Burgen im mittelalterlichen Breisgau
4. Juni 2026 Burgführung durch die Burgruine Lichteneck mit Hans-Jürgen van Akkeren
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Burgführung durch die Burgruine Lichteneck am 4. Juni 2026: Eine faszinierende Reise in die Vergangenheit mit Hans-Jürgen van Akkeren
Burgführer Hans-Jürgen van Akkeren im mittelalterlichen Gewand des Hochadels 1220-1260.
Die Burgruine Lichteneck öffnet an Fronleichnam, 4. Juni um 15 Uhr ihre Tore für eine spannende Reise durch ihre Vergangenheit. Hans-Jürgen van Akkeren, Burgführer und ehrenamtlicher Beauftragter der Archäologischen Denkmalpflege, wird die Besucher in die interessante Geschichte der Burg entführen, die bereits im 13. Jahrhundert mit den Grafen von Freiburg ihren Anfang nahm.
Die Burgführung bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Bewohner der Burg. Hans-Jürgen van Akkeren wird die Besucher mit seinem umfangreichen Wissen über die Historie und die archäologischen Funde der Burg begeistern. Tauchen Sie ein in vergangene Zeiten und erleben Sie hautnah, wie das Leben auf einer Burg im Mittelalter ausgesehen hat.
Interessierte können entweder von Hecklingen aus den malerischen Weg zur Burg zu Fuß erkunden oder bequem mit dem Auto anreisen. Die Burgruine Lichteneck, idyllisch gelegen inmitten einer reizvollen Landschaft, bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Region.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5,- Euro und für Kinder 3,- Euro. Die Veranstaltung verspricht sowohl für geschichtsinteressierte Erwachsene als auch für Familien ein unvergessliches Erlebnis zu werden.
Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, die faszinierende Geschichte der Burg Lichteneck kennenzulernen und sich von einem Experten durch die Ruinen führen zu lassen. Der Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Lichteneck e.V. ladet Sie herzlich ein, an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen.
Datum: Donnerstag, Fronleichnam, 4. Juni 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Burgruine Lichteneck, Kenzingen-Hecklingen
Veranstalter: Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Lichteneck e.V.
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Infos: www.burg-lichteneck.de
Navi: https://maps.app.goo.gl/wFyXAiioCL2GwXG66
April bis Juni 2026: FORTBILDUNGSANGEBOTE BAU- UND KUNSTDENKMALPFLEGE BW
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Fortbildungsangebote zur Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg
Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg informiert über aktuelle Fortbildungsangebote, Webinare, Fachveranstaltungen und Ortsgespräche im Bereich der Bau- und Kunstdenkmalpflege. Die Übersicht für April bis Juni 2026 richtet sich an Fachleute, Ehrenamtliche, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie alle Interessierten.
Behandelt werden praxisnahe Themen wie denkmalgerechte Sanierung, Bauphysik, sommerlicher Wärmeschutz, Betoninstandsetzung, Brandschutz, Holzschutz, historische Mauerwerke, Fachwerk, Energieeffizienz und Denkmalerfassung. Ergänzt wird das Programm durch digitale Formate wie „DenkMal am Mittwoch“, Veranstaltungen für engagierte Denkmalretterinnen und Denkmalretter sowie Ortsgespräche an ausgewählten Denkmalbaustellen.
Neben Angeboten des Landesamts werden auch Veranstaltungen weiterer Bildungsträger in Baden-Württemberg und ausgewählte überregionale Fachtermine vorgestellt. So entsteht ein kompakter Überblick für alle, die sich weiterbilden, vernetzen oder neue Impulse für den verantwortungsvollen Umgang mit Bau- und Kunstdenkmalen gewinnen möchten.
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Badisches Klosterbuch jetzt online: Umfassendes Nachschlagewerk zu Klöstern, Stiften und religiösen Gemeinschaften in Baden und Hohenzollern
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Badisches Klosterbuch jetzt online: Umfassendes Nachschlagewerk zu Klöstern, Stiften und religiösen Gemeinschaften in Baden und Hohenzollern
Jürgen Dendorfer / Wolfgang Zimmermann (Hg.): Badisches Klosterbuch. Klöster,
Stifte und religiöse Gemeinschaften in Baden und Hohenzollern. Von den Anfängen
bis zur Säkularisation. Regensburg: Verlag Schnell & Steiner, 2025, 3 Bände, ISBN 978-3-7954-3847-0.
Seit der Kalenderwoche 17/2026 ist auf dem landeskundlichen Informationsportal LEO-BW das Themenmodul „Badisches Klosterbuch“ online einsehbar. Damit steht der Öffentlichkeit, der regionalgeschichtlichen Forschung sowie allen an Kloster-, Kirchen-, Kunst- und Landesgeschichte Interessierten eine bedeutende neue digitale Informationsquelle zur Verfügung.
Das Badische Klosterbuch erfasst erstmals in umfassender Form die Klöster, Stifte und religiösen Gemeinschaften in Baden und Hohenzollern von ihren Anfängen bis in das Zeitalter der Säkularisation. In insgesamt 363 Artikeln werden die einzelnen Einrichtungen nach einem festen wissenschaftlichen Schema beschrieben. Berücksichtigt werden dabei nicht nur Gründung, Entwicklung und Aufhebung der Gemeinschaften, sondern auch ihre historische Bedeutung für Religion, Kultur, Bildung, Herrschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Bau- und Kunstgeschichte. Klöster und Stifte waren über Jahrhunderte hinweg nicht nur geistliche Zentren, sondern auch prägende Orte der Architektur, der Schriftkultur, der Bildung und der Kunst. Zahlreiche Abbildungen, Besitzkarten, Grundrisse und Lagepläne ergänzen die Texte und machen das Themenmodul auch für die anschauliche historische Recherche besonders wertvoll.
Ein digitales Angebot für Forschung, Heimatgeschichte und interessierte Öffentlichkeit
Die Online-Ausgabe des Badischen Klosterbuches erscheint auf LEO-BW, dem landeskundlichen Informationssystem für Baden-Württemberg. Sie macht die Inhalte des dreibändigen gedruckten Werkes digital zugänglich und eröffnet darüber hinaus erweiterte Recherchemöglichkeiten.
Für Besucherinnen und Besucher dieser Homepage ist das Themenmodul besonders interessant, weil es eine fundierte Grundlage für die Beschäftigung mit der Geschichte einzelner Orte, Regionen und religiöser Gemeinschaften bietet. Wer sich mit der Geschichte Badens, Hohenzollerns, einzelner Städte und Gemeinden oder mit ehemaligen Klosteranlagen beschäftigt, findet hier verlässliche Informationen aus wissenschaftlicher Bearbeitung.
Das Badische Klosterbuch ist damit nicht nur ein aktuelles Forschungsprojekt, sondern ein dauerhaft nutzbares Nachschlagewerk für alle, die historische Zusammenhänge vertiefen möchten.
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LKA-BW: Ermittlungen wegen Kulturgutkriminalität - Ermittlungsbehörden sind einem mutmaßlichen Netzwerk gewerbsmäßiger Raubgräber auf der Spur
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LKA-BW: Ermittlungen wegen Kulturgutkriminalität - Ermittlungsbehörden sind einem mutmaßlichen Netzwerk gewerbsmäßiger Raubgräber auf der Spur
Landeskriminalamt Baden-WürttembergStuttgart (ots), 23.04.2026
Symbolbild, LKA BW
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt-Baden-Württemberg führen ein umfangreiches Ermittlungsverfahren im Bereich der mutmaßlich organisierten Kulturgutkriminalität. In diesem Zusammenhang wurden am 22. April 2026 zeitgleich Durchsuchungsmaßnahmen in mehreren Bundesländern sowie in Österreich durchgeführt. Die Beschuldigten stehen im Verdacht insbesondere gegen das Kulturgutschutzgesetz verstoßen zu haben. Dieses verbietet das Inverkehrbringen und den Handel von Kulturgut, wenn dieses ohne behördliche Genehmigung geborgen oder unrechtmäßig erlangt wurde.
Es besteht der Tatverdacht, dass ein international agierendes kriminelles Netzwerk über einen längeren Zeitraum hinweg systematisch archäologische Kulturgüter illegal geborgen und gewerbsmäßig in den Handel eingebracht hat.
Unter Koordination des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wurden insgesamt 19 Objekte im Bundesgebiet und in Österreich durchsucht. Die Maßnahmen erstreckten sich auf Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Rheinland-Pfalz, sowie Niederösterreich. Sie erfolgten in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung einer Vielzahl nationaler und internationaler Fachinstitutionen, darunter das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, das Württembergische Landesmuseum, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, das Bundeskriminalamt, mehrere Landeskriminalämter sowie Polizeibehörden aus Österreich.
Durchsucht wurden Wohn- und Geschäftsräume. Hierbei wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Unter anderem fanden die Ermittlerinnen und Ermittler eine Vielzahl archäologischer Gegenstände. In einem Gebäude wurden zudem historische Schusswaffen sichergestellt. Die Untersuchung der sichergestellten Gegenstände dauert an.
Auf die Spur der Täter, die arbeitsteilig und in wechselnden Gruppierungen agiert haben sollen, um die Kultur- und Kunstschätze illegal zu beschaffen und zu verkaufen, kamen die Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg im Juni 2025. Bei zwei Tatverdächtigen wurden damals eine Vielzahl archäologischer Objekte sichergestellt, darunter befanden sich nach einer ersten Einschätzung auch bedeutsame Kulturschätze.
Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen die Täter gezielt archäologisch bedeutsame Fundorte in Deutschland, Österreich und Spanien aufgesucht haben, um dort mit Metalldetektoren und teilweise auch durch Unterwassererkundungen Kulturgüter illegal zu bergen. Diese Objekte sollen anschließend über längere Zeiträume hinweg gewerbsmäßig veräußert worden sein.
Neben dem materiellen Verlust, den der illegale Kulturgüterhandel durch den Entzug aus dem öffentlichen Zugriff verursacht, wiegen die damit verbundenen Verluste für die Wissenschaft häufig noch schwerer. Bei den Raubgrabungen kommt es zum Verlust des sogenannten Fundkontexts. Archäologische Objekte entfalten ihren wissenschaftlichen und somit historischen Wert erst im Zusammenhang mit ihrer Lage, Schichtung und Umgebung. Wird dieser Kontext zerstört, ist der Erkenntnisverlust irreversibel.
"Kulturgüter sind mehr als historische Objekte. Sie sind Ausdruck unserer kulturellen Entwicklung und kollektiven Erinnerung. Das Kulturgutschutzgesetz definiert Kulturgut daher bewusst weit - als bewegliche Gegenstände von künstlerischem, geschichtlichem oder archäologischem Wert", erläutert die Leiterin der Pressestelle des LKA, Lisa Schröder.
"Illegale Sondengänge und Raubgrabungen sind keine harmlose Freizeitbeschäftigung. Wer ohne Genehmigung gezielt nach archäologischen Objekten sucht und diese an sich nimmt oder veräußert, begeht eine Straftat. Auch das häufig vorgebrachte Argument, man "rette" Kulturgüter, greift nicht. Viele Fundstellen sind der Wissenschaft bekannt und werden bewusst nicht ausgegraben, um sie für zukünftige Forschungsmethoden zu erhalten. Unkontrollierte Eingriffe führen hingegen zur dauerhaften Zerstörung wertvoller Informationen."
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, aktiv zum Schutz des kulturellen Erbes beizutragen und ohne behördliche Genehmigung keine eigenständigen Grabungen durchführen. Archäologische Funde sind unverzüglich den zuständigen Behörden zu melden.
Rückfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Stuttgart
Pressestelle
Erste Staatsanwältin Stefanie Ruben
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Telefon: 0711 8953-1004
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Pressestelle
Kriminaloberrätin Lisa Schröder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0711 5401-2044
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/6261444













