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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Unbekannte plündern Grabhügel in St. Goar "Vielleicht ein Superfund, der jetzt zerstört ist"

Unbekannte plündern Grabhügel in St. Goar "Vielleicht ein Superfund, der jetzt zerstört ist"

Quelle: SWR Aktuell, 26.10.2017

 

Nachforschungen nach bekannten oder unbekannten Bodendenkmalen

Wer nach Bodendenkmalen forschen möchte, im Besonderen mit dem Ziel Kulturdenkmale zu entdecken, braucht dazu eine Genehmigung. Unbefugten Personen drohen hohe Geldbußen. Jedes Bundesland hat ein eigenes Denkmalschutzgesetz (z.B. Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg §21 Nachforschungen). Darin sind auch die Bußgelder für Grabräuber geregelt. Wer etwa ein Denkmal zerstört oder zerlegt muss mit einer Geldbuße von bis zu einer Million Euro rechnen, in weniger drastischen Fällen liegt die Strafe bei bis zu 125.000 Euro.

 

Raubgräber behindern Forschung in Bötzingen am Kaiserstuhl

(H-JvA) Erst kürzlich berichteten wir hier über die Raubgrabungen in Bötzingen am Kaiserstuhl (BZ: Raubgräber behindern Forschung).
Raubgräber zerstören das archäologische Erbe und vernichten die Existenz ihrer Geschichte. Raubgräber sind in der Regel mit einem Metalldetektor im Gelände unterwegs und suchen ausschließlich nach metallischen Artefakten. Alte Münz- und Schmuckfunde sind hier die begehrtesten Objekte, die sie dann entweder zu Hause in einer Vitrine zur Schau stellen oder in Internetbörsen verkaufen.

Archäologen entgehen durch Raubgrabungen wichtige Informationen und sind unwiederbringlich aus ihrem archäologisch-historischen Kontexten verloren. Den Geschichtsbüchern fehlen als Folge interessante Aufsätze.

Wer mit einem Metalldetektor im Gelände unterwegs sein möchte, benötigt hierzu eine schriftliche Genehmigung des Landesamtes für Denkmalpflege. Diese schriftliche Genehmigung können nur Personen erhalten, die durch das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) zum ehrenamtlich Beauftragten bestellt wurden und sich in einer Schulung für die Metallsondenprospektion qualifizieren lassen (siehe: Metallsondenprospektion im Dienst der archäologischen Denkmalpflege).

Zuwiderhandlungen können in Baden-Württemberg gemäß § 27 Abs. 1 Nr. 1 DSchG gegebenenfalls sowohl als Ordnungswidrigkeit als auch unter Umständen als Straftat gemäß § 246 StGB verfolgt werden. Funde (§ 27 Abs. 3 DSchG) und Tatwerkzeuge (§ 74 StGB) können gegebenenfalls eingezogen und Geldbußen von bis zu 50.000 Euro, in besonders schweren Fällen bis zu 250.000 Euro verhängt werden (§ 27 Abs. 2 DSchG).

Informationsflyer Raubgräber

 

Die Landesdenkmalpflege ist auf ihre Mithilfe angewiesen

(LAD BW) Bitte helfen Sie mit, das Zerstören und Ausplündern von sichtbaren oder noch in der Erde verborgenen archäologischen Denkmalen zu verhindern. Sollten Sie Raubgräber oder Sondengänger in Ortsrandlagen, auf freiem Feld oder im Wald beobachten, verständigen Sie bitte grundsätzlich die Polizei- oder Forstbehörden (in Wäldern ist es grundsätzlich verboten!). Ausnahmsweise können auch Personen im amtlichen Auftrag unterwegs sein, wie beispielsweise Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes oder von der Landesdenkmalpflege beauftragte Privatpersonen. Diese können sich jedoch in aller Regel ausweisen, beziehungsweise sind gemäß ihrem Auftrag verpflichtet, das entsprechende Beauftragungsschreiben mitzuführen. Sie tragen so zum Schutz des kulturellen Erbes bei.

 


 

Neuerscheinung 2017 „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 2

Buchpräsentation „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 2

 

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Bild: Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein Band 1


Nach mehreren Jahren Bearbeitungszeit präsentierte die Stadt Neuenburg am Rhein am 27. November 2014 im Sitzungssaal des Rathauses, den ersten Band des Neuenburger Urkundenbuchs (siehe Band 1).

Die Stadt Neuenburg am Rhein präsentiert den zweiten Band des Neuenburger Urkundenbuches am Donnerstag, den 9. November 2017 im Sitzungssaal des Rathauses.

Das Buch stellt weitere Schrifterzeugnisse der Geschichte der Stadt aus der Zeit von 1351 - 1413 zusammen. Die beiden Bearbeiter, Herr Prof. Dr. Jörg W. Busch und Herr Dr. Jürgen Treffeisen, haben diese Urkunden aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und in ein modernes, uns heute verständliches Deutsch übertragen.


 

Literatur: Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch

05. Oktober 2017 

Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch

mit Rekonstruktion des Kloster St. Margarethen 

Das Kloster St Margarethen in Waldkirch

   

Waldkirch.Kloster.Hans-Juergen.van.Akkeren

Bild: Rekonstruktion für das Buch "Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch" von Hans-Jürgen van Akkeren in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Haasis-Berner.


Fast 900 Jahre prägten das Frauenkloster und das Kollegiatstift St. Margarethen in Waldkirch das geistige Leben im Elztal und darüber hinaus. Im Hinblick auf die Heimattage 2018, bei denen der Gründung des Klosters im Jahre 918 gedacht wird, hat Andreas Haasis-Berner ein Buch über die Geschichte des Frauenklosters geschrieben. Darin wird erstmals umfassend die Entstehung und Bedeutung des Klosters für das Elztal und den Breisgau dargelegt. Einen umfangreichen Teil nimmt auch die Geschichte der Klostervögte, der Herren von Schwarzenberg, ein.

Das reich bebilderte Buch hat einen Umfang von 430 Seiten.

Preis: 35,- €

 

Link zum Pressetext der Badischen-Zeitung "500 Jahre Klosterleben"
http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/500-jahre-klosterleben

 

Das Buch ist unter den folgenden Adressen erhältlich:

  • Tourist-Info, Marktplatz 1-5, 79183 Waldkirch, Tel: 07681 19433

  • Elztalmuseum, Kirchplatz 14, 79183 Waldkirch

  • Buchhandlung Augustiniok, Lange Straße 29, 79183 Waldkirch

  • und per Bestellung im Stadtarchiv Waldkirch, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: 07681 474 08 57

 


 

9.Okt.2017 Einladung zur Buchpräsentation Herrenhof, Grafenburg, Kleinstadt St. Michael und die Gammertinger Siedlungsgeschichte

 

Liebe Mitglieder,

heute dürfen wir Sie auf folgende Veranstaltung des Landesamtes für Denkmalpflege aufmerksam machen:

Montag, 9. Oktober 2017, 18 Uhr mit einem Grußwort von Prof. Dr. Claus Wolf

Einladung zur Buchpräsentation des Autors Dr. Sören Frommer

zum Thema

Herrenhof, Grafenburg, Kleinstadt

St. Michael  und die Gammertinger Siedlungsgeschichte

Eintritt frei

Ort: Michaelskapelle in 72501 Gammertingen

Näheres entnehmen Sie bitte dem angehefteten pdf Dokument: Einladung_Gammertingen.pdf

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt und freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Marion Babbel
Geschäftsstelle

Förderkreis Archäologie in Baden e.V.
Kurpfälzisches Museum
Schiffgasse 10
69117 Heidelberg
Tel: 06221 58-84342
Fax: 06221 58-49420
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.foerderkreis-archaeologie.de

 


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