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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Link-Tipp: Germanisches Online-Wörterbuch - Transkriptions-Hilfe

Link-Tipp zur Transkriptions-Hilfe

Germanisches Online-Wörterbuch von Gerhard Köbler - 5. Auflage 2014

mit guten truwen an alle generde
Das Versprechen für das gegebene Lehen: "...mit guten truwen an alle generde"
Quelle: StA Waldkirch U2 - 1315 Nov 14

Eine Urkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit kann als Original, als Konzept, als Kopie bzw. Abschrift oder als Registereintragung (zum Beispiel in Kopialbüchern, Cartularien, Traditionsbüchern) oder im größten Glücksfall in allen diesen Formen überliefert sein. Die frühesten Urkunden bis etwa zum Ende des 13. Jahrhunderts wurden in Latein verfasst. Übersetzungen solcher Urkunden sind ein wissenschaftlich aufwändiger Prozess. Nach und nach fertigten die Schreiber der Urkunden die Vereinbarungen in ihrer eigenen Sprache und somit im örtlichen Raum gesprochenen Dialekt. Sind dem Leser die Dialekte bekannt, so kann er den größten Teil einer Urkunde übersetzten. Jedoch kommen in den geschriebenen Zeilen oft Abkürzungen und alte germanische Wörter vor, die in unserer heutigen Sprache nicht mehr vorkommen und somit völlig unbekannt sind. Hierbei bietet das germanische Online-Wörterbuch von Prof. Dr. Gerhard Köbler eine große Hilfe.

Link-Tipp: http://www.koeblergerhard.de/germwbhinw.html

 


 

Link-Tipp: 500.000 Urkunden in Online-Archiv

Link-Tipp

Monasterium.net - über 500.000 Urkunden in Online-Archiv

Dieses online Portal ermöglicht zeit- und raumunabhängige Forschung. Mit mehr als 500.000 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden aus über 60 Institutionen in 10 europäischen Ländern, ist Forschung von reiner Urkundenerschließung bis hin zur Anwendung der verfügbaren Informationen im Bildungssektor möglich. Monasterium sammelt jene historischen Dokumente Europas, die die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung seit dem Mittelalter dokumentieren und bietet freien Zugang zu den ensprechenden digitalen Kopien.

Quelle/Link: www.monasterium.net

 


 

Replik Urkunde Waldkirch 1315 Nov 14

Replik der Urkunde Waldkirch 1315 November 14

von Hans-Jürgen van Akkeren

 

Replik_van-Akkeren_Urkunde_Waldkirch_1315_Nov_13
Urkunde geschrieben auf Aquarellpapier, nass gefaltet und patiniert. Nach Wunsch auch auf Ziegenpergament möglich.

Replik_van-Akkeren_Siegel_Johannes_von_Swarzenberc_Waldkirch_1315_Nov_13 Replik_van-Akkeren_Siegel_Uta_von_Swarzenberc_Waldkirch_1315_Nov_13 Replik_van-Akkeren_Siegel_Walther_von_Swarzenberc_Waldkirch_1315_Nov_13 Replik_van-Akkeren_Siegel_Stadt_Buerger_Waldkirch_1315_Nov_13
Siegel aus Wachs: Nach digitalisierten Vorlagen des Originals von Hand gefertigt und patiniert. Schnürung Leinen natur.
Siegel v.l.n.r: Johannes von Swarzenberc, Uta von Swarzenberc, Walther von Swarzenberc, Stadt/Bürger von Waldkirch

Weitere Infos zu Repliken mittelalterlicher Urkunden: www.atelier-van-akkeren.de

 

Original im Stadtarchiv Waldkirch (StA Waldkirch U2)

Am 14. November 1315 entstand die älteste im Stadtarchiv Waldkirch vorhandene Urkunde aus dem Hause Schwarzenberg.

Während andere, auch ältere, Urkunden an das Generallandesarchiv nach Karlsruhe abgegeben wurden, ist dieser Schatz noch heute im Stadtarchiv untergebracht.

 

Geldgeschäfte vor 700 Jahren

Johann von Schwarzenberg, damals alleiniger Stadtherr von Waldkirch, hatte sich 1315 von Johann Küchlin 70 und von Walter von Frankenstein 30 Mark Silber geliehen. Die fälligen Zinsen konnte er jedoch nicht selbst aufbringen und verpfändete daher den fälligen Betrag von 10 ein Halb Mark Silber aus der ihm zustehenden Steuer der Stadt Waldkirch. Seine Frau Uta von Üsenberg und ihr gemeinsamer Sohn Walter stimmen dieser Verpfändung in der vorliegenden Urkunde zu.

 

Damalige Lebenswirklichkeit in Waldkirch

Die Urkunde ist ein unmittelbares Zeitdokument zur damaligen Lebenswirklichkeit in Waldkirch und gewährt einen einmaligen Einblick in die Finanzgeschäfte der damaligen Herren. Die angehängten vier Siegel zeigen sowohl die Insignien der Schwarzenberger wie auch eines der ältesten noch erhaltenen Stadtsiegel.

 

Ein ganzer Kilometer historische Literatur

Neben dieser Urkunde gibt es noch einen ganzen Kilometer interessanter historischer Literatur, die jeder mit einem berechtigten Interesse im Stadtarchiv einsehen kann.

Um die Rückzahlung der Zinsen kümmerte sich Johann von Schwarzenberg übrigens nicht mehr, er verstarb im gleichen Jahr und hinterließ seinem Sohn die Schulden.
Das Stadtarchiv befindet sich in der Freien Straße 17, im Gebäude der Schwarzenbergschule. Sie erreichen das Archiv per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 07681 47 40 857.


 

Replik der Urkunde Waldkirch vom 23. August 1335

Replik der Urkunde Waldkirch vom 23. August 1335

1335 – August 23.

Berthold der Tekkinger von Waldkirch verleiht an Ulrich den Metzger von Gloter, Bürger zu Freiburg, zwei Grundsstücke im „Frenkelins Grien“ zu Denzlingen als Erblehen.

Originalabbildung der Urkunde, max. Breite 226 mm; max. Höhe 189 mm

Geltende, zitierfähige Signatur des Generallandesarchiv Karlsruhe: 21 Nr. 1386

 Quelle: GLA Karlsruhe

 

Replik_Urkunde_Waldkirch-1335_1

Urkunde mit Siegel der Stadt Waldkirch

Replik von Hans-Jürgen van Akkeren


 

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