mittelalterliche Stadt im Breisgau

  • Breisach - Stadtburg

    Stadtburg Breisach

    Burgstelle erkennbar, wenig oder keine Ruinenreste

     


    Spätrömische Goldmünze Kaiser Valentinians I.


    197-220 Meter über dem Meer liegt die alte Stadt Breisach.
    Vorgeschichte:Die Römer erkannten die herausragende strategische Bedeutung des Breisachberges und errichteten  auf dessen Südseite ein Kastell. 369 n. Chr. besuchte Kaiser Valentinian I. die hier stationierten  Legionen und erließ ein Gesetz, in dem der mons brisiacus erstmals erwähnt wird. Das Kastell wurde  von den Alemannen um 400 n. Chr. erobert und teilweise zerstört. Der Name Breisachs geht zurück auf 'brisin-ac' und bedeutet 'Wasserbrecher', der Felsenberg in der  Rheinlandschaft, an dem sich das Wasser bricht. Breisach war zwischen Basel und Straßburg die einzige Hafenstadt.

    10 Jh. Seit dem 10. Jahrhundert entwickelte sich Breisach zu einem der bedeutendsten Orte am Oberrhein. Zu den Stadtherren zählten u. a. die deutschen Könige, die Bischöfe von Basel, die Staufer und Zähringer. Stadtmauern und -tore schützten die Stadt, die über Münz- und Marktrecht verfügte.  
    1198 begann Herzog Berthold V. von Zähringen mit dem Bau einer mächtigen Burg am Nordende des Breisachberges und des 42 Meter tiefen Radbrunnens in dessen Mitte.  
    1638 Im 30-jähringen Krieg gelang die Eroberung der habsburgischen, vorderösterreichischen Stadt nur mit einer List: Der protestantische Heerführer, Herzog Bernhard von Weimar, hungerte Bevölkerung und Besatzung monatelang und erfolgreich aus. Die verzweifelte Stadt mußte sich im Dezember ergeben und wurde für kurze Zeit eine sächsisch-weimarische Amtsstadt.  
    1639 Nach Bernhards Tod trat Frankreich sein Erbe an. Breisach wurde eine französische Stadt. Unter König Ludwig XIV. baute der französische Militärarchitekt Vauban Breisach zur stärksten Festung Frankreichs aus, zu einem 'Juwel' in der französischen Krone. Im Nordwesten entstand ein völlig neuer Stadtteil, die Breisacher Neustadt Saint-Louis, Sitz des von Ensisheim hierher verlegten elsässischen Parlaments und obersten Gerichtshofs.  
    1697 Nach dem Frieden von Rijswijck 1697         mußte die Neutsadt Breisach im Nordwesten jedoch wieder abgerissen werden.         Als Ersatz ließ Ludwig XIV. durch         Vauban das heute noch ursprünglich erhaltene Neuf-Brisach, einen wahrhaften         Festungsstern, erbauen.
    1700- 1703 Nur 3 Jahre erfreute sich Österreich wieder seines Besitzes Breisach, dananch geriet es bis 1714 nochmals unter französische Herrschaft.
    1741/43 Kaiserin Maria Theresia ließ die gewaltigen Festungsanlagen schleifen, die Militärbauten sprengen. Sie wollte damit den ewigen Zankapfel zwischen Frankreich und Deutschland beseitigen.  
    1793 Französische Revolutionstruppen zerstörten später durch ein 4-tägiges Brandbombardement im September die seit Jahrhunderten gewachsene Stadt. Breisach blieb bis ins frühe 19. Jahrhundert eine Ruinenstadt und erholte sich von diesem schweren Schlag nie mehr völlig.  
       



    Kupferstich aus der Topographia Alsatiae von Merian 1644                    
    Kupferstich aus der Topographia Alsatiae von Merian 1644         
    Festung Breisach 1638 - M. Merian
    Kartenausschnitt Festung Breisach 1638 von Merian

    Text/Video/Fotos/Scans: H-J van Akkeren
    Originalkarten mit freundlicher Genehmigung durch
    Dr. med. E. Bühler
    (Burg Sponeck Jechtingen)
    79235 Vogtsburg-Oberrotweil

     


     

  • Burkheim - Schloss Burkheim

    Burkheim_BB

     

    Burkheim - Schloss Burkheim

    gut erhaltene Burgruine

     

    rekonstruktion01 
    Stich nach einer Zeichnung von R. Höfle, um 1850/60

    Die Burg steht heute auf dem Stadtgebiet Burkheim und ist im Privatbesitz. Besichtigungen nur an bekanntgebenen Veranstaltungen möglich.

    Südwestlich der gleichnamigen Stadt, lag einst eine Burg nach westen an einem alten Rheinarm. Man kann heute noch die Umfassungsmauern erkennen. Der dreigeschossige, rechteckige Bau besass seit jeher im Innern, wie man heute noch erkennen kann, eine rechtwinklig geführte Treppe. Von einem offenbar gut ausgestatteten Rittersaal im Obergeschoss sind noch zwei reich dekorierte Kamine erhalten.

                                      

    773 genannt als ein Besitztum des Straßburger Bischofs Heddo, der es im gleichen Jahr an das Kloster Ettenheimermünster abgibt.
    778 Heibo schenkt es an das Kloster des hl. Nazarius in Lorsch an der Bergstrasse.
    972 Kaiser Otto I. schenkt es an den Königshof in Riegel, dadurch kommt es an das Benediktinerstift Einsiedeln in der Schweiz und deren Schirmvögte, wie Dietrich von Rimsingen (gest. um 1052), und
    1052 an die Schirmvögte der Herren von Üsenberg (Breisach - Burg Üsenberg).
    1256 als Schirmvögte die Markgrafen von Hachberg (Emmendingen - Hochburg).
    1330 Erwerb durch Herzog Otto I. von Österreich.
    1347 Kaiser Karl IV. ein böhmischer "Deutscher Kaiser" übernachtet am 26. Dezember hier. Er bemühte sich mit den Graumönchen, den Zisterziensern sehr um die Grauburgunderrebe in unserer Region, daher gilt das Schloß als die Wiege des Grauburgunders. Unter dem Haus Habsburg, also Vorderösterreich sind viele Pfandherren aus der Schweiz, dem Elsaß und dem Breisgau, darunter auch die Stadt Breisach.
    1471 Die neuen Pfandherren waren die Grafen von Tübingen-Lichteneck (Hecklingen - Burg Lichteneck).
    1548 Der neue Pfandherr Christoph von Sternsee.
    1560 Lazarus von Schwendi,, geb. 1522 in Mittelbiberach in Schwaben; als Feldobrist und kaiserlicher Berater, diente er dem Kaiser Karl V, Philipp II, Maximilian II und Rudolf II. Für seine Verdienste in den Feldzügen in Ungarn gegen die Türken erhielt er die Herrschaft Burkheim am Kaiserstuhl, Trieberg im Schwarzwald, Kirchhofen im Breisgau und als Freiherr zu Hohenlandsberg die Orte Kienzheim, Kaysersberg und zehn Dörfer im Elsaß. Aus Tokay brachte er Ruländerreben mit, siehe den Rathausbrunnen in Colmar.
    1572 Renovierung des Schlosses "nach dasiger neuer Modi" im Renaissancestil.
    1672 oder 1676 "vom französischen Marchall de Luxembourg aus Ordre des Königs Ludovoco XIV. verbrennet worden", nach der einen Chronik
    1674 wurde nach einer anderen Chronik durch General Vaubrun, mit Oberst La Broche und starken französischen Heeren, Schloß Burkheim, Burg Lichteneck, Kirchhofen, Neuenburg, und viele andere Orte zerstört.
    1780 bis 1781 hat Ägid Karl von Fahnenberg das Burkheimer Schlossgelände zu einem Weinberg umlegen lassen, nachdem die Pläne zum Wiederaufbau gescheitert waren.
    1901 kauften Leopold Bastian und sein Sohn Franz Josef, Weingutsbesitzer aus Endingen die historische Schlossruine mit der Rebanlage im Schloßhof von den Fahnenbergs in Freiburg.
    1938 Dr. Heinrich Alfons Maria Mackenstein, Geschäftsführer der Hauptvereinigung des deutschen Weinbauwirtschaftsverbandes in Berlin und dessen Ehefrau Amelie Elisabetha, geb. Bastian, erben den Besitz.
    1981 die Urenkel von Leopold Bastian, Franz Josef Neymeyer, Bernhard Neymeyer und Margarete Schätzle, erben das Schloßgut von ihrer Tante Amelie Mackenstein.
    1991 die kleinste Einzellage Deutschlands, der "Burkheimer Schloßberg", mit seinen im Schloßhof angepflanzten Grau-Burgunder-Reben, wird bewirtschaftet und vermarktet durch das Weingut L. Bastian, Königschaffhauserstr. 8, Endingen am Kaiserstuhl.
       

     

    Rathaus_Burkheim_1604
    Rathaus der Stadt Burkheim 1604
    Stadtmauer_Burkheim
    Teil der nördlichen Stadtmauer
    schloss_burkheim800x600
    Schloss Burkheim, Nordseite
    Schloss_Burkheim_Nordwestseite
    Schloss Burkheim
    Schloss_Burkheim_Westseite
    Schloss Burkheim, Westseite
    Schloss_Burkheim_Suedwestseite_Schildmauer
    Schloss Burkheim, Südseite

    Text/Fotos: Hans-Jürgen van Akkeren




     

  • Civitas Kencingin

    Civitas Kencingin - Stadt Kenzingen

    mittelalterliche Festungsstadt

    Verwandte Links: Bleichheim - Burg Kürenberc | Bleichheim - Kastenbuck | Breisach - Burg Üsenberg | Fotos Burg Kürnberg

     

    Gegründet 1249, nördlichste Stadt im mittelalterlichen Breisgau

    Siegel der Stadt Kenzingen

    Stadtgründungen im Mittelalter
    Im deutschsprachigen Raum wurden im Mittelalter ca. 3400 Städte gegründet. In der Zeit danach bis heute etwa nochmal 750.

    Die Burg
    Das Wort Burg war im Mittelalter nicht nur eine Bezeichnung für eine Ritterliche Burg, sondern auch die Bezeichnung für eine ummauerte Stadt mit Gräben und Türmen. Bis in die Zeit des Hochmittelalters wurde die mittelalterliche Stadt mit Ringmauern, Toren und Türmen, auch als Burg bezeichnet. Die Bewohner einer solchen Burg (befestigte Stadt) nennt man daher Bürger.

    Kenzingen
    Rudolf I. von Üsenberg erhielt um 1200 die Güter der Vogtei des elsässischen Frauenklosters Andlau, die sich im nördlichen Breisgau befunden hatten. Zu diesem Besitz gehörten die Ortschaften Bleichheim, Wagenstadt, Nordweil,
    Bombach, Dorf Kenzingen, Herbolzheim, Malterdingen, Sexau und andere
    . Dazu gehörte auch der Kirnberg bei Bleichheim. Auf dem Kirnberg ließ Rudolf I. von Üsenberg ab 1200 die Burg Kürnberg (Kirnburg) erbauen, die im Jahre 1219 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sein Sohn Rudolf II. von Üsenberg gründete 1249 die Stadt Kenzingen. Kenzingen war zuvor eine dörfliche Siedlung, die etwa 800 Meter weiter östlich der 1249 gegründeten Stadt lag, das Dorf Kenzingen wurde im Codex Laureshamensiss 772 erstmals erwähnt.

    Kenzingen ist die erste von vier Städten im Landkreis Emmendingen, die im Mittelalter das Stadtrecht erhalten hatte. Nach Mahlberg (1223) in der Ortenau, war Kenzingen zwischen Offenburg und Freiburg in der Zeit von 1249 bis 1590 die zweite Stadtgründung an der alten Römerstraße, der heutigen Bundesstraße 3.

    Noch heute prägt das Gesicht der Altstadt mit ihren Straßenzügen und Häusern das Stadtbild wie zur Zeit der Stadtrechtsurkunde von 1283. Jeder Bürger, der ein Haus errichten wollte bekam ein Grundstück von 30x50 Fuß (9,6x16m). Die Traufe des Daches hatte zur Straßenseite hin zu zeigen. Ein Zins für das Grundstück musste an den Stadtherrn entrichtet werden.

    Zwei Stadttorte
    Die Stadt Kenzingen hatte zwei Stadttore. Die beiden Türme wurden 1328 erstmals urkundlich erwähnt. Im dreißigjährigen Krieg wurde das südliche Stadttor stark beschädigt. Der Turm wurde nur notdürftig repariert und hatte danach nicht mehr seine ursprüngliche Höhe.
    Im September 1826 wurden beide Türme durch das Landesvermessungsamt Karlsruhe vermessen. Der nördliche Turm mit seinen vier Geschossen hatte mit seinem Dachstuhl eine Gesamthöhe von 36 Meter, der Dachstuhl hatte eine Höhe von ca. 12 Meter. Der Grundriss beider Türme hatte eine Seitenlänge von je 9,6 Meter. Die Breite der Durchfahrt betrug 4 Meter, die Höhe 4,5 M. Die Seitenlängen des Burgfrieds der Burg Kürenberc bei Bleichheim betrugen ebenfalls 9,6 Meter.
    Im Jahre 1838 wurden beide Stadttore abgerissen.

    Die innere Stadtmauer
    Die innere Stadtmauer wurde erstmals 1275 urkundlich erwähnt. Die innere Stadtmauer war 1283 vollständig fertiggestellt, sie wird in diesem Jahr als Ringmauer beschrieben. Sie hatte eine Höhe von etwa 10 Meter.

    Die äußere Stadtmauer
    Die äußere Stadtmauer bezeichnet man auch als Zwingmauer. Sie hatte eine Höhe von ca. 3 Meter. Zwischen der inneren und äußeren Stadtmauer hat sich der innere Stadtgraben befunden. Der Stadtgraben wurde im Jahre 1318 durch den Stadtherren Hesseo III. von Üsenberg an seine Bürger zu ihrem Eigen übergeben. Die Bürger von Kenzingen hatten danach den Stadtgraben teilweise bebaut.

    Der Stadtgraben (sogenannter innerer Stadtgraben)
    Der Stadtgraben ist ein Befestigungsgraben und diente der Verteidigung. Dieser Stadtgraben wird auch der innere Stadtgraben genannt und verlief im Bereich der heutigen Straßen "Unterer Zirkel" und "Oberer Zirkel". Der Stadtgraben lag trocken und besaß an der Grabensohle eine Entwässerungsrinne, die mit zwei kleinen Mauern in einem Abstand von einem Meter eingefasst war.

    Kleine Elz (man nennt die "Kleine Elz" auch den äußeren Stadtgraben)
    Die Kleine Elz wird im Gewann "Altes Grün" (Grin = Sandbank) von der "Großen Elz" abgeleitet und fließt im Bereich westlich der "Mühleinsel" wieder in die "Große Elz" ein. Die "Kleine Elz" wird auch als äußerer Stadtgraben bezeichnet. Vermutlich wurde die "Kleine Elz" zur Entwässerung des Umlands um die Stadtanlage angelegt. Die "Große Elz" hatte vor der Erstellung des Leopoldkanals zweimal im Jahr Hochwasser. Somit konnte das überschüssige Wasser bei Überschwemmungen durch die "Kleine Elz" von der mittelalterlichen Stadt ferngehalten werden.

    Weblinks:

     

    Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014.

    Das "Castrum Kenzingen" wurde 1094 urkundlich erwähnt.
    Link: http://youtu.be/J7pu51SbMxs

     

     

    Erstnennung Bezeichnung Lokalisierung
    773 Als "in Kencinger marca" wird das alemannische Dorf erstmals urkundlich im Lorscher Codex erwähnt. Lorscher Codex
    8-10 Jhd. Befestigung auf dem Nierlingsberg, frühmittelalterliche Burg Nierlingsberg
    1094 castrum Cancingen (Kuppelburg) kl. Festungsanlage im gewann Eierkuchen
    1203 castri chornberc (Kastenbuck) befestigter Kornspeicher bei Bleichheim
    1219 Burg Kürnberg (Urkunde 16.11.1219), erbaut zwischen 1200 - 1219 Burg auf dem Kirnberg bei Bleichheim
    1242 Burkadus rector scolarum (Schullehrer) Zeuge in Urkunde Grundstückskauf
    1249 Ladhof (Schiffsanlegestelle Elz) Elz im Bereich heutiger Bahnhof
    1249 Gasthof Hirschen (Kellerfenster 70 cm über Str. Hauptstr. 7/9
    1249 Stadtgründung heutiges Kenzingen
    1267 Gerichtslaube (1777 Kaufhaus) Hauptstr. 17, Ecke Brotstr.
    1275 innere Stadtmauer Stadtmauer bei der Stadtkirche
    1275 St. Peter Kirche erwähnt, Kirche aber schon älter Gewann Petersbreite
    1275 Ersterwähnung der Stadtkriche Kenzingen Kirchplatz 1
    1283 innere Stadtmauer Stadtrechtsurkunde "ringmur"
    1292 Für 1292 Nordturm der Stadtkirche dendrochronologisch nachgewiesen Kirchplatz 1
    13. Jhd. 2 Hlft. Innerer Stadtgraben erbaut  
    1299/1300
    Haus am Schwabentor
    an der Stadtmauer
    1300 Zwingmauer
    Kenzingen
    http://www.bauforschung-bw.de/objekt/id/101212359427/scheune-in-79341-kenzingen/
    Oberer Zirkel 69

    PDF-Beschreibung


    13. Jhd.

    Vorburg und Meierhof werden erbaut, Verwaltungszentrum

    Burg Kürnberg bei Bleichheim
    1300 Eine Gerichtslaube wird erwähnt Hauptstr. 17, Ecke Brotstr.
    1300 Fresken im Kreuzgewölbe des Südturms auf 1300 datiert Kirchplatz 1
    1304 Grangie/Stadthof Kloster Tennenbach Spitalgasse/Klostergasse
    1311 Johannitermembrum (Großes Areal) Metzgerstr 6
    1317-41 Ladhoftor (Tennenbacher Güterbuch) Stadtmauer Eisenbahnstraße
    1318 Innere Stadtgraben wird den Bürgen als Eigen übergeben Häuser werden gegen die Stadtmauer gebaut
    1326 altes Spital mit Scheune und Spitalkapelle Unterer Zirkel 10-24
    1327 Stadtgraben "burger graben" Bereich Spitalgasse
    1327 "Bürger Graben" werden Häuser angebaut Bereich Spitalgasse
    1328 Niederes Tor (nördl.) bei Bäckerei Bilharz
    1328 Oberes Tor (südl.) Hauptstr. 41 und 56
    1328 Garten vor dem Tor zu dem Spital heute Schulstraße 2-4
    1328 Tennenbacher Hofstette nordwestl. Teil der Stadt beim Graben
    1343 Herrschaftshof/Amtshaus (Stadtburg der Üsenberger) Eisenbahnstr. 12, 14
    1351 Tränktor, Trengtorlin nicht lokalisiert/Nähe oberes Tor
    1351 Regalhaus beim Kirchplatz nicht lokalisierbar
    1352 Stadtmühle an der Elz (zweiten Hälfte 13. Jhd. erbaut) Mühlestraße 25
    1352 Fridrich von Üsenberg verkauft Burg K. und Stadt K. an Heinrich IV. von Hachberg Kürnburg und Kenzingen
    1353 St. Georg Kirche erwähnt, Kirche aber schon älter Gewann Georgenbreite
    1355 Schulhaus Kirchplatz beim Predigerhaus
    1365 Gutleuthaus, Leprosen- Siechenhaus (Aussetzige) Offenburger Str. 18
    1369 Üsenberger Herrschaftshof "Hus in Kapellen gassen" und Ackerhof gehen and die neue Herrschaft Herzog Leopold von Österreich  
    1373 Andlau verkauft die St. Peter Kirche an die Freiburger Johanniter Gewann Petersbreite
    1395 oberes und unteres Spital Unterer Zirkel 10-24
    1395 Haus uff der ringmur gegen dem spital über vermutlich Unterer Zirkel hinter Bäckerei Bilharz
    1395 oberes und unteres Spital (vermutlich getrennte Anlagen) Unterer Zirkel 10-24; Offenburgerstr. 18
    1399 ein Haus "uff den ringmuren" nicht lokalisiert
    1399 Hof uf der ringkmoren gegen dem spital über vermutlich Unterer Zirkel hinter Bäckerei Bilharz
    14. Jhd. Zwinger/Äußre Stadtmauer oberer/unterer Zirkel
    1410 neue Badstube, Bestand auf alter erbaut Metzgergasse (Langestraße)
    1421 Spitalhof mit Spitalkapelle Bereich Spitalgasse
    1463 vor 1463 tagte der Rat in der Ratslaube Obergeschoss der Gerichtslaube Hauptstr. 17
    1463 und 1485 Rathaus (Vorgängerbau des heutigen Rathauses ?) nicht genau lokalisiert
    1467 Patronatsrechte des Abtes Kloster Einsiedeln zu St. Georg (Kirchlein im alten Kenzingen) Gewann Georgenbreite
    1484 die Metzig/der Metzgerhof (seit 1422 Zunft) Metzgergasse (Langestraße)
    1484 Metzgerhof (Zunfthaus der Metzger) Metzgerstraße Flst. Nr. 106
    1486 Wonnentäler Hofstätte in der "Wingassen" Weingasse heute Spitalstr
    1493 St: Peter wurde den Johannitern inkorporiert Gewann Petersbreite
    1494 Bei der Kirche St. Peter wird ein Bruderhaus eingerichtet Gewann Petersbreite
    1496 Zunfthaus, Stadtschreiberei, Zunftstein mit 18 Wappen Mühlestraße 10
    1499 St. Anna-Kirche Klostergasse/Einfahrt AWO bei FW
    1515 Burg Kürnb. und Stadt Kenzingen gehen an W.v.Hürnheim z.T. Kürnburg und Kenzingen
    1520 Neubau des heutigen Rathauses durch W.v.Hürnheim z.T. Hauptstr. 15, heutiges Rathaus
    1520/1528/37 Rathaus, nochmals erwähnt Hauptstr. 15, heutiges Rathaus
    1529 Alte Badstube Spitalgasse ?
    1529 Alte Badstube Spitalgasse ?
    1637 Schanzen zur Verteidigung wurden aufgeworfen Bereich Offenburger Str. 18
    1656 Neues Schulgebäude mit Schulstube und Lehrerwohnung am Kirchplatz
    1656 Schulacker zur Versorgung des Schulmeisters Acker bei der St. Peter Kirche
    1661 altes Haus der Rebzunf noch nicht wieder aufgebaut in der Hauptstraße
    1662 neues Spital heutige AWO
    1662 Neu aufgebauter Spitalkomplex grenzte an den Herrschaftshof Bereich Spitalgasse
    1687 Das Leprosenhaus wurde ausgebessert, wieder eingerichtet Offenburger Str. 18
    früh. 17. Jhd. Herrschaftshaus Bettschold-Blumeneck Alte Schulstr 20
    17. Jhd. altes Rentamt Hauptstraße 35
    17. Jhd.  Armenhaus, Teil des Spitals (war wohl schon älter) Metzgerstr. 17
    1739 altes Amtsgericht Oberer Zirkel 95
    1768 Gumpsches Haus, Amtshaus, Archiv, Wartezimmer, Registratur Hauptstraße 50
    1768 Neubau des im 30-Järhigen Krieg zerstören Herrschaftshauses Eisenbahnstr. 12, 14
    1779 Hausstatt, eine Scheune, Keller, Spitalkapelle zwischen den Mauern beim niederen Tor
    1779 Der Plan von Alexander Harscher zeigt St. Peter Kirche mit Friedhof Gewann Petersbreite
    1798 Gasthof Kranz - Brauerei (ehemals Gutleuthaus) Offenburger Str. 18
    1798 Bierbrauer Martin Bilharz erwirbt das Leprosenhaus und richtet eine Bierbrauerei ein Offenburger Str. 18
    18. Jhd. Schwabentor, wohl schon als Durchgang, älter Brotstraße
    1806 St. Peter Kirche wird versteigert und abgerissen Gewann Petersbreite
    1825 Domänenamt Offenburger Str. 10
    1826 Schule wurde eingerichtet Bettschold-Blumeck-Haus Alte Schulstr 20
    ? Stadtscheune Kirchplatz 12
    ? Ackerhof für herrschftl. Güter in der Stadt Kieselquerstr / Kieselstr

     

     

     

     

     

       
    Stadt Kenzingen_10
    Ansicht von Osten
    Stadt Kenzingen_12
    Rathaus - erbaut um 1520 durch
    Wolf von Hürnheim zum Tuttenstein
    Stadt Kenzingen_18
    Gasthaus Krone
    erbaut um 1528

    Stadt Kenzingen_20
    Die kath. Kirche, gestiftet durch die Stadtgründer
    Die dreischiffige Basilika wurde 1275 erstmals
    erwähnt und 1730 umgebaut.

    Stadt Kenzingen_3
    Schwabentor
    Stadt Kenzingen_5
    Herrschaftshaus Bettschold-Blumeneck,
    früh. 17. Jhd., Alte Schulstr. 20

    Stadt Kenzingen_6
    Eingangsportal der ehemaligen St. Anna Kapelle.
    Jahreszahl 1499. Heute Treppenturm des Rathauses.
    Der Standort der Kapelle war in der heutigen
    Eisenbahnstraße, vor dem Haupteingang der
    heutigen AWO, ein ehemaliges
    Franziskanerkloseter.

    Stadt Kenzingen_17
    Haus auf der äusseren Zwingmauer.
    Standort Oberer Zirkel - Altes Grün.
    Stadt Kenzingen_15
    Haus auf der äusseren Zwingmauer.
    Standort Oberer Zirkel - Altes Grün.
    Stadt Kenzingen_16
    Haus auf der äusseren Zwingmauer.
    Standort Oberer Zirkel - Altes Grün.

    Zwingmauer Üsenbergstraße
    Rest der äusseren Zwingmauer nach Abriss eines
    Hauses in der Üsenbergerstraße im Feb. 2003
     stadtkirche_kenzingen
    Der Bildausschnitt zeigt eine Rekonstruktionszeichnung
    der mittelalterlichen Festungsstadt Kenzingen. Im Focus
    die dreischiffige Basilika, erstmals 1275 erwähnt.
    Aquarellierte Federzeichnung Hans-Jürgen van Akkeren.

    Stadt Kenzingen_19
    Deckengemälde in der kath. Kirche von 1730.
    Es zeigt den Stadtbrand von 1638.
    Auf dem Gemälde ist die Befestigungsanlage
    mit ihren beiden Stadttoren zu erkennen.
    Auf dem Bild kann man ein kleineres Tor an
    der Elz erkennen, dass dem südl. Stadttor
    vorgelagert ist. Das kleinere Tor ist ein Teil des
    äusseren Zwingers.
    Links im Bild ist ein Gebäude mit einem Dachreiter zu erkennen. Dies ist vermutlich die St. Annakapelle, deren Standort sich heute in der Eisenbahnstraße vor der AWO befinden würde.

    Stadt Kenzingen_21
    Kirchenfenster in der kath. Kirche von 1903, zeigt
    den Stadtbrand 1814.
    Im linken Teil des Fensters ist das kleinere Tor
    des äusseren Zwingers an der Elz zu erkennen.

    Stadt Kenzingen_7
    Teil eines Schalenturms im Keller eines
    Hauses in der Mühlestraße.
    Bis in die 1960er Jahre stand der Turm noch in
    voller Höhe bis in das 2 OG.

    Kenzingen hatte zwei Stadtmauern.
    Die äussere bildete den Zwinger.
    Sie besaß an verschiedenen stellen sogenannte
    Schalentürme.
    Stadt Kenzingen_8
    Teil eines Schalenturms im Keller eines
    Hauses in der Mühlestraße.
    Bis in die 1960er Jahre stand der Turm noch in
    voller Höhe bis in das 2 OG.
    Stadt Kenzingen_9
    Teil eines Schalenturms im Keller eines
    Hauses in der Mühlestraße.
    Bis in die 1960er Jahre stand der Turm noch in
    voller Höhe bis in das 2 OG.

    Rechts im Bild ist die Niesche zu erkennen.
    Darüber hatte sich einst eine der
    Schießscharten befunden.
    Stadt Kenzingen_1
    Zunftstein mit 18 Wappen.
    Jahreszahl 1499.
    Kenzingen hatte 18 Zünfte.
    Zunftstein heute  in der Mühlestraße.
    Stadt Kenzingen_13
    Wappen der Herren von Üsenberg (links) und
    der Stadt Kenzingen (rechts).
    Heute in der Fassade des Rathauses,
    damals in der Fassade eines der Stadtrore.
    Stadt Kenzingen_14
    Wappen der Habstburger.
    Heute in der Fassade des Rathauses,
    damals in der Fassade eines der Stadtrore.

     

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    Text/Fotos 2011: Hans-Jürgen van Akkeren

    Quelle: Archäologischer Stadtkataster Band Nr. 22, 2003 Dr. Bertram Jenisch

     


     

  • Endingen - Koliburg

    Stadt Endingen und die Koliburg

    Burgstelle erkennbar, keine Ruinenreste

     

    359,1 Meter über dem Meer.
    Der Standort der Burg befindet sich auf dem Koliberg ca. 2,35 km südlich von Endingen, Gemarkung Endingen.
    Leider konnte ich bis heute noch keine verlässlichen Angaben über die Koliburg finden.
    Überreste der Burg sind heute kaum noch welche zu erkennen. Die Koliburg wird in manchen Karten vermeintlich als Üsenburg bezeichnet.


    Rathaus Endingen

     

     

    500- 700 Nach dem Rückzug der Römer wird der Breisgau allmählich von den Alamannen besetzt. Frühalamannische Funde liegen nicht vor. Erst zwei Reihengräberfelder aus der Merowingerzeit (500 - 700) weisen auf eine dichte Besiedlung der Endinger Gemarkung.

    880- 969 Klöster, insbesondere Andlau im Elsaß und Einsiedeln in der Schweiz, verfügen über große Besitzungen und Rechte in Endingen.

    1275 Im Streit um das Zähringer Erbe geriet Graf Egen von Freiburg in Opposition zum neuen König Rudolf von Habsburg. In diesem Streit um die Burg Zähringen (Reichsgut) hatte der Üsenberger sich vermutlich an der Belagerung der Stadt Freiburg beteiligt.

    1278 Zwischen 1276 und 1281 hielt sich König Rudolf in Österreich auf. Graf Egen von Freiburg blieb betreffs der Burg Zähringen bei seiner Haltung gegen den König und zerstörte wärend der Abwesenheit Rudolfs, wegen der vorausgegangenen Königlich-Üsenbergischen Strafexpedition gegen Freiburg, die Burg Zähringen, die Koliburg und einen namenlosen Turm bei Breisach (Item destructum fuit Zeringen noviter edificatum, et turris probe Brisacum, et Coliberc). Bei diesem Turm könnte es sich um die Überreste der baufälligen Burg Üsenberg gehandelt haben.

    1286 Die Herren von Üsenberg erteilen Endingen das Stadtrecht. Noch heute führt Endingen den Flügel der Üsenberger im Stadtwappen.
    1319 Endingen ist nun vollständig von Mauern umschlossen.
    1321 Die Herren von Üsenberg zerstören mit Hilfe der Endinger Bürger die Koliburg oberhalb der Stadt. Von der Koliburg übte das Geschlecht der Herren von Endingen bis dahin das Vogt- und Schultheißenamt aus.
       
      Stammbaum der Üsenberger
       
    1370 Johann von Üsenberg, Landrichter des Grafen von Freiburg, entwarf eine Bergordnung (Bergbau), die als "Bericht und Ordnung an den Bergvogt" geschickt wurde. Johann entstammte einem ausgesprochen "bergbaukundigen" Geschlecht. Die Üsenberger hatten lange Zeit die Berghoheit im Sulzberger Tal inne (1157-1355)

    Günther Schulz, "Sozialer Aufstieg - Funktionseliten im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit" Seite 392 - Jahr 2002.
    1379 Der letzte männliche von Üsenberg stirbt. Endingen kommt zu Österreich. Die zweite Hälfte des Endinger Stadtwappens zeigt noch heute das Wappen Österreichs. Die Stadt ist darauf bedacht, ihre alten Rechte auch unter der neuen Herrschaft zu wahren. Dies wird durch die Stadtrechtsbestätigungen von Herzog Albrecht aus dem Jahr 1387 bis zu der umfassenden Urkunde anno 1744 von Kaiserin Maria Theresia dokumentiert.

    1415- 1427 Endingen wird unter Kaiser Sigismund zur freien Reichsstadt, mit mehr landesherrlichen als nutzbringenden Auswirkungen.

    1499 Zu dem 1318 nachgewiesenen Kornmarkt verleiht Kaiser Maximilian das zweite Marktrecht als Belohnung für Tapferkeit im Schweizerkrieg.

    1805/06 Endingen wird in das Großherzogtum Baden eingegliedert.

     

    Exkursion zur Koliburg

    Fotos von Hans-Jürgen van Akkeren 10.04.2009

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  • Waldkirch 1300

    Stadt Waldkirch

    Dort, wo am westlichen Schwarzwaldrand die Elz das Grundgebirge verlässt und nach Nordwesten in die Freiburger Bucht einmündet, liegt die Stadt Waldkirch. Sie liegt auf einem flachen Rücken, der ursprünglich vom Dettenbach durchflossen wurde. In dieser topographisch begünstigten Lage gibt es Siedlungsnachweise seit etwa 1000 v. Chr. Von besonderer Bedeutung ist die Gründung eines Frauenklosters durch Herzog Burkhart I. von Schwaben im Jahr 918. Dem Kloster gehörte das gesamte Elztal. Um 970 erhielt das Kloster von Otto I. nochmals erheblichen Besitz im Breisgau. 994 wird das Kloster von Otto III. zum Reichskloster erhoben und mit umfangreichen Rechten ausgestattet. 1430 stirbt die letzte Äbtissin und das Kloster wird in ein Kanonikerstift umgewandelt.

    GLA KA 24, Convolut 60, Nr. 1238 (1362.Mai 20. Sig1 Waldkirch) Replik van Akkeren
    Siegel der Stadt Waldkirch,
    Replik Hans-Jürgen van Akkeren

     

    Um 1250 Gründung der Stadt Waldkirch durch die Herren von Schwarzenberg. Die Stadt hat eine Fläche von etwa 4 ha und hat 100-120 Häuser.

    8. 8. 1300 Die Stadt erhält durch Wilhelm und Johann von Schwarzenberg die Stadtrechte.

    1451 Stadtbrand. Ob die gesamte Stadt oder nur ein größerer Teil zerstört wurde, ist unbekannt.

    Um 1475 In Waldkirch lassen sich Edelsteinschleifer nieder. Sie begründen entlang des Gewerbekanals ein einzigartiges und einträgliches Handwerk, das bis um 1800 die Stadt ernährt. In der Blütezeit um 1780 drehen sich in über 40 Schleifmühlen 120 Schleifsteine. Damit werden jährlich mehrere Millionen Perlen hergestellt.

    Um 1520 Die um Waldkirch liegenden Höfe und Siedlungen werden zu der Gemeinde Stahlhof zusammengefasst. Die Stadt Waldkirch umfasst nur wenig mehr wie die Fläche innerhalb der Stadtbefestigung.

    26. 10. 1567 Erzherzog Ferdinand II. von Österreich besucht Waldkirch. Seit dieser Zeit werden die Herrschaften Schwarzenberg und Kastelberg durch Beamte verwaltet, die in Waldkirch wohnen und arbeiten. Der Oberamtmann ist gleichzeitig der Schultheiß der Stadt.

    1638 Ein Brand im Zusammenhang mit den Dreißigjährigen Krieg zerstört nahezu die gesamte Stadt.

    1652 Wiederaufbau

    Ab 1700 Die Stadtbefestigung wird teilweise niedergelegt.

    Ab 1800 Die Stadtgräben werden verfüllt und bebaut, die Stadttore vollständig und die Stadtmauer teilweise abgebrochen.

       
       
    1912 Ringstr 2

    Waldkirch war von zwei Stadtgräben und zwei Stadtmauern umgeben. An den Ecken der äußeren Stadtmauer befanden sich sogenannte Rondelle (Rundtürme). Nachdem sie ihre militärische Funktion verloren hatten, dienten sie zu Wohnzwecken. Das hier abgebildete nordwestliche Rondell war bis 1912 bewohnt und wurde dann abgebrochen. Im Hintergrund die Allee und das Bürgerhaus.

    1987 Langestr 02

    Bei Baumaßnahmen 1987 in der Lange Straße am Obertor wurde der Brückenbogen über den inneren Stadtgraben angeschnitten. Im Profil der Baugrube erkennt man die Sandsteine des Brückengewölbes.

    Bayer Albert 20

    Beim Bau eines Hauses zwischen der Turmstraße und der Gartenstraße kam die innere Stadtmauer zutage. Sie ist hier teilweise noch erhalten, weil sie die Außenmauer der Häuser bildet.

    Foto: Bayer Albert

    Hummel 31

    Der Eckturm der inneren Stadtmauer war bis in das 19. Jahrhundert hinein erhalten. Er diente, nachdem er keine militärische Funktion mehr hatte, als Werkstatt. Auch waren in diesem Abschnitt noch Teile der Stadtmauer erhalten. Das große Gebäude im Hintergrund ist das ehemalige Amtshaus der vorderösterreichischen Regierung und beherbergt heute die Polizei. Das Gebäude zwischen Stadtmauer und Amtshaus ist die damalige Schule.

    Foto: Hummel

    Marktplatz Jaegle038b

    Fotografie des Marktbrunnens kurz vor 1900. Dieser Brunnen wurde später mitsamt der Brunnensäule in die heutige Dettenbachstraße versetzt, wo er heute noch steht. Anstelle der Drogerie befindet sich heute die Volksbank.

    Foto: Jaegle

    Rekonstruktion und Virtualisierung der mittelalterlichen Stadt Waldkirch um 1400

    Film, Rekonstruktionen, Virtual Reality und Aquarelle von Hans-Jürgen van Akkeren in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Haasis-Berner, Mittelalterarchäologe Landesamt für Denkmalpflege RPS/Freiburg.

    Link zum Film: https://youtu.be/SiMjyTKEGQo

     

    Breisgau-Burgen.de Autor: Dr. Andreas Haasis-Berner

    Quellen:

    • Max Wetzel, Waldkirch im Elztal (1912)
    • Hermann Rambach, Waldkirch und das Elztal (1988)
    • Fotoarchiv Klaus Person, Waldkirch

     


     

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