Burgen im mittelalterlichen Breisgau
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Der um 1250 angelegte Gewerbekanal ist mit 3,7 km das längste Denkmal von Waldkirch. Es betrieb bis zu 35 Mühlen, darunter 30 Edelsteinschleifereien. Nach Aufgabe der Edelsteinschleifereien wurde die verfügbare Wasserkraft zum Betrieb von Ölmühlen, Lohmühlen, Feilenhauen, Brauereien und Färbereien genutzt. Entlang des Kanals arbeiteten auch viele Gerber. Darüber hinaus diente der Kanal zur Abfallentsorgung sowie zur Wiesenwässerung. Nach 1860 entstanden zahlreiche Textilfabriken. Bis um 1900 war der Gewerbekanal die wirtschaftliche Lebensader der Stadt.
Dieses Buch ist nicht nur für Waldkircher eine Fundgrube für historische Begebenheiten, sondern auch für alle, die sich mit Wasserbau, Mühlenkunde und Wasserkraftnutzung im Mittelalter und in der Neuzeit interessieren.
Inhaltsverzeichnis: Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner.pdf
Preis: 33,- €
Bezugsquellen:
- Heimat- und Geschichtsverein Waldkirch, Weiherstr. 6, 79183 Waldkirch
http://www.heimatverein-waldkirch.de/html/bucherecke.html - Buchhandlung Augustiniok, Lange Straße 29, 79183 Waldkirch
- Tourist-Info, Marktplatz 1-5, 79183 Waldkirch, Tel: 07681 19433
- Elztalmuseum, Kirchplatz 14, 79183 Waldkirch
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Buchpräsentation „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 2
| Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein Band 1 |
Nach mehreren Jahren Bearbeitungszeit präsentierte die Stadt Neuenburg am Rhein am 27. November 2014 im Sitzungssaal des Rathauses, den ersten Band des Neuenburger Urkundenbuchs (siehe Band 1).
Die Stadt Neuenburg am Rhein präsentiert den zweiten Band des Neuenburger Urkundenbuches am Donnerstag, den 9. November 2017 im Sitzungssaal des Rathauses.
Das Buch stellt weitere Schrifterzeugnisse der Geschichte der Stadt aus der Zeit von 1351 - 1413 zusammen. Die beiden Bearbeiter, Herr Prof. Dr. Jörg W. Busch und Herr Dr. Jürgen Treffeisen, haben diese Urkunden aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und in ein modernes, uns heute verständliches Deutsch übertragen.
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05. Oktober 2017
Literaturhinweis zum Kloster St. Margarethen in Waldkirch
mit Rekonstruktion des Kloster St. Margarethen
| Andreas Haasis-Berner, Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch, 500 Jahre klösterliches Leben im Elztal, Waldkirch 2017; Subskriptionspreis bis 11.10.2017: 28 Euro, dann 35 Euro. |
Eine grundlegende Darstellung zur Geschichte des ehemaligen Frauenklosters St. Margarethen in Waldkirch bietet das Buch von Dr. Andreas Haasis-Berner:
Andreas Haasis-Berner: Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch. 500 Jahre klösterliches Leben im Elztal. Waldkirch 2017.
Das Werk erschien als zweiter Band der von der Stadt Waldkirch herausgegebenen Reihe „Waldkircher Stadtgeschichte“. Es handelt sich um die erste umfassende Monographie zu einem Frauenkloster im Breisgau und schließt damit eine bedeutende Lücke in der Waldkircher Stadt- und Regionalgeschichte.
Andreas Haasis-Berner, promovierter Historiker und Archäologe, wertete für seine Untersuchung zahlreiche historische Quellen aus. Dazu zählen Schenkungs- und Verkaufsurkunden, Besitzbestätigungen sowie ein Berain, in dem der Grundbesitz und die Einkünfte des Klosters verzeichnet wurden. Neben älteren Veröffentlichungen konnte er auf eine vom ehemaligen Stadtarchivar Rudi Allgeier angelegte und im Verlauf der Forschungsarbeit erheblich erweiterte Quellensammlung zurückgreifen.
Das Buch behandelt die rund 500-jährige Geschichte des Waldkircher Frauenklosters von seiner Gründung im frühen 10. Jahrhundert bis zum Tod der letzten Äbtissin im Jahr 1430. Nach den Forschungsergebnissen des Autors entstand das Kloster zwischen 918 und 926 auf Initiative Herzog Burkharts I. von Schwaben und seiner Frau Reginlind. Die Gründung sollte vermutlich die herzoglichen Herrschaftsansprüche im Breisgau sichern und zugleich als Familienkloster, Begräbnisstätte und Ort des Totengedenkens dienen.
Haasis-Berner beschreibt die Entwicklung der kleinen Gemeinschaft, der nie mehr als sechs Frauen gleichzeitig angehörten. Die Nonnen lebten nach der Regel des heiligen Benedikt und stammten in der Anfangszeit aus dem alemannischen Hochadel. Aus der gesamten Klostergeschichte sind zwölf Äbtissinnen namentlich bekannt.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Entwicklung St. Margarethens zum Reichskloster. Im Jahr 994 gelangte das Kloster an Kaiser Otto III. und unterstand damit unmittelbar dem Reich. Es verfügte über weitreichende Privilegien, darunter Immunität, Zollfreiheit, freie Vermögensverwaltung, die freie Wahl der Äbtissin, hohe Gerichtsbarkeit und das Recht zur Wahl des Klostervogts. Seit etwa 1100 übten die Herren von Schwarzenberg die Vogtei aus.
Das Kloster besaß umfangreiche Ländereien und Rechte im Elztal sowie bei Freiburg, im Kaiserstuhl, in der Ortenau und im Markgräflerland. In 24 Orten verfügte der Konvent über Patronatsrechte. Diese Besitz- und Herrschaftsstrukturen prägten die Entwicklung des Elztals über Jahrhunderte.
Ausführlich dargestellt wird auch der allmähliche Niedergang des Klosters. Nach dem Ende der Ottonen verlor St. Margarethen zunehmend die Aufmerksamkeit und den Schutz des Reiches, während die Vögte ihren Einfluss ausbauten. Wirtschaftliche Krisen, sinkende landwirtschaftliche Erträge und Pestepidemien verschärften die Lage. Zwischen 1275 und 1324 verlor das Kloster etwa 80 Prozent seiner Einkünfte. Besitz musste verkauft werden, neue Mitglieder blieben aus und 1430 starb die letzte Äbtissin in Armut.
Im Jahr 1431 wurde das Frauenkloster in ein Kollegiatstift umgewandelt, das bis 1806 bestand. Das Buch verdeutlicht damit nicht nur die Geschichte einer geistlichen Gemeinschaft, sondern auch deren nachhaltige Bedeutung für die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Waldkirchs und des gesamten Elztals.
Das reich bebilderte Buch hat einen Umfang von 430 Seiten.
Preis: 35,- €
Pressetext der Badischen-Zeitung "500 Jahre Klosterleben"
http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/500-jahre-klosterleben
Das Buch ist unter den folgenden Adressen erhältlich:
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- Kategorie: Presse 2017
Liebe Mitglieder,
heute dürfen wir Sie auf folgende Veranstaltung des Landesamtes für Denkmalpflege aufmerksam machen:
Montag, 9. Oktober 2017, 18 Uhr mit einem Grußwort von Prof. Dr. Claus Wolf
Einladung zur Buchpräsentation des Autors Dr. Sören Frommer
zum Thema
Herrenhof, Grafenburg, Kleinstadt
St. Michael und die Gammertinger Siedlungsgeschichte
Eintritt frei
Ort: Michaelskapelle in 72501 Gammertingen
Näheres entnehmen Sie bitte dem angehefteten pdf Dokument: Einladung_Gammertingen.pdf
Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt und freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Marion Babbel
Geschäftsstelle
Förderkreis Archäologie in Baden e.V.
Kurpfälzisches Museum
Schiffgasse 10
69117 Heidelberg
Tel: 06221 58-84342
Fax: 06221 58-49420
mailto:
http://www.foerderkreis-archaeologie.de
- Suedkurier: Heimatgeschichtsverein pflegt Berauer Wuhr
- BZ: Raubgräber behindern Forschung
- Vortrag am Montag, 26. Juni 2017 um 20 Uhr, "Der Mauracher Berg im Fokus der Forschung"
- 21. Mai 2017 bis 3. Juni 2018 Sonderausstellung „Burg und Bergbau am Birkenberg bei Bollschweil
- BZ: Grabungen im Stadtteil Neuburg fördern älteste Weinpresse Süddeutschlands zutage
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