Emmendingen

  • Burg Hachberg

    Burg Hachberg (Hochburg), Emmendingen

    Führungen auf der Burgruine Hachberg



    Bei Emmendingen steht die Burgruine Hachberg, die drittgrößte Burgruine in Baden.

    In historischer Gewandung führen Werner und Annerose Bauer vom Verein zur Erhaltung der Hochburg e.V., Emmendingen. Erfahren Sie alles über die Burg, den alltäglichen Freuden, und Beschwernissen ihrer Bewohner und den markgräflichen Untertanen.

    Informationen. Anfragen und Buchungen:

    Tourist Inforamation Emmendingen
    Tel: 076417194 33
    http://www.emmendingen.de/
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    oder: Annerose Bauer
    Tel: 07641/31 83 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

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  • Emmendingen - Hochburg

    Emmendingen - Hochburg,  Burg Hachberg

    gut erhaltene Burgruine

     


    Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: http://youtu.be/vMRLhW2dZ5U


    Lage

    343,6 Meter über dem Meer.

    Die Burg steht heute auf dem Stadtgebiet Emmendingen, Gemarkung Windenreute und ist im Besitz des Landes Baden-Württemberg. Die Hochburg liegt ca. 4,5 km östlich von der Kreisstadt Emmendingen auf einer Felsenerhebung des Hornwaldes. Nach der Burg Rötteln bei Lörrach, ist sie die größte Burgruine des badischen Oberlandes.
    Der heutige gewaltige Burgkomplex stammt hauptsächlich aus den Bauten des 13. bis 17 Jh., größtenteils aus der letzten Periode.

     

    Plötzlich über vier Mal so groß!

    Artikel "Burg und Festung Hochburg" von Bertram Jenisch S.53 im Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege 1/2017

    Neu entdeckte Festungswerke um die Hochburg bei Emmendingen
    Bei der Erfassung archäologischer Bodendenkmale haben neue Prospektions- methoden wie der Airborne-Laserscan neue Möglichkeiten eröffnet. Gelände- formationen im Wald können damit ergänzend zu der bereits seit Langem sys- tematisch betriebenen Luftbildarchäologie erkannt werden. Das Potenzial, das in der Anwendung dieser Methode liegt, lässt sich anhand der barocken Festungsanlage Hochburg bei Emmendingen veranschaulichen.

    hochburg-emmendingen.LAD.BW

    Emmendingen, Hochburg.
    Airborn-Laserscan ergänzt mit der entzerrten
    Lage der historisch überlagerten Festungswerke.
    1 Hochburg; 2 Festungswerk Hornwald;
    3 Hornwerk am nördlichen Zugang; 4 Meierhof.

    Dr. Bertram Jenisch

    Gesamter Inhalt des Aufsatzes: http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/download/36513/30172

     

  • Endingen - Koliburg

    Stadt Endingen und die Koliburg

    Burgstelle erkennbar, keine Ruinenreste

     

    359,1 Meter über dem Meer.
    Der Standort der Burg befindet sich auf dem Koliberg ca. 2,35 km südlich von Endingen, Gemarkung Endingen.
    Leider konnte ich bis heute noch keine verlässlichen Angaben über die Koliburg finden.
    Überreste der Burg sind heute kaum noch welche zu erkennen. Die Koliburg wird in manchen Karten vermeintlich als Üsenburg bezeichnet.


    Rathaus Endingen

     

     

    500- 700 Nach dem Rückzug der Römer wird der Breisgau allmählich von den Alamannen besetzt. Frühalamannische Funde liegen nicht vor. Erst zwei Reihengräberfelder aus der Merowingerzeit (500 - 700) weisen auf eine dichte Besiedlung der Endinger Gemarkung.

    880- 969 Klöster, insbesondere Andlau im Elsaß und Einsiedeln in der Schweiz, verfügen über große Besitzungen und Rechte in Endingen.

    1275 Im Streit um das Zähringer Erbe geriet Graf Egen von Freiburg in Opposition zum neuen König Rudolf von Habsburg. In diesem Streit um die Burg Zähringen (Reichsgut) hatte der Üsenberger sich vermutlich an der Belagerung der Stadt Freiburg beteiligt.

    1278 Zwischen 1276 und 1281 hielt sich König Rudolf in Österreich auf. Graf Egen von Freiburg blieb betreffs der Burg Zähringen bei seiner Haltung gegen den König und zerstörte wärend der Abwesenheit Rudolfs, wegen der vorausgegangenen Königlich-Üsenbergischen Strafexpedition gegen Freiburg, die Burg Zähringen, die Koliburg und einen namenlosen Turm bei Breisach (Item destructum fuit Zeringen noviter edificatum, et turris probe Brisacum, et Coliberc). Bei diesem Turm könnte es sich um die Überreste der baufälligen Burg Üsenberg gehandelt haben.

    1286 Die Herren von Üsenberg erteilen Endingen das Stadtrecht. Noch heute führt Endingen den Flügel der Üsenberger im Stadtwappen.
    1319 Endingen ist nun vollständig von Mauern umschlossen.
    1321 Die Herren von Üsenberg zerstören mit Hilfe der Endinger Bürger die Koliburg oberhalb der Stadt. Von der Koliburg übte das Geschlecht der Herren von Endingen bis dahin das Vogt- und Schultheißenamt aus.
       
      Stammbaum der Üsenberger
       
    1370 Johann von Üsenberg, Landrichter des Grafen von Freiburg, entwarf eine Bergordnung (Bergbau), die als "Bericht und Ordnung an den Bergvogt" geschickt wurde. Johann entstammte einem ausgesprochen "bergbaukundigen" Geschlecht. Die Üsenberger hatten lange Zeit die Berghoheit im Sulzberger Tal inne (1157-1355)

    Günther Schulz, "Sozialer Aufstieg - Funktionseliten im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit" Seite 392 - Jahr 2002.
    1379 Der letzte männliche von Üsenberg stirbt. Endingen kommt zu Österreich. Die zweite Hälfte des Endinger Stadtwappens zeigt noch heute das Wappen Österreichs. Die Stadt ist darauf bedacht, ihre alten Rechte auch unter der neuen Herrschaft zu wahren. Dies wird durch die Stadtrechtsbestätigungen von Herzog Albrecht aus dem Jahr 1387 bis zu der umfassenden Urkunde anno 1744 von Kaiserin Maria Theresia dokumentiert.

    1415- 1427 Endingen wird unter Kaiser Sigismund zur freien Reichsstadt, mit mehr landesherrlichen als nutzbringenden Auswirkungen.

    1499 Zu dem 1318 nachgewiesenen Kornmarkt verleiht Kaiser Maximilian das zweite Marktrecht als Belohnung für Tapferkeit im Schweizerkrieg.

    1805/06 Endingen wird in das Großherzogtum Baden eingegliedert.

     

    Exkursion zur Koliburg

    Fotos von Hans-Jürgen van Akkeren 10.04.2009

    Koliburg_Exkursion_01 Koliburg_Exkursion_02

    Koliburg_Exkursion_03 Koliburg_Exkursion_04

    Koliburg_Exkursion_05 Koliburg_Exkursion_06

     




  • Tennenbach

    Kloster Tennenbach

    Kloster

     

    Kloster Tennenbach 1759
    Kloster Tennenbach 1759


    Film: Hans-Jürgen van Akkeren
    Link:http://youtu.be/Fuzj1QoOOi0



     

     

    Das ehemalige Kloster Tennenbach befand sich zwischen Sexau und Freiamt im heutigen Landkreis Emmendingen. Von dem ehemaligen Kloster ist bis auf einen Rest, dem Chor der Sichenhauskapelle und einem Gasthaus nichts mehr erhalten.

    Aus der Presse...


    Emmendingen, 01.03.2013


    Bertram Jenisch hält einen Vortrag über das Kloster Tennenbach
    Foto: Sylvia-Karina Jahn

    BZ-Interview

    Kloster Tennenbach: Die erste Toilette mit Wasserspülung

    BZ-INTERVIEW mit dem Historiker und Denkmalpfleger Bertram Jenisch über die neuesten Erkenntnisse zum Kloster Tennenbach.

    EMMENDINGEN. Wie alles einmal anfing dazu hält Bertram Jenisch einen Vortrag in der Pfarrei St. Bonifatius, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Jenisch hat sich mit der Archäologie des Klosters Tennenbach befasst, das sozusagen die Grundlage dieser Gemeinde bildet. Sylvia-Karina Jahn sprach mit dem promovierten Historiker, der beim Referat Denkmalpflege des Regierungspräsidiums im Fachbereich Archäologie arbeitet.

    Lesen Sie hier weiter...
    http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/kloster-tennenbach-die-erste-toilette-mit-wasserspuelung--69613934.html

     

    Tennenbach: Foto Hans-Jürgen van Akkeren 2012
    Tennenbach heute

    Welche Gewichtigkeit hat das Auftreten des Burkhard von Üsenberg in der Tennenbacher Gründungsurkunde?

    Von Hans-Jürgen van Akkeren 12/2012.

    Burkhard von Üsenberg ist zwischen 1161-1203 (1.) in verschiedenen Urkunden in Erscheinung getreten. Im Jahre 1161 finden wir ihn zum ersten Mal als Zeuge in der Gründungsnotiz des Kosters Tennenbach.

    In der Forschungsarbeit "Das Zisterzienserkloster Tennenbach im mittelalterlichen Breisgau" von Philipp F. Rupf finden wir einen Hinweis (2. S.39), dass Burkhard von Üsenberg die Bezeichnung comes (comes bezieht sich hier auf den Titel Graf) wohl fälschlicherweise nur einmal erhalten hat, und zwar in einer Urkunde des Jahres 1184 (3.). Denn Burkhart von Üsenberg war in der Tat kein Graf gewesen. In dieser genannten Urkunde sind nach den kirchlichen Zeugen, die weltlichen aufgeführt. Als weltlicher zu Erst der Zeuge Berchtoldus dux Burgundie (von Zähringen) und danach sein erschienenes Gefolge. Jeder der erwähnten Gefolgsleute des Herzogs Bertold wurden in der Übersetzung als comesbezeichnet. Aber keiner der fünf Erwähnten von ihnen war je ein Graf gewesen. Dafür gibt es eine einfache Erklärung.

    In mittelalterlichen Urkunden wird in der Regel die Bezeichnung comes mit dem Titel eines Grafen angesehen, was die Bedeutung des lateinischen Wortes eigentlich ist. Aber in lateinischen Wörterbüchern finden wir für diese Bezeichnung comes auch die Bedeutungen Begleiter oder Gefolgsmann(4.1 und 4.2.). Also ein begleitender Gefolgsmann eines Herzogs oder auch eines Königs in Verwaltungsangelegenheiten. Der Titel comes bedeutete in dieser Urkundenübersetzung von 1184 (J. D. Schöpflin ALSATIA DIPLOMATICA 1772) somit nicht unbedingt, dass der Erwähnte ein Graf war. In diesem Fall von 1184 waren Ludewicus comes de Phirreto, Hermannus comes de Froburg, Wernherus comes de Honberg, Ruodolfus comes de Tierstein und Burcardus comes de Usenburg als begleitende Gefolgsmänner in Anwesenheit ihres Herzogs in Erscheinung getreten. Grafen waren sie trotz alledem nicht.

    Warum steht dann in dieser Urkunde das Wort comes bei Personen, die nachweislich nie Grafen waren? Entweder handelt es sich um einen Fehler des Urkundenschreibers oder um einen Fehler des Übersetzers. Es ist anzunehmen, dass es sich in diesem Fall um eine bewusste Einfügung des Übersetzers handelt. Schöpflin hat das Wort comes möglicherweise eingefügt, um mit dem in dieser Zeit falschen Wort comes die Gefolgschaft der fünf Genannten zu Bertold von Zähringen deutlich darzustellen. Richtigerweise hätte er Wörter, wie z. B. comites, misteriale oder stipatio verwenden müssen.

    Auszug aus der Urkunde:
    Rechtmäßige Zeugen sind:
    Conrad, Abt von Marbach, Conrad, Abt vom Steinenkloster Maria Magdalena, Bernhard, Probst von Marbach, Heinrich, Abt von St. Gregor, Johannes, Prior von St. Alban, Cuno, Prior, von Altkirch, Gotfried, Prior von Büssisheim, Heinrich, der Stellvertreter des Abtes von Basel, Conrad, Stellvertreter, Dieter, Diakon, Bruno, Wächter, Hartmannder Kellerer, Bertold, Fürst von Burgund (Zähringen), sein Gefolgsmann Ludwig von Phiretto, sein Gefolgsmann Hermann von Froburg, sein Gefolgsmann Werner von Honberg und Vogt von Basel, sein Gefolgsmann Rudolf von Tierstein, sein Gefolgsmann Burkhard von Üsenberg, Hugo von Reno, Albert der Mundschenk, Hugo Vicedominus, Bertold Advocar und viele weitere Kleriker und Laien.

    Im Jahre 1171 verfasste Friedrich I. Barbarossa in Nijmwegen eine Urkunde (5.), in der Burkhard von Üsenberg als Zeuge aufgetreten ist. Ebenso finden wir ihn wieder in einer weiteren Urkunde Barbarossas als Zeuge, in Konstanz am 25. Juni 1183 (6.). In beiden Urkunden geht es um die Belange der Herzöge von Zähringen.

    Betrachten wir die Inhalte der beiden Urkunden von 1171 und 1183 (5. & 6.), dann könnte man auch hier davon ausgehen, dass der Üsenberger im Gefolge des Zähringer Herzogs stand und als sein Vertreter erschienen ist.

    In beiden Ausfertigungen der Tennenbacher Gründungsnotiz wurde Herzog Bertold IV. von Zähringen als Vermittler des Güterkaufs der Mönche aus Friensberg bezeichnet (2. S.15). Der Herzog ist vermutlich selbst nicht bei der Gründung des Klosters anwesend gewesen.
    Sein Vater Herzog Konrad hatte Jahre zuvor im Beisein seiner beiden Söhne Bertold und Albrecht die ersten Vereinbarungen mit dem Kloster Friensberg für einen Umzug in den Breisgau getroffen (2. S.15). Dann könnte auf Grund dieser vorher getroffenen Vereinbarung Bertold als Vermittler in der Gründungsnotiz genannt worden sein.
    Wer die Gründungsurkunde besiegelte, steht nach Philipp F. Rupf nicht ganz fest. Im Jahre 1836 waren auf dem Siegelrest nach Dümgés Aussagen unter dem Mikroskop keine Einzelheiten mehr zu erkennen. Nach Zinsmeier wurde die Urkunde vom Markgrafen von Baden auf der Hochburg ausgestellt, der diese auch besiegelte und nicht wie Johann Daniel Schöpflin annahm, Herzog Bertold IV.(2. S.18).
    Ein weiteres Indiz dafür, dass es sich nicht um das Siegel des Herzog Bertold IV. handeln muss, ist die Anwesenheit des Zeugen Burkard von Üsenberg in der erwähnten Gründungsurkunde. Wie wir ja bereits wissen, ist Burkard von Üsenberg, in anderen Urkunden in Vertretung für Herzog Bertold als Zeuge aufgetreten.

    Somit zeigt sich ein völlig neues Bild des Burcardus de Vsenberg, der ein eifriger Gefolgsmann des Herzog Bertold von Zähringen gewesen sein muss, zumindest mehr, als man bisher glaubte.

    Download dieser Seite hier: Kloster Tennenbach PDF-Datei Tennenbach

     

    Jahr Ereignis
    1158/61 Gründung des Klosters Tennenach Porta Coeli („Himmelspforte“). (Gründungsnotiz Tennenbacher Güterbuch Spalte 1111)
      Zugehörigkeit: Zisterzienser.
    1210-26 Graf Berthold von Urach, ein Enkel des letzten Zähringerherzogs, ist Abt des Klosters Tennenbach und ließ die große romanische Klosterkirche vollenden (7).
    1291 Das Kloster erhält durch Graf Egon von Fürstenberg-Freiburg das Freiburger Bürgerrecht (7).
    1300 Um das Jahr 1300 befanden sich in verschiedenen Gemeinden (Freiburg, Breisach, Emmendingen, Endingen, Ettenheim, Kenzingen, Neuenburg und Staufen) Niederlassungen des Klosters (7).
    1310 Das Kloster erlangt in Villingen das Bürgerrecht (7).
    1368 Österreich als Rechtsnachfolger der Grafen von Freiburg, wiederrief ( Kaiser Karl IV.) 1368 die Verleihung der Vogtei Tennenbach an den Markgrafen Otto von Hachberg, weil die Vogtei ein Zubehör der Grafschaft Freiburg war. Die Vogtei verblieb jedoch bei den Markgrafen, da sich weder der Kaiser, noch die Habsburger durchsetzten konnten (7).
    1406 Dem letzten Markgrafen von Hachberg werden 1406 durch König Ruprecht von der Pfalz die Vogteirechte verliehen (7).
    1444 Das Ende der Blütezeit. 1444 wird das Kloster durch die umherziehenden Armagnaken geplündert (7).
    1525 Das Kloster wird im Bauernkrieg bis auf die Kirche zerstört. Die Mönche flüchten in die Schweiz und kehren erst nach 30 Jahren wieder zurück (7).
    1632-47 Die Mönche müssen wieder das Kloster verlassen und flüchten erst nach Freiburg und danach teilweise ins Kloster Friedenweiler auf der Baar und in die Festung Breisach (7).
    1723 Das Kloster wird bis auf die Kirche durch Brände zerstört. Das Kloster wird nach der Zerstörung wieder aufgebaut (7).
    1782 Das Kloster sollte durch Absprache zwischen Kaiser Josef II. und dem Markgrafen Karl Friedrich von Baden aufgelöst werden. Eine Reise des Abtes nach Wien konnte dies jedoch verhindern (7).
    1806 Das Kloster wird aufgelöst, die Klostergebäude wurden einige Jahre später auf Abbruch versteigert.
    1829 Die alte Klosterkirche wurde auf Anregung des Großherzogs Ludwig von Baden abgetragen und als evangelische Ludwigskirche in Freiburg in veränderter Form wieder aufgebaut (7). Ludwigskirche siehe Foto unten rechts.
       



     
    Kloster Tennenbach, im Hintergrund die Klosterkirche.   Das Foto von 1890 zeigt die Ludwigskirche in Freiburg. Sie wurde am 27.11.1944 gegen 20.05 Uhr durch alleierte Bomber zerstört.



    Text & Foto "Tennenbach heute": Hans-Jürgen van Akkeren 2012

    Aquarellierte Federzeichnung "Burg Kürnberg" von Hans-Jürgen van Akkeren.

    Quellenangaben:


    1. "Kenzingen - Der kurze Weg durch die lange Geschichte" (S. 123), Herausgegeben durch den "Heimat- und Verkehrsverein e.V." Kenzingen, 1989


    2. Forschungsarbeit "Das Zisterzienserkloster Tennenbach im mittelalterlichen Breisgau" von Philipp F. Rupf 2004.


    3. Die Urkunde von 1184 aus Schöpflin Alsatia Diplomatica 1772, http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN507078470&DMDID=DMDLOG_0009&LOGID=LOG_0009&PHYSID=PHYS_0292


    4.1) GEORGES ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch 1879, 7. Auflage Band 1, Seite 1208: comes, der Mitgänger, der Begleiter, einer aus dem Gefolge.
    4.2) "Kirchenlateinisches Wörterbuch", Albert Sleumer 1926, S.222, comes: Begleiter, Gefährte, Genosse, 2. pl. das Gefolge, Hofstaat eines Fürsten. 3. als Titel: Graf; comes stabuil: Oberstallmeister.
    4.3)"Kirchenlateinisches Wörterbuch", Albert Sleumer 1926, S. 553, novo: 1 erneuern, verändern. 1. novum castrum: new castle, neue burg


    5. RI IV,2,3 n. 1938, in: Regesta Imperii Online, URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1171-09-00_1_0_4_2_3_163_1938 (Abgerufen am 09.11.2012).
    Zeugen: Heinrich, Kanzler des kaiserlichen Hofes, Landgraf Ludwig von Thüringen, die Grafen Heinrich von Diez und Theobald von Lechsgemünd, Burggraf Konrad von Nürnberg, Burchard von Üsenberg und Werner von Bolanden


    6. RI IV,2,4 n. 2718, in: Regesta Imperii Online, URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1183-06-25_3_0_4_2_4_139_2718 (Abgerufen am 09.11.2012).
    Zeugen: Hermann von Konstanz, Kanzler Gottfried, Bischof Bertram von Metz, die Herzöge Friedrich von Schwaben und Otto von Bayern, die Grafen Ludwig von Pfirt und Hermann von Frohburg, Graf Werner von Homberg und sein Bruder Friedrich und Burchard von Üsenberg


    7. Das Tennenbacher Güterbuch, Kohlhammer Verlag Stuttgart 1969. S.453

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