Burgen im mittelalterlichen Breisgau
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Der Vierburgenweg
im Naturpark Südschwarzwald
Vierburgenweg: Waldkirch - Kastelburg | Emmendingen - Hochburg | Landeck - Burg Landeck | Hecklingen - Burg Lichteneck
Verwandte Links: Wanderführungen | WANDERERLEBNIS SCHWARZWALD SÜD
Der Vierburgenweg am Westrand des Schwarzwaldes und seiner Vorberge führt durch die vielgestaltige Landschaft des nördlichen Breisgaues. Er lädt zum Entdecken der Kastelburg bei Waldkirch, der Hochburg bei Emmendingen, der Burgruinen Landeck bei Landeck und Lichteneck bei Hecklingen ein. Auf dem Weg kann das ganze Jahr über, meist auch im Winter, gewandert werden; emppfohlen werden Frühjahr (Baumblüte), und Herbst (Laubfärbung, Weinlese).
An Tagen mit einer guten Sicht eröffnen sich von allen Burgruinen und vom Eichbergturm bei Emmendingen prächtige Ausblicke ins Land. Erlebnisse, die noch lange in Erinnerung bleiben, auch wenn man die Historie der Burgen wieder vergessen haben sollte.
Der Vierburgenweg ist vom Schwarzwaldverein mit einer gelben Raute* und zusätzlich mit dem Namen "Vierburgenweg" ausgeschildert, gleichfalls sind die vorgeschlagenen Zugangs- bzw. Abgangswege bezeichnet. Die Wegweiser des Schwarzwaldvereins zeigen an jeder Kreuzung mit anderen Wanderwegen die Ziele und Entfernungen an.
* Ausnahme: Von Waldkirch bis zum Sexauer Haseneckle hat die Wegstrecke das Zeichen des gleichlaufenden Kandel-Höhenwegs.
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Burgen im mittelalterlichen Breisgau
Auf unserer Internetseite Breisgau-Burgen.de finden Sie etwa 5% aller erfassten Burgstellen des mittelalterlichen Breisgaus, deren erstes Aufkommen in das 10./11. und bis zum Ende des 15. Jahrhundert zu datieren sind, wobei auch Vorgängerbauten, Königspfalzen sowie -höfe und Nachfolgebauten, wie etwa Neuzeitliche Schlösser und Festungen berücksichtigt werden. Neben den Burgstellen werden Sie hier künftig auch mittelalterliche Städtegründungen und Klöster finden.
Im nördlichen Teil des mittelalterlichen Breisgaus befanden sich etwa 200 Burgen, zum Vergleich entspricht diesem etwa die Burgendichte des Elsass und der Nordschweiz. Im südlichen Teil des mittelalterlichen Breisgaus zeichnet sich eine ähnliche Dichte ab, dort befanden sich etwa 400-500 Burgstellen. Diese Burgenkarte wird immer wieder aktualisiert, darum finden Sie hier lediglich einen kleinen Teil dieser vielen Burgstellen.
Das mittelalterliche Breisgau ist seit 1980 Forschungsprojekt der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Abt. Landesgeschichte Uni Freiburg). Mit dem Erscheinen der ersten beiden Halbbände in den Jahren 2003 und 2006 wurde die lexikalische Erfassung des nördlichen Teilgebiets abgeschlossen. Für das südliche Arbeitsgebiet, das sich bis an den Hochrhein erstreckt, konnte im Jahr 2009 der erste Halbband (A-K) vorgelegt werden. Gegenwärtig Arbeitet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an der Drucklegung des abschließenden zweiten Teilbandes für den südlichen Teil (L-Z).
Von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bisher veröffentlichte Literatur: http://www.burgen.uni-freiburg.de/publikationen
Breisgau-Burgen.de bei YouTube
Einige dieser interessanten Anlagen können Sie auch in unserem YouTube-Kanal
aus der Vogelperspektive betrachten: http://youtube.breisgau-burgen.de (ohne www)
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- Museum zu Allerheiligen
Baumgartenstrasse 6
CH - 8200 Schaffhausen
Sonderausstellung
Ritterturnier. Geschichte einer Festkultur
10. April – 21. September 2014
Geschichte des Turnierwesens
Ritterturniere gehören zu den spektakulärsten Veranstaltungen der europäischen Festkultur. Turniere waren nicht nur Kampfspiele, sondern auch wichtige gesellschaftliche Ereignisse. Sie dienten der Selbstdarstellung des Adels und verbanden eindrucksvoll Machtbewusstsein und Minne, sportlichen Ehrgeiz und Kampfeslust. Schaffhausen war im 15. Jahrhundert ein wichtiger Austragungsort grosser Ritterturniere. Hunderte von Rittern übten sich - wohl auf dem Herrenacker - im spektakulären Wettstreit.
Mit einer grossen Sonderausstellung und mit authentischen Live-Ritterspielen lässt Schaffhausen dieses Jahr seine grosse Zeit als Turnierstadt aufleben.
Ausstellung mit Meisterwerken der Plattnerkunst
Erstmals beleuchtet eine prunkvolle Schau die 500-jährige Geschichte des europäischen Ritterturniers. Auf über 1000 Quadratmetern werden nebst eigenen Objekten einzigartige Leihgaben aus Wien aus den berühmten habsburgischen Sammlungen präsentiert. Die Rüstungen des Hochadels sind Wunderwerke der Metallkunst und werden mit modernster Ausstellungstechnik erschlossen. Elfenbeintäfelchen und Buchmalerei schildern die Verehrung der Damen im Minnedienst. Zur Sprache kommen die Ausbildung der Knappen, die Rolle der Frauen, Gericht und Strafe. Aber auch Scherzturniere sowie der glanzvolle Rahmen mit Musik, Tanz und Bankett und sogar Scherzturniere werden zum Thema.
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Eröffnungsfeier der neuen Volksbankfiliale Neuenburg am 5. April 2014
Foto: Johanna van Akkeren
v.l.n.r.:Rekonstruktionszeichner Hans-Jürgen van Akkeren, Archäologen Bertram Jenisch und Stefan Kaltwasser und Bürgermeister Schuster von Neuenburg
Neuenburg am Rhein, Breisacher Straße 6
26.03.2014
Dauerausstellung archäologischer Funde in der neuen Filiale der Volksbank Neuenburg
Neueröffnung am 5. April um 10 Uhr für geladene Gäste. Sonntag 6. April Tag der offenen Tür. Ausgestellt wird auch eine Rekonstruktionszeichnung eines spätmittelalterlichen Kaufhauses von Hans-Jürgen van Akkeren
Fotos: 1) Rekonstruktionszeichnung Hans-Jürgen van Akkeren, 2) archäologischer Stadtkataster Neuenburg - Dr. Bertram Jenisch, 3) Plan aus "Archäologische Ausgrabungen Baden-Württemberg 2012, Dr. Bertram Jenisch
"Vor dem Neubau der Volksbank wurde das Gelände 2012 archäologisch untersucht. An der ehemaligen Marktstraße der mittelalterlichen Stadt wurde eine bis in das 14. Jahrhundert zurückreichende Bebauung auf drei Parzellen dokumentiert. Bemerkenswert ist insbesondere ein großes Gebäude im Norden der Fläche. Es war mit einem außergewöhnlich großen und tiefen Keller ausgestattet. Dieser wurde offenbar zur Lagerung von Wein genutzt. Lage und Dimension sprechen dafür, dass es sich um ein öffentliches Gebäude gehandelt hat. Schriftquellen lokalisieren in diesem Bereich die so genannten Watlauben, Handelshäuser, unter anderem für Tuch."
(Text: Dr. Bertram Jenisch, Archäologe Referat 26 Denkmalpflege Regierungspräsidium Freiburg)
Am 5. April eröffnet die Volksbank Neuenburg ihre neue Filiale. Eine Dauerausstellung der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit archäologischen Funden der Ausgrabung zeigen einige interessante Stücke. Darunter sind eine Hellebarde aus der Zeit um 1550/70, ein Armbrustbolzen und ein Silberpfennig aus der Todtnauer Prägung von Herzog Leopold VI. nach dem Vertrag von 1403 zu sehen.
In der Ausstellung wird auch eine Rekonstruktionszeichnung des Neuenburger Kaufhauses gezeigt. So könnte das Kaufhaus um 1500 ausgesehen haben. Diese Rekonstruktion wurde vom Ehrenamtlichen der Denkmalpflege Hans-Jürgen van Akkeren aus Kenzingen angefertigt. Van Akkeren fertigt in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Rekonstruktionszeichnungen an, die auf der Grundlage archäologischer Befunde basieren und verwendet zur Unterstützung geodätische 3D-Computerprogramme, um daraus Vorlagen für seine aquarellierten Federzeichnungen zu erstellen.
| {youtube}aESMWKuNNx0|250|188|0{/youtube} Link: http://youtu.be/aESMWKuNNx0 |
Die Bebauung an der ehemaligen Markstraße um 1500. Im Bereich der heutigen Volksbank lagen drei Gebäude, darunter ein repräsentatives Handelshaus.
Im Vordergrund befinden sich der Stadtbach und die Stadtmetzig. Rekonstruktionszeichnung: Hans-Jürgen van Akkeren.
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Neuenburg am Rhein, Samstag, den 25.01.2014
Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein
Vortrag von Dr. Bertram Jenisch in Neuenburg, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlicher der Denkmalpflege.
| {youtube}YBdQhzcUp04|250|188|0{/youtube} Hochwassersimulation von Hans-Jürgen van Akkeren Link: http://youtu.be/YBdQhzcUp04 |
|
{youtube}rUknbC3S00Q|250|188|0{/youtube} |
Die Stadt Neuenburg wurde 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet. Anlass der Stadtgründung waren die Expansionsversuche der Hohenstaufer, um von ihrem Besitz Badenweiler zu ihren
Weiterlesen: Pressemitteilung: Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein
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Ausstellung "Civitas Kencingin" ist vom 6. bis 14. Juli im Kreuzgang der AWO Kenzingen zu sehen
Auszug aus der Badischen Zeitung 08.07.2013
Mittelalterliche Präsentation mit Zugkraft
"Rekonstruktionen des früheren Kenzingen"
http://www.badische-zeitung.de/kenzingen/fesselnde-kenzinger-stadtgeschichte--56210876.html
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Alemannisches Institut Freiburg
Alemannisches Jahrbuch: Römische Villen
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute – endlich – der nächste Band des Alemannischen Jahrbuchs ausgeliefert.
Als Themenschwerpunkt dokumentiert es Beiträge der Tagung „Römische Villen vom Axialhoftyp“ vom Juli 2012.
Und das sind die Autoren und Beiträge:
Stephan Fichtl: Die gallische villa von Batilly-en-Gâtinais (Loiret) und die Frage nach dem Ursprung
der großen villae „à pavillons multiples alignés“
Muriel Roth-Zehner unter Mitwirkung von Axelle Murer: Die Ausgrabungen in Habsheim und Rixheim. Zum Stand der Forschung an Axialhofvillen (Typ Heitersheim) im Elsass
Gabriele Seitz: Die Villa von Heitersheim – 20 Jahre Forschung
Lars Blöck: Die Erweiterung der Getreidespeicherkapazitäten der Axialhofvilla Heitersheim in ihrer
4. Bauperiode – Binnenkolonisation oder Konzentrationsprozesse im ländlichen Raum im
ausgehenden 2. Jahrhundert n. Chr.? Ein Modell zur Berechnung von Getreideanbauflächen anhand der Speicherkapazität römischer horrea
Horst Buszello: ... das solicher großer hunger und not was in dem lande allenthalb, das die welt
nach verzaget ist worden ... Ergebnisse einer Datenbank zu Mangeljahren und Hungersnöten am Ober- und Hochrhein in vorindustrieller Zeit (1350–1850)
Michael Bärmann: „Das erhabene giebt der Seele die schöne Ruhe ...“. Johann Wolfgang Goethe im jurassischen Moutier (Herbst 1791)
Benno Furrer: Baukultur in den Schweizer Alpen – zwischen Tradition und Moderne
Christina Soltani: „... einen Gehalt wie unser Freiburger Bild haben sie alle nicht ...“
Hans Adolf Bühlers „Prometheusfresko“ im Kollegiengebäude I
Rudolf Bühler: Sprachalltag in Nord-Baden-Württemberg – Tradition und Zukunft bei der Erforschung
gesprochener Sprache
9 Beiträge, Freiburg: Alemannisches Institut, 2013, 240 S., 28,80 €.
Bitte bestellen Sie das Buch direkt bei uns! Der Erlös fließt direkt zurück in unsere Bildungsarbeit!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre
R. Johanna Regnath
Mehr zu den Texten:
Im Juli 2012 hatte das Alemannische Institut ein Kolloquium zu den „Römischen Villen vom Axialhoftyp“ veranstaltet, an dem Vertreter verschiedener europäischer Länder entlang der Rheinschiene zu Wort kamen, auf deren Territorien sich derartige archäologische Relikte gefunden haben. Ein Teil der Vorträge bildet in dem vorliegenden Band einen Schwerpunkt, wobei der Genese und Funktion dieser ländlichen Einzelsiedlungen besondere Aufmerksamkeit galt. Hatten sie bis vor kurzem noch als „typisch römisch“ gegolten, so setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, dass es sich dabei in Wirklichkeit um „gallorömische“ Anlagen handelt, deren Anfänge eindeutig im keltischen Erbe Westeuropas verwurzelt sind. Dies führt der erste Beitrag von Stephan Fichtl deutlich vor Augen, der in Batilly-en-Gâtinais (Loiret) einen der arttypischen und unverwechselbaren Grundrisse ergraben und chronologisch wie soziografisch in die späte Latènezeit eingeordnet hat.
Zeitlich folgend, aber örtlich näher, liegen die beiden Villenplätze von Habsheim und Rixheim im Elsass (F), an denen Muriel Roth-Zehner geforscht hat und die sie hier in größerem Zusammenhang präsentiert. Die Ergebnisse von diesen beiden Plätzen zeigen trotz ihrer Übereinstimmungen auch jeweils individuelle Entwicklungen. Beide sind für uns von besonderer Bedeutung, liegen sie doch genau auf der anderen Rheinseite, dem bekannten Villenort Heitersheim gegenüber, und zwingen geradezu zu vergleichender Betrachtungsweise.
Aus Heitersheim selbst berichtet Gabriele Seitz über ihre neuen Erkenntnisse zur Frühphase dieser Anlage, die chronologisch und strukturell interessante Ergänzungen zu den elsässischen Plätzen bieten. Auch hier zeigt sich, dass die „römische“ Komponente nur in der Entwicklung, d. h. der Einbringung und Übernahme von Bautechnik besteht.
Lars Blöck behandelt in einem Exkurs seiner Dissertation, basierend auf der wechselnden Kapazität von Getreidespeichern der Heitersheimer Villa, die daraus zu berechnenden Flächen, die zum Anbau der Feldfrüchte notwendig waren, wobei er überzeugend auch auf mittelalterliche Quellen zurückgreift.
Die Getreideproduktion und ihre Bedeutung für die Bewohner an Ober- und Hochrhein leitet zu dem Thema von Horst Buszello über, der im Zusammenhang mit seinem Forschungsprojekt zur Ernährung eine Datenbank zu den Mangeljahren und Hungersnöten in vorindustrieller Zeit über einen Zeitraum von 500 Jahren (1350–1850) erstellt und ausgewertet hat. Der lange Beobachtungszeitraum und die durchgängigen Notierungen von Wetter, Erntequalität und Preisen so wie Epidemien bringen nicht nur zum Teil dramatische Einblicke in individuelle Schicksale, sondern erlauben sowohl die daraus resultierenden Langzeit-Phänomene zu erkennen als diese auch – zumindest beispielhaft – in frühere Zeiten zu übertragen. Dieser eindringliche Beitrag unterstreicht, in welchem Maß die gesamthafte Geschichte der „kleinen Leute“ eine Veränderung in der Blickrichtung bewirken und damit zur Rekonstruktion historischer Darstellungen beitragen kann, die über den Rahmen der dominierenden politischen Geschichte hinausreichen.
Die zwei folgenden Abhandlungen führen uns in die Schweiz, jedoch in ganz unterschiedliche Zusammenhänge. Michael Bärmann legt seinen Betrachtungen einen Brief Goethes aus dem Jahr 1779 von dessen zweiter Schweizerreise zugrunde. Der Inhalt dieses Briefes verdient nicht allein lokal bedingte Aufmerksamkeit, denn seine spätere „Verwertung“ gewährt interessante Einblicke in die praktische Arbeitsweise des deutschen Dichterfürsten und beleuchtet auch seine persönliche Entwicklung in der Übergangsphase zwischen den literarischen Epochen des Sturm und Drang (ca. 1767–1785) und der darauf folgenden Klassik.
Benno Furrer schlägt mit seiner Darstellung zur Baukultur in den Schweizer Alpen einen detailreichen Bogen durch die Baugeschichte der ländlichen Alpenregionen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Geprägt war der traditionelle Hausbau jahrhundertelang von Nutzung, Ökonomie und sozialen Ansprüchen, wobei sich naturgegeben sogenannte Hauslandschaften herausbildeten. Heute haben sich diese ehemaligen landwirtschaftlichen Grundlagen vielerorts durch moderne Entwicklungen entscheidend, aber nicht immer zum Besten verändert: So schuf etwa der Alpen-Tourismus „Holiday-Resorts“, deren umstrittene architektonische Gestaltung nicht selten internationalen Architekten übertragen worden ist.
Im neu erbauten Kollegiengebäude I der Freiburger Universität war zwischen 1910 und 1912 das „Prometheusfresko“ von dem Maler Hans Adolf Bühler (1877–1951) geschaffen worden. Seit dem Augenblick seiner Enthüllung schwankt die Einschätzung des Kunstwerks aus ganz unterschiedlichen, inhaltlichen wie personellen Gründen zwischen begeisterter Anerkennung und tiefer Ablehnung. Christina Soltani untersucht als Teil ihrer Dissertation über Bühler die Entstehungsgeschichte des Monumentalbildes, von der Motivfindung über die nicht mehr dem damals üblichen Historismus verpflichtete, realistisch künstlerische Gestaltung und die Hintergründe der Symbolhaftigkeit der dargestellten Personen. Eine wesentliche Rolle zum Verständnis spielt dabei auch das geistig-soziale Umfeld des Künstlers.
Der Beitrag „Sprachalltag in Nord-Baden-Württemberg“ von Rudolf Bühler berichtet über ein an der Universität Tübingen laufendes gleichnamiges Projekt. Dieses schließt mit der Erhebung der heutigen Sprachvarietäten Nord-Baden-Württembergs die letzte Lücke in der Erforschung der Dialekte im süddeutschen Raum. Aufgegliedert in mehrere Teilprojekte werden die bisherigen Erkenntnisse und die Vorgehensweisen der Erhebungen ausführlich dargelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Gebrauch des Dialektes aufgrund äußerer Umstände sehr stark variieren kann und sich verändert. Phonetik, Grammatik und Wortschatz des Dialekts bestimmen jedoch nach wie vor in vielen Bereichen des täglichen Lebens das Sprachverhalten der lokalen Nutzer.
* * *
Dr. R. Johanna Regnath (Geschäftsführerin)
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
www.alemannisches-institut.de
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Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung
Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau -
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
Link-Tipp Gerda Henkel Stiftung:
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/blog.php?nav_id=665&what=tag&search_tag=Mittelalter
Prof. Dr. Thomas Zotz
Herausgegeben von Prof. Dr. Alfons Zettler und Prof. Dr. Thomas Zotz.
Gedruckt mit der Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf.
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www.breisgau-burgen.de diente als Quellenverzeichnis für diese Ausgabe.
Die Quellenangabe finden Sie auf dem vorletzten Blatt.
24. April 2013
WANDERERLEBNIS SCHWARZWALD SÜD
Schwarzwaldverein präsentiert 50 Wanderungen
Verwandte Links: Der Vierburgenweg | Wanderführungen
Ein neues Wanderbuch des Schwarzwaldvereins mit 50 Tourenvorschlägen im
Südschwarzwald ist im April im Verlag Wegweiser erschienen.
Der südliche Schwarzwald bietet eine Landschaftsvielfalt, die nur darauf
wartet, entdeckt zu werden. Zwischen Breisgau und Hochrhein, dem
Markgräflerland und der Baar finden Naturliebhaber ein abwechslungsreiches
Wanderparadies.
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Neuerscheinung 2012
"Die Meiger von Kürnberg,
Gefolgsleute der Üsenberger"
von Georg Kirnberger
| ISBN 978-3-00-038350-2 |
Erhältlich auch bei der Bücherei "Bücherwurm" in Kenzingen oder bei der Stadt Kenzingen. Preis 30,- €
Seite 12 von 12




