfM-Modell der Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach

Erstellung eines virtuellen 3D-Modells der Kapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach mittels Structure from Motion (SFM)

Luftbildaufnahme der Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach mit Bewuchsmerkmalen. Foto © 2026 Hans-Jürgen van Akkeren.
 
Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach. Foto © 2026 Hans-Jürgen van Akkeren.
Luftbildaufnahme der Marienkapelle des ehemaligen
Zisterzienserklosters Tennenbach mit Bewuchsmerkmalen.
  Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters
Tennenbach.
     
Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach. Im Hintergrund das Gasthaus Engel. Foto © 2026 Hans-Jürgen van Akkeren.
 
SfM Modell der Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach. Grafik © 2026 Hans-Jürgen van Akkeren.
Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters
Tennenbach. Im Hintergrund das Gasthaus Engel.
  SfM Modell der Marienkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Tennenbach.


Digitale 3D-Modelle historischer Bauwerke eröffnen neue Möglichkeiten für die Dokumentation, wissenschaftliche Untersuchung und anschauliche Vermittlung von Kulturerbe. Insbesondere bei Gebäuden, deren ursprünglicher historischer Kontext heute nur noch teilweise erhalten ist, können photogrammetrische Verfahren eine wichtige Grundlage für weiterführende virtuelle Rekonstruktionen bilden.

Im Rahmen des Projekts 2026/27 zur 3D-Rekonstruktion des mittelalterlichen Zisterzienserklosters Tennenbach wurde deshalb zunächst ein detailliertes digitales Modell der heute noch erhaltenen Kapelle erstellt. Sie stellt den letzten erhaltenen baulichen Überrest der ehemaligen Klosteranlage dar und bildet damit einen wichtigen räumlichen und architektonischen Bezugspunkt für die geplante virtuelle Rekonstruktion des Klosters.

Das Modell wurde auf Grundlage von etwa 810 mit einer Drohne aufgenommenen Fotografien erstellt. Als photogrammetrisches Verfahren kam Structure from Motion (SfM) zum Einsatz. Die daraus berechnete dreidimensionale Geometrie wurde anschließend für die weitere Bearbeitung und Visualisierung in einem 3D-Programm übernommen.

Ein aus diesem Modell erzeugter Film ist auf dem zugehörigen YouTube-Kanal veröffentlicht und zeigt die Kapelle als betrachtbares virtuelles Objekt.

Film und Projekt

Das aus dem Structure-from-Motion-Modell erzeugte Video zeigt die rekonstruierte Kapelle aus verschiedenen virtuellen Kameraperspektiven. Insbesondere an der Ostseite ermöglicht die digitale Bearbeitung einen Blick auf das Gebäude, der aufgrund des heutigen Geländehangs am realen Standort nicht möglich ist.

SfM-Modell © 2026 Hans-Jürgen van Akkeren