Burgen im mittelalterlichen Breisgau
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Buchpräsentation „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 2
| Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein Band 1 |
Nach mehreren Jahren Bearbeitungszeit präsentierte die Stadt Neuenburg am Rhein am 27. November 2014 im Sitzungssaal des Rathauses, den ersten Band des Neuenburger Urkundenbuchs (siehe Band 1).
Die Stadt Neuenburg am Rhein präsentiert den zweiten Band des Neuenburger Urkundenbuches am Donnerstag, den 9. November 2017 im Sitzungssaal des Rathauses.
Das Buch stellt weitere Schrifterzeugnisse der Geschichte der Stadt aus der Zeit von 1351 - 1413 zusammen. Die beiden Bearbeiter, Herr Prof. Dr. Jörg W. Busch und Herr Dr. Jürgen Treffeisen, haben diese Urkunden aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und in ein modernes, uns heute verständliches Deutsch übertragen.
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05. Oktober 2017
Literaturhinweis zum Kloster St. Margarethen in Waldkirch
mit Rekonstruktion des Kloster St. Margarethen
| Andreas Haasis-Berner, Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch, 500 Jahre klösterliches Leben im Elztal, Waldkirch 2017; Subskriptionspreis bis 11.10.2017: 28 Euro, dann 35 Euro. |
Eine grundlegende Darstellung zur Geschichte des ehemaligen Frauenklosters St. Margarethen in Waldkirch bietet das Buch von Dr. Andreas Haasis-Berner:
Andreas Haasis-Berner: Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch. 500 Jahre klösterliches Leben im Elztal. Waldkirch 2017.
Das Werk erschien als zweiter Band der von der Stadt Waldkirch herausgegebenen Reihe „Waldkircher Stadtgeschichte“. Es handelt sich um die erste umfassende Monographie zu einem Frauenkloster im Breisgau und schließt damit eine bedeutende Lücke in der Waldkircher Stadt- und Regionalgeschichte.
Andreas Haasis-Berner, promovierter Historiker und Archäologe, wertete für seine Untersuchung zahlreiche historische Quellen aus. Dazu zählen Schenkungs- und Verkaufsurkunden, Besitzbestätigungen sowie ein Berain, in dem der Grundbesitz und die Einkünfte des Klosters verzeichnet wurden. Neben älteren Veröffentlichungen konnte er auf eine vom ehemaligen Stadtarchivar Rudi Allgeier angelegte und im Verlauf der Forschungsarbeit erheblich erweiterte Quellensammlung zurückgreifen.
Das Buch behandelt die rund 500-jährige Geschichte des Waldkircher Frauenklosters von seiner Gründung im frühen 10. Jahrhundert bis zum Tod der letzten Äbtissin im Jahr 1430. Nach den Forschungsergebnissen des Autors entstand das Kloster zwischen 918 und 926 auf Initiative Herzog Burkharts I. von Schwaben und seiner Frau Reginlind. Die Gründung sollte vermutlich die herzoglichen Herrschaftsansprüche im Breisgau sichern und zugleich als Familienkloster, Begräbnisstätte und Ort des Totengedenkens dienen.
Haasis-Berner beschreibt die Entwicklung der kleinen Gemeinschaft, der nie mehr als sechs Frauen gleichzeitig angehörten. Die Nonnen lebten nach der Regel des heiligen Benedikt und stammten in der Anfangszeit aus dem alemannischen Hochadel. Aus der gesamten Klostergeschichte sind zwölf Äbtissinnen namentlich bekannt.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Entwicklung St. Margarethens zum Reichskloster. Im Jahr 994 gelangte das Kloster an Kaiser Otto III. und unterstand damit unmittelbar dem Reich. Es verfügte über weitreichende Privilegien, darunter Immunität, Zollfreiheit, freie Vermögensverwaltung, die freie Wahl der Äbtissin, hohe Gerichtsbarkeit und das Recht zur Wahl des Klostervogts. Seit etwa 1100 übten die Herren von Schwarzenberg die Vogtei aus.
Das Kloster besaß umfangreiche Ländereien und Rechte im Elztal sowie bei Freiburg, im Kaiserstuhl, in der Ortenau und im Markgräflerland. In 24 Orten verfügte der Konvent über Patronatsrechte. Diese Besitz- und Herrschaftsstrukturen prägten die Entwicklung des Elztals über Jahrhunderte.
Ausführlich dargestellt wird auch der allmähliche Niedergang des Klosters. Nach dem Ende der Ottonen verlor St. Margarethen zunehmend die Aufmerksamkeit und den Schutz des Reiches, während die Vögte ihren Einfluss ausbauten. Wirtschaftliche Krisen, sinkende landwirtschaftliche Erträge und Pestepidemien verschärften die Lage. Zwischen 1275 und 1324 verlor das Kloster etwa 80 Prozent seiner Einkünfte. Besitz musste verkauft werden, neue Mitglieder blieben aus und 1430 starb die letzte Äbtissin in Armut.
Im Jahr 1431 wurde das Frauenkloster in ein Kollegiatstift umgewandelt, das bis 1806 bestand. Das Buch verdeutlicht damit nicht nur die Geschichte einer geistlichen Gemeinschaft, sondern auch deren nachhaltige Bedeutung für die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Waldkirchs und des gesamten Elztals.
Das reich bebilderte Buch hat einen Umfang von 430 Seiten.
Preis: 35,- €
Pressetext der Badischen-Zeitung "500 Jahre Klosterleben"
http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/500-jahre-klosterleben
Das Buch ist unter den folgenden Adressen erhältlich:
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heute dürfen wir Sie auf folgende Veranstaltung des Landesamtes für Denkmalpflege aufmerksam machen:
Montag, 9. Oktober 2017, 18 Uhr mit einem Grußwort von Prof. Dr. Claus Wolf
Einladung zur Buchpräsentation des Autors Dr. Sören Frommer
zum Thema
Herrenhof, Grafenburg, Kleinstadt
St. Michael und die Gammertinger Siedlungsgeschichte
Eintritt frei
Ort: Michaelskapelle in 72501 Gammertingen
Näheres entnehmen Sie bitte dem angehefteten pdf Dokument: Einladung_Gammertingen.pdf
Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt und freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Marion Babbel
Geschäftsstelle
Förderkreis Archäologie in Baden e.V.
Kurpfälzisches Museum
Schiffgasse 10
69117 Heidelberg
Tel: 06221 58-84342
Fax: 06221 58-49420
mailto:
http://www.foerderkreis-archaeologie.de
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Südkiruer
Waldshut-Tiengen, den 12.09.2017
Heimatgeschichtsverein pflegt Berauer Wuhr
Es ist ein Denkmal einer alten Technik: Der künstlich angelegte Wasserkanal bei Berau speiste unter anderem das Kloster, könnte aber sogar aus der Bronzezeit stammen. Der Verein "Historisches Berau" pflegt die Wuhre einmal im Jahr und hat ihn mit Infotafeln versehen.
Das Berauer Wuhr schmiegt sich mit nur 0,5 Prozent Gefälle über acht Kilometer direkt an den Hang. Bis heute ist der Aufwand erkennbar, mit dem ihre Baumeister es angelegt hatten. Der Verein Historisches Berau hat den Verlauf des Wuhrs mit Infotafeln und Pfosten gekennzeichnet, hier auf rund 700 Metern über dem Meeresspiegel zwischen dem Ortsteil Brenden und dem Mettmabecken. | Bild: Peter Rosa
Quelle, hier weiterlesen: https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/uehlingen-birkendorf/Heimatgeschichtsverein-pflegt-Berauer-Wuhr;art372622,9408362
SUEDKURIER.DE
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Ergebnisse der Archäologischen Ausgrabungen 2011-2016.
Vortrag "Der Mauracher Berg im Fokus der Forschung"
Montag, 26. Juni 2017 um 20 Uhr, Vortragssaal des Sommerhof Schwarzwaldstr. 1, Denzlingen
Sechs Jahre haben die Archäologen der Universität Freiburg jeweils im Sommer innerhalb und außerhalb der Kirchenruine auf dem Mauracher Berg gegraben und dabei mehrere Vorgängerbauten entdeckt. Zahlreiche Gräber des 12. bis 15. Jahrhunderts lassen auf einen Friedhof mit Hunderten von Bestattungen schließen. Damit ist gesichert, dass es schon vor 1497 (so die Jahreszahl über dem Portal der Kirchenruine) eine Pfarrkirche auf dem Berg gegeben hat, die als Mutterkirche des Glottertals („mater ad Glotter“) auch urkundlich bezeugt ist.
Am Montag, 26. Juni 2017, werden Prof. Dr. Sebastian Brather und Frau Dr. Valerie Schoenenberg um 20 Uhr im Vortragssaal des Sommerhof (Denzlingen, Schwarzwaldstr. 1) über die Ergebnisse der sechs Grabungskampagnen berichten und dabei auch erstmals einige Keramik-Funde zeigen. Prof. Dr. Dieter Geuenich wird in die Vorträge einführen. Die Bevölkerung ist zu dieser mit Spannung erwarteten Veranstaltung herzlich eingeladen.
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Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014 |
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Sonderausstellung „Burg und Bergbau am Birkenberg bei Bollschweil - St. Ulrich“ im Stadtmuseum Bad Krozingen
Ruine Birchiburg
Flyer FaltblattBirchiburgAusstellung.pdf
21. Mai 2017 bis 3. Juni 2018
Öffnungszeiten des Stadtmuseums Bad Krozingen:
Di. bis Do. 15 – 17 Uhr, jeden 1. und 3. So. im Monat
Durch den glücklichen Umstand, dass am Birkenberg nach dem mittelalterlichen Bergbau zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert keine jüngeren Bergbauaktivitäten stattgefunden haben, ist hier ein herausragendes Denkmal mittelalterlicher Kultur und Technikgeschichte im Schwarzwald erhalten. Anlässlich der Sanierung der Ruine Birchiburg sind in der Sonderausstellung erstmals die Funde aus den Ausgrabungen von 1987 bis 2004 wie Werkzeuge, Pochsteine und Erzmühlen sowie der Hausrat der Bergleute und der Burgbewohner zu sehen. Eine begehbare Rekonstruktion eines Bergwerksstollens lässt den Besucher in die enge und dunkle Welt mittelalterlicher Bergleute eintauchen. Gefördert wurde die Ausstellung durch die Förderstiftung Archäologie in Baden Württemberg, dem Förderverein Museum Bad Krozingen e.V., dem Freundeskreis Birchiburg e.V., der Stadt Bad Krozingen, der Gemeinde Bollschweil und dem Breisgauer Geschichtsverein, Sektion Bad Krozingen-Staufen e.V.
Führungs-Termine in der Sonderausstellung, jeweils 15 Uhr:
Sonntag 18.6.2017: Heiko Steuer
Sonntag 2.7.2017: Casimir Bumiller
Sonntag 16.7.2017: Heiko Steuer
Sonntag 30.7.2017: Christel Bücker
Führungs-Termine am Bergbaulehrpfad Birchiburg, jeweils 15 Uhr:
Treffpunkt: Parkplatz am Birkenberg Richtung St. Ulrich, Dauer ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk erforderlich, Teilnahmegebühr: 5 Euro, Kinder bis 16 frei.
Sonntag, den 28. Mai 2017, 15 Uhr: Christiane Leuther
Samstag, den 10. Juni 2017, 15 Uhr: Christel Bücker
Sonntag, den 25. Juni 2017, 15 Uhr: Casimir Bumiller
Sonntag, den 9. Juli 2017, 15 Uhr: Casimir Bumiller
Samstag den 22. Juli 2017, 15 Uhr: Heiko Steuer
Homepage des Freundeskreises Birchiburg: http://www.birchiburg.de
Stadtmuseum Bad Krozingen https://www.bad-krozingen.de/de/lebenswert/Kultur/Museumslandschaft/Das-Stadtmuseum-im-Litschgihaus
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Badische-Zeitung
Freiburg, Sa, 18. März 2017
Grabungen im Stadtteil Neuburg fördern älteste Weinpresse Süddeutschlands zutage

Neuburg war schon im 11. Jahrhundert besiedelt. Das Bild zeigt eine Rekonstruktion des Stadtteils.
Foto: Hans-Jürgen van Akkeren (die Rekonstruktion zeigt die Vorstadt Neuburg um 1350)
Sieben Monate lang haben Archäologen die Baustelle an der Deutschordensstraße dokumentierend begleitet. Dort, wo ein Pflegeheim und Wohnungen gebaut werden sollen, befanden sich früher einige Meter tiefer Brunnen, Gebäude, Friedhof und Siedlungsstraße. Die Grabungen haben sich gelohnt. Eine der überraschenden Erkenntnisse: Neuburg ist älter als bislang gedacht.
Weiterlesen auf: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/grabungen-im-stadtteil-neuburg-foerdern-aelteste-weinpresse-sueddeutschlands-zutage--134654095.html
BADISCHE-ZEITUNG.DE
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Sonderausstellung 08.April - 29. Oktober 2017
Zu Gast bei Juden - Leben in der mittelalterlichen Stadt
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz
Deutschland
Infos zur Sonderaustellung: http://www.konstanz.alm-bw.de/de/zu-gast.html
Darmstädter Pessach Haggadah
Zwei Repliken für das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz
| Faksimiles von Hans-Jürgen van Akkeren |
Die Anfertigung von zwei Faksimiles des Darmstädter Pessach Haggadah ist meine bislang spannendste künstlerische Herausforderung. Sie entstand für die Ausstellung „Zu Gast bei Juden“ am Archäologischen Landesmuseum in Konstanz (8. April bis 29. Oktober 2017).
Die prachtvolle Bilderhandschrift ist um 1430 am Mittelrhein oder am Bodensee geschaffen worden. Sie befindet sich heute in der Universität Heidelberg. Solche Bücher dienten als Handlungsanweisungen bei dem Fest vor dem Erev Pessach.
Das Kalbspergament wurde zunächst nach meinen Empfehlungen von einem spezialisierten Handwerker sorgfältig vorbehandelt. Ich habe es dann mit Farben aus hochwertigen mineralischen Pigmenten bemalt. Bis zur Fertigstellung von jeder der beiden Seiten habe ich etwa 100 Stunden gebraucht.
Seit vielen Jahren experimentiere ich mit mittelalterlichen Mal- und Schreibtechniken. Große Aufmerksamkeit genießen Nachschöpfungen der Wonnentaler Liederhandschrift (Graduale) aus der Zeit um 1360 oder der Waldkircher Stadtrechtsurkunde von 1300.
Großen Wert lege ich darauf, dass das Faksimile auch die Fehlstellen und Fehler des Originals aufweist.
Weitere Informationen zu den Repliken finden Sie hier: http://www.atelier-van-akkeren.de
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Aus der Presse Badische-Zeitung.de
Oberried, Samstag, 11. Februar 2017
Für Archäologen eine Sensation
Die Burgreste in Oberried sind außergewöhnlich gut erhalten.
Unter diesem Hügel in Oberried befinden sich Reste einer mittelalterlichen Turmhügelburg.
Foto: Markus Donner
Weiterlesen auf: http://www.badische-zeitung.de/oberried/fuer-archaeologen-eine-sensation
BADISCHE-ZEITUNG.DE | VON BADISCHE ZEITUNG
- Aus der Presse BZ: Oberried: Reste einer Burg stoppen ein geplantes Baugebiet
- Buchpräsentation am 17.02.2017, 16h „Die römerzeitliche Besiedlung im rechten südlichen Oberrheingebiet"
- Burgruine Lichteneck im Winterschlaf
- Ausstellung in Freiburg 500 Jahre Haus "Zum Walfisch" 8.12.16 bis 27.01.17
- Buchvorstellung: "817 – Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen"
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