Neuenburg

  • 2014.04.06 Dauerausstellung archäologischer Funde in neuer Filiale der Volksbank Neuenburg

    Eröffnungsfeier der neuen Volksbankfiliale Neuenburg am 5. April 2014

    Neueroeffnung_Volksbank_Neuenburg_05-04-2014

    Foto: Johanna van Akkeren
    v.l.n.r.:Rekonstruktionszeichner Hans-Jürgen van Akkeren, Archäologen Bertram Jenisch und Stefan Kaltwasser und Bürgermeister Schuster von Neuenburg

     

     

    Neuenburg am Rhein, Breisacher Straße 6
    26.03.2014

    Dauerausstellung archäologischer Funde in der neuen Filiale der Volksbank Neuenburg

    Neueröffnung am 5. April um 10 Uhr für geladene Gäste. Sonntag 6. April Tag der offenen Tür. Ausgestellt wird auch eine Rekonstruktionszeichnung eines spätmittelalterlichen Kaufhauses von Hans-Jürgen van Akkeren

    KaufhausNeuenburg_Hans-Juergen_van_Akkeren          Neuenburg Hist Top2          Neuenburg
    Fotos: 1) Rekonstruktionszeichnung Hans-Jürgen van Akkeren, 2) archäologischer Stadtkataster Neuenburg - Dr. Bertram Jenisch, 3) Plan aus "Archäologische Ausgrabungen Baden-Württemberg 2012, Dr. Bertram Jenisch

     

    "Vor dem Neubau der Volksbank wurde das Gelände 2012 archäologisch untersucht. An der ehemaligen Marktstraße der mittelalterlichen Stadt wurde eine bis in das 14. Jahrhundert zurückreichende Bebauung auf drei Parzellen dokumentiert. Bemerkenswert ist insbesondere ein großes Gebäude im Norden der Fläche. Es war mit einem außergewöhnlich großen und tiefen Keller ausgestattet. Dieser wurde offenbar zur Lagerung von Wein genutzt. Lage und Dimension sprechen dafür, dass es sich um ein öffentliches Gebäude gehandelt hat. Schriftquellen lokalisieren in diesem Bereich die so genannten Watlauben, Handelshäuser, unter anderem für Tuch."
    (Text: Dr. Bertram Jenisch, Archäologe Referat 26 Denkmalpflege Regierungspräsidium Freiburg)

    Am 5. April eröffnet die Volksbank Neuenburg ihre neue Filiale. Eine Dauerausstellung der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit archäologischen Funden der Ausgrabung zeigen einige interessante Stücke. Darunter sind eine Hellebarde aus der Zeit um 1550/70, ein Armbrustbolzen und ein Silberpfennig aus der Todtnauer Prägung  von Herzog Leopold VI. nach dem Vertrag von 1403 zu sehen.

    In der Ausstellung wird auch eine Rekonstruktionszeichnung des Neuenburger Kaufhauses gezeigt. So könnte das Kaufhaus um 1500 ausgesehen haben. Diese Rekonstruktion wurde vom Ehrenamtlichen der Denkmalpflege Hans-Jürgen van Akkeren aus Kenzingen angefertigt. Van Akkeren fertigt in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Rekonstruktionszeichnungen an, die auf der Grundlage archäologischer Befunde basieren und verwendet zur Unterstützung geodätische 3D-Computerprogramme, um daraus Vorlagen für seine aquarellierten Federzeichnungen zu erstellen.


    Link: http://youtu.be/aESMWKuNNx0

    Die Bebauung an der ehemaligen Markstraße um 1500. Im Bereich der heutigen Volksbank lagen drei Gebäude, darunter ein repräsentatives Handelshaus.
    Im Vordergrund befinden sich der Stadtbach und die Stadtmetzig. Rekonstruktionszeichnung: Hans-Jürgen van Akkeren.


     

  • 27. Nov. 2014 um 19:30 Uhr Buchvorstellung: Neuenburger Urkundenbuch

    Buchvorstellung: Erster Band des Neuenburger Urkundenbuchs

    Stadt Neuenburg präsentiert:

    Das Buch, geschrieben von Jörg W. Busch, Professor an der Universität Frankfurt am Main, und Jürgen Treffeisen, stellvertretender Leiter des Generallandesarchives Karlsruhe, stellt auf über 500 Seiten die ersten knapp 400 Schrifterzeugnisse der Geschichte der Stadt aus der Zeit von 1185 bis 1350 dar.

    Im Anschluss wird Prof.  Jörg W. Busch die Anwesenden mit auf einen virtuellen Gang durch das mittelalterliche Neuenburg nehmen und zeigen welche Gebäude und Lokalitäten damals in der Stadt vorhanden waren.

    Wann: Donnerstag, 27. November, um 19.30 Uhr

    Wo:    im Sitzungssaal des Rathauses Neuenburg am Rhein


     

  • Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014

    Dokumentation zu den archäologischen Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014

    Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren, eine Zusammenarbeit mit der archäologischen Denkmalpflege Freiburg Juli 2014.

    Neuenburg am Rhein ist eine Zähringer Stadt, die kurz vor Zwölfhundert gegründet worden ist. Durch Zerstörungen im 17. Jahrhundert und im 2. Weltkrieg sind die historischen Baustrukturen weitgehend verschwunden.
    Dieser Film zeigt die meterhohen übrig gebliebenen Mauerreste als archäologisches Relikt. Im Bereich zwischen Schlüssel- und Metzgerstraße soll ein neues Stadtquartier entstehen und alle Befunde werden dadurch zerstört. Auf einer Fläche von ca. 2.000 qm wird das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Bertram Jenisch der Denkmalpflege Freiburg  während eines dreijährigen Projektes diese Strukturen untersuchen, dokumentieren und für die Stadtgeschichte dauerhaft aufschließen. Die Grabungen begannen im April 2013 und werden noch bis September 2014 andauern.

    Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins Mittelalter 23, 2018 / 3119 - Dr. Bertram Jenisch, Aktuelle Ausgrabungsbefunde zur Geschichte der Zähringer aus Neuenburg am Rhein

     


    Film : Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: https://youtu.be/pMdZtaDp0Zk
     

    Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: https://youtu.be/19pslhvsXg0

     


     

  • Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein Teil 1

    {youtube}pMdZtaDp0Zk|400|298|0{/youtube}

    Film: Hans-Jürgen van Akkeren Juli 2014
    Link zum Film: http://youtu.be/pMdZtaDp0Zk

    Dokumentation über die archäologischen Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein Juli 2014 - Teil 1 

    Neuenburg am Rhein ist eine Zähringer Stadt, die kurz vor Zwölfhundert gegründet worden ist. Durch Zerstörungen im 17. Jahrhundert und im 2. Weltkrieg sind die historischen Baustrukturen weitgehend verschwunden.
    Dieser Film zeigt die meterhohen übrig gebliebenen Mauerreste als archäologisches Relikt. Im Bereich zwischen Schlüssel- und Metzgerstraße soll ein neues Stadtquartier entstehen und alle Befunde werden dadurch zerstört. Auf einer Fläche von ca. 2.000 qm wird das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Bertram Jenisch der Denkmalpflege Freiburg während eines dreijährigen Projektes diese Strukturen untersuchen, dokumentieren und für die Stadtgeschichte dauerhaft aufschließen. Die Grabungen begannen im April 2013 und werden noch bis Ende September 2014 andauern.

    Wissenschaftliche Leitung Dr. Bertram Jenisch
    Örtliche Grabungsleitung Stephan Kaltwasser M.A.
    Technische Grabungsleitung Esther John
    Kamera & Ton Hans-Jürgen van Akkeren
    Redaktion Johanna van Akkeren

    Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren, eine Zusammenarbeit mit der Archäologischen Denkmalpflege Freiburg Juli 2014.

    Music used: The Land of the Wizard by Jens Kiilstofte https://machinimasound.com/music/cloister-of-redemption/
    Licensed under Creative Commons Attribution 4.0 International (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)


     

  • Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein Teil 2

    Film: Hans-Jürgen van Akkeren Sept. 2014
    Link: http://youtu.be/19pslhvsXg0

    Dokumentation über die archäologischen Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein Sept. 2014 - Teil 2

    Die Grabungen für das Jahr 2014 sind beendet. Im April des nächsten Jahres folgt die dritte Grabungskampagne.

    Im April diesen Jahres wurden im Zentrum der Stadt Neuenburg am Rhein die archäologischen Ausgrabungen fortgesetzt. Diese zweite Grabungskampagne endete jetzt im Oktober. Das Grabungsareal erstreckt sich auf eine Größe von ca. 0,2 Hektar. Dies erscheint im ersten Moment etwas wenig. Wenn man aber die große filigrane Grabungsstelle betrachtet, ist es doch sehr umfangreich, was diese beiden Grabungskampagnen ans Tageslicht gebracht haben. Dieser Film gibt einen Einblick über die interessanten Entdeckungen der Ausgrabungen. Für Grabungsleiter Stephan Kaltwasser bleiben jedoch noch einige Fragen offen, da der Nutzen einiger Bauteile noch nicht geklärt werden konnte. Im nächsten Jahr werden voraussichtlich ab April 2015 die Grabungen weiter fortgesetzt. Die Untersuchungen werden nach Osten hin weiter gehen, in der Hoffnung, dass sich die Ergebnisse an die bisherigen Funde anschließen. Das Grabungsareal wird sich auf eine Länge von ca. 100 Meter erstrecken, was ein sehr detailliertes Bild über die Geschichte von Neuenburg der letzten 800 Jahre darstellen wird.

    Wissenschaftliche Leitung Dr. Bertram Jenisch
    Örtliche Grabungsleitung Stephan Kaltwasser M.A.
    Technische Grabungsleitung Esther John M.A.
    Kamera & Ton Hans-Jürgen van Akkeren
    Redaktion Johanna van Akkeren
     

    Szenen aus dem Film

    MitteGrabungsstelle
    Filmszene 1: In der Mitte der Grabung...

     

    Schluesselstr1
    Filmszene 2: Das Haus an der Schlüsselstraße

     

    Grabungsstelle2
    Filmszene 3: Das Haus an der Metzgerstraße

     

    Osterweiterung
    Filmszene 4: Nächste Grabungskampagne 2015

    Fotos: Hans-Jürgen van Akkeren, Szenen aus dem Film.

     

    Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren, eine Zusammenarbeit mit der Archäologischen Denkmalpflege Freiburg September 2014.

    Teil 1: http://youtu.be/pMdZtaDp0Zk

    Music used:

     


     

  • Buchpräsentation in Neuenburg a. R. am 20.11.2019

    Buchpräsentation „Archäologie und Geschichte der Stadt in der Zähringerzeit“ und „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein, Bd. 3“

    Am Mittwoch, den 20. November 2019, stellen wir im Neuenburger Rathaus den nächsten Band der Reihe „Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte“ vor. Das Buch „Archäologie und Geschichte der Stadt in der Zähringerzeit“ dokumentiert die gleichnamige Tagung, die vom 9.-10. März 2018 in Neuenburg stattgefunden hat. Gleichzeitig stellt die Stadt Neuenburg den Band 3 der „Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ vor.

  • Grabung auf dem Gelände einer Werkstatt des 17. Jh. in Neuenburg am Rhein

    Aus der Presse ARCHAEOLOGIE-ONLINE.de:

    http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/grabung-auf-dem-gelaende-einer-werkstatt-des-17-jh-in-neuenburg-am-rhein-35211/

    Grabung auf dem Gelände einer Werkstatt des 17. Jh. in Neuenburg am Rhein

    Am vergangenen Mittwoch wurden die aktuellen Ergebnisse der Ausgrabung in Neuenburg am Rhein in Baden-Württemberg präsentiert. Es handelt sich dabei um die Werkstatt eines Hafners.

    ARCHAEOLOGIE-ONLINE.DE

     


     

  • Neuenburg a. R. 1175

    Mittelalterliche Stadt Neuenburg a. R. um 1175 gegründet

      mittelalterliche Festungsstadt

     

    Wappen_Neuenburg_gezeichnet_von_Hans-Jürgen_van_Akkeren
    Abb. 1: Wappen der Stadt Neuenburg 1261

     

    Neuenburg am Rhein – Verlust großer Teile der Stadt

    Wie kaum eine andere Stadt im Oberrheingebiet litt Neuenburg unter Naturkatastrophen und Kriegen.(2) Die um 1175 von Berthold V. von Zähringen gegründete Stadt (Abb. 2) prosperierte zunächst und profitierte stark von der Lage am Rhein. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde ihr die verkehrsgünstige Lage zum Verhängnis – der Strom riss bei mehreren Hochwassern ein Drittel des Stadtgebietes weg. In den Kriegen des 17. Jahrhunderts kam es zu großen Verwüstungen, so dass die Stadt zwischen 1704 und 1714 nicht bewohnt war. Nach dem Wiederaufbau erreichte sie nie wieder die einstige Bedeutung. Schließlich gilt Neuenburg nach Artilleriebeschuss 1940 als die erste total kriegszerstörte deutsche Stadt, deren Reste bei einem Luftangriff 1944 vernichtet wurden. Nach Kriegsende standen nur noch 3 % der früheren Gebäude. Heute sucht man in der Stadt vergeblich nach obertägig erhaltenen mittelalterlichen Bauten. Deren Reste haben sich allerdings flächig unter bis zu 2 m mächtigen Schichten von Bauschutt erhalten. Lediglich das Straßengefüge erinnert noch an die einstige planmäßig angelegte mittelalterliche Stadt.
    Aufgrund der nachhaltigen Zerstörungen Neuenburgs kommt der Archäologie ein besonderer Stellenwert bei der Erforschung der Stadtgeschichte zu. Bereits beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg kam es vereinzelt zu archäologischen Untersuchungen. Konstantin Schäfer dokumentierte vor allem die Lage von zwei der ehemals vier Stadttoren und Teilstücken der Stadtmauer. (
    3)Die erste planmäßige Rettungsgrabung erfolgte beim Neubau des Rathauses 1992. (4) Eine Zwischenbilanz zum Forschungsstand wurde im Archäologischen Stadtkataster gezogen. Dort wurden die bis zu diesem Zeitpunkt bekannten 31 archäologischen Aufschlüsse bearbeitet und kartiert. (5) Zwischen 2012 und 2015 kam es im Zusammenhang mit der Stadtsanierung zu großflächigen Untersuchungen, die insbesondere die Frühgeschichte der Stadt in einem neuen Licht erscheinen lassen.
    (Dr. Bertram Jenisch: Textausschnitt aus Flutkatastrophen in mittelalterlichen Städten am südlichen Oberrhein)

     

    Archäo_00_FB01 Kopie
    Abb. 2: Westansicht der 3D-Rekonstruktion der mittelalterlichen Stadt Neuenburg a. R. um 1500
    von Hans-Jürgen van Akkeren © 2021/2022



     

    Textquellen:

    1. Dr. Bertram Jenisch, mit freundlicher Genehmigung, Textausschnitt aus dem Aufsatz: Flutkatastrophen in mittelalterlichen Städten am südlichen Oberrhein.

    2. Fidelis Huggle. Geschichte der Stadt Neuenburg am Rhein. Freiburg 1876; Konstantin Schäfer. Die Geschichte einer preisgegebenen Stadt. Freiburg 1963.

    3. Schäfer 1963 (wie Anm. 2).

    4. Bernd Vedral. Beobachtungen zur mittelalterlichen Stadttopographie in Neuenburg am Rhein. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1992. Stuttgart 1993, S. 355–360.

    5. Bertram Jenisch. Neuenburg am Rhein (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg 37). Esslingen 2004.


    Bildquellen:

    1. Wappen der Stadt Neuenburg a. R. Gezeichnet nach dem Stadtsiegel von 1261, Hans-Jürgen van Akkeren © 2021/2022. 

    2. Westansicht der 3D-Rekonstruktion der mittelalterlichen Stadt Neuenburg a. R. um das Jahr 1500 von Hans-Jürgen van Akkeren © 2021/2022.
      Wissenschaftliche Unterstützung zur 3D-Rekonstruktion leisteten: Dr. Bertram Jenisch & Dr. Andreas Haasis-Berner, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit Landesamt für Denkmalpflege BW; PD Dr.-Ing. Anne-Christine Brehm, Münsterbaumeisterin Freiburger Münster und Peter Kalchthaler M.A., Leiter des Museums für Stadtgeschichte Freiburg.


    Links zum Thema Neuenburg a. R.:

     

  • Neuenburg: Unzensierte Alltagsgeschichte - Badische-Zeitung.de

    Neuenburg, 05. September 2014
    http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/unzensierte-alltagsgeschichte

    Unzensierte Alltagsgeschichte - Badische-Zeitung.de

    Wie die Menschen früherer Jahrhunderte in Neuenburg lebten, lässt sich anhand von Grabungsfunden rekonstruieren.

    Auf Badische-Zeitung.de weiter lesen.

     

    Grabungsstelle am Denkmaltag geöffnet:

    Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 14. September, kann die Grabungsstelle von 13 bis 17 Uhr besichtigt werden. Kostenlose, 45-minütige Führungen, auch auf Französisch, werden um 13, 14, 15 und 16 Uhr angeboten. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Um 15 Uhr gibt es einen mittelalterlichen Stadtrundgang für Kinder und Eltern. Museumspädagoge Gregor Schopka zeigt dabei die Mittelalterbaustelle, wo die Kinder mit Naturfarben experimentieren können. Für Kaffee und Kuchen sorgen der Geschichts- und Kulturkreis und das Altenwerk.


     

  • Neuerscheinung 2014 „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 1

    Buchpräsentation „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 1

    Nach mehreren Jahren Bearbeitungszeit präsentierte die Stadt Neuenburg am Rhein am 27. November im Sitzungssaal des Rathauses, den ersten Band des Neuenburger Urkundenbuchs.

    Die_Urkunden_der_Stadt_Neuenburg_am_Rhein  Inhaltsverzeichnis

     


    Das Buch stellt auf über 500 Druckseiten die ersten knapp 400 Schrifterzeugnisse der Geschichte der Stadt aus der Zeit von 1185 bis zum Jahr 1350 zusammen. Die beiden Bearbeiter, Herr Prof. Dr. Jörg W. Busch und Herr Dr. Jürgen Treffeisen, haben diese Urkunden in mühevoller Arbeit aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und in modernes, uns heute verständliches Deutsch übertragen. Den Urkunden vorangestellt wurde ein über 100 Seiten umfassender Beitrag zur Geschichte der Stadt Neuenburg am Rhein und den Herzögen von Zähringen, den Gründern der Stadt. Warum wurde die Stadt damals genau hier errichtet? Und in welchen historischen Kontext ist die Stadtgründung einzuordnen? Ein detailreicher Orts-, Personen- und Sachindex ermöglicht das vielfältige Nachschlagen und das gezielte Suchen nach unterschiedlichsten Aspekten der Stadtgeschichte.

    Herr Dr. Jürgen Treffeisen, der stellvertretende Leiter des Generallandesarchives Karlsruhe, wird zunächst die einzelnen Schritte der Erarbeitung eines Urkundenbuches erläutern. Im Anschluss daran nimmt Herr Prof. Dr. Jörg W. Busch, Professor an der Universität Frankfurt am Main, die Anwesenden mit auf einen virtuellen Gang durch das mittelalterliche Neuenburg. Hierbei wird gezeigt, welche Gebäude und Lokalitäten damals in der Stadt vorhanden waren und welche Funktionen sie jeweils hatten. Alle diese Fakten sind nur aufgrund der überlieferten Urkunden bekannt. Eine Originalurkunde aus dem Jahr 1282 wir an dem Abend ausgestellt sein.

    Die beiden Herausgeber haben bereits schon alle Urkunden bis zum Jahr 1413, bis zum Vorabend des Konstanzer Konzils, bearbeitet, so dass die Veröffentlichung des zweiten Bands nicht allzu lange dauern wird.

     

    Erhältlich bei der Stadtverwaltung Neuenburg am Rhein


    Weitere Informationen bei der Stadt Neuenburg am Rhein, Rathausplatz 5, 79395 Neuenburg am Rhein, Telefon: 07631/791-135,
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


     

  • Neuerscheinung 2017 „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 2

    Buchpräsentation „Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein“ Band 2

     

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    Bild: Die Urkunden der Stadt Neuenburg am Rhein Band 1


    Nach mehreren Jahren Bearbeitungszeit präsentierte die Stadt Neuenburg am Rhein am 27. November 2014 im Sitzungssaal des Rathauses, den ersten Band des Neuenburger Urkundenbuchs (siehe Band 1).

    Die Stadt Neuenburg am Rhein präsentiert den zweiten Band des Neuenburger Urkundenbuches am Donnerstag, den 9. November 2017 im Sitzungssaal des Rathauses.

    Das Buch stellt weitere Schrifterzeugnisse der Geschichte der Stadt aus der Zeit von 1351 - 1413 zusammen. Die beiden Bearbeiter, Herr Prof. Dr. Jörg W. Busch und Herr Dr. Jürgen Treffeisen, haben diese Urkunden aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und in ein modernes, uns heute verständliches Deutsch übertragen.


     

  • Pressemitteilung: Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

    Neuenburg am Rhein, Samstag, den 25.01.2014

    Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

    Vortrag von Dr. Bertram Jenisch in Neuenburg, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlicher der Denkmalpflege.


    Hochwassersimulation von Hans-Jürgen van Akkeren
    Link: http://youtu.be/YBdQhzcUp04

     


    Informationen zu den archäologischen Ausgrabungen von Dr. Bertram Jenisch
    Link: http://youtu.be/rUknbC3S00Q

    Die Stadt Neuenburg wurde 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet. Anlass der Stadtgründung waren die Expansionsversuche der Hohenstaufer, um von ihrem Besitz Badenweiler zu ihren

  • Stadtnachricht aus Neuenburg „Die Zähringer – Mythos und Wirklichkeit“

    Archäo_00_FB01 Kopie

    Stadtnachricht aus Neuenburg a. R. - 15.06.2022

    „Die Zähringer – Mythos und Wirklichkeit“

    Ausstellung im Stadthaus

    NEUENBURG AM RHEIN (fl) Unter dem Motto „Die Zähringer – Mythos und Wirklichkeit“ ist derzeit im Stadthaus eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte des Fürstengeschlechtes zu sehen, das im Mittelalter die Region am Hoch- und Oberrhein gute anderthalb Jahrhunderte lang beherrschte. Auch die Stadt Neuenburg ist bekanntlich eine Zähringergründung.

    v.l.n.r. Buergermeister Joachim Schuster mit seinem Ebringer Amtskollegen Dr. Hans-Peter Widmann
    v.l.n.r. Bürgermeister Joachim Schuster mit seinem Ebringer Amtskollegen Dr. Hans-Peter Widmann, der die Ausstellung mit kuratiert hat.

     
    Hans-Juergen van Akkeren erlaeutert den von ihm erstellten Kurzfilm mit Rekonstruktionen des mittelalterlichen Neuenburg
    Hans-Jürgen van Akkeren erläutert den von ihm erstellten Kurzfilm mit Rekonstruktionen des mittelalterlichen Neuenburg.
     

    Anlässlich der Eröffnung, die in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Bürgerschaft, der Gemeinde- und Ortschafträte sowie anderer Zähringerstädte stattfand, führten Bürgermeister Joachim Schuster und der Historiker und frisch gekürte Bürgermeister der Gemeinde Ebringen, Dr. Hans-Peter Widmann, in die Ausstellung ein.

    Bürgermeister Schuster erläuterte in seiner Begrüßungsansprache zunächst die dramatischen Umstände, unter denen Neuenburg zwischen 1170 und 1181 gegründet wurde. Um die Siedlung am Rheinübergang aufzubauen, musste der Zähringerherzog Berthold IV. zunächst die Mönche des Klosters Tennenbach vertreiben, denen er selbst zehn Jahre zuvor das Land verkauft hatte, um dort einen Wirtschaftshof zu betreiben. Sie füllten mit den Erträgen die Kasse und den Vorratskeller des Klosters auf und beherbergten auch Durchreisende. Ihre Klagen gegen den Herzog bei Papst Alexander III. blieben erfolglos. So berichtete es über 150 Jahre später der Abt Johannes Zenlin im so genannten Tennenbacher Güterbuch.
    Dieser „konsequenten, wenn auch rabiaten“ Aktion Bertholds verdankt Neuenburg, dass es sich heute zum Kreis der zwölf Zähringerstädte in Deutschland und der Schweiz zählen darf. Stolz wies Schuster darauf hin, dass die Kommunen durch ihre gemeinsame Geschichte bis heute eng miteinander verbunden sind. Er freue sich deshalb besonders, im Kreis der Ausstellungsbesucher deren Vertretungen begrüßen zu dürfen. Auf diese Weise sei gleichzeitig ein würdiger Rahmen für die Eröffnung der von diesem Kreis mitinitiierten Wanderausstellung geschaffen, die seit 2018 in den Zähringerstädten gezeigt wird.

    Anhand von 33 reich bebilderten Texttafeln sowie aufgeführter Mythen, Zitate und „Fake-News“ rund um die Zähringer können die Besucher sich auf eine spannende Spurensuche zu einem der einflussreichsten Adelsgeschlechter des Mittelalters begeben. Die Ausstellung wurde von zahlreichen Experten und Expertinnen für die Geschichte der Zähringer erarbeitet, von denen einige persönlich der Eröffnung beiwohnten. Unter ihnen befand sich mit Dr. Hans-Peter Widmann, der in Vertretung des erkrankten Dr. Heinz Krieg von der Albert-Ludwig-Universität Freiburg über Details der Ausstellung berichtete, auch einer der vier Ausstellungskuratoren. Ein besonderes Highlight, so Schuster, verdanke die Ausstellung der 3D-Rekonstruktion des mittelalterlichen Neuenburg, die Hans-Jürgen von Akkeren in Zusammenarbeit mit Dr. Bertram Jenisch vom Landesamt für Denkmalspflege Baden-Württemberg aufgrund archäologischer Befunde erstellt und zu einem kurzen Film verarbeitet hat. Somit treten die Ergebnisse der archäologischen Grabungen, die in Neuenburg am Rhein stattgefunden haben, den Betrachtern plastisch vor Augen. Zudem hat die Historikerin Sabine Strupp, welche das Stadtmuseum von Neuenburg und das Archiv mitbetreut, die Ausstellungstafeln um eine eigene Tafel zur Geschichte der Zähringerstadt Neuenburg am Rhein ergänzt. Schuster sprach allen Beteiligten am Gelingen der Ausstellung und natürlich auch den Sponsoren seinen herzlichen Dank aus.

    Dr. Hans-Peter Widmann begann seinen Vortrag mit einem Zitat des Zisterziensermönchs Caesarius von Heisterbach (1180 bis 1237). In seinem „Dialog über die Wunder“ berichtet dieser über eine überirdische Stimme, die Wanderer im Jahr 1218 am Ätna vernahmen, und die dreimal laut rief: „Bereitet das Feuer!“ Bald danach erfuhren sie, dass am gleichen Tag und zu selben Stunde Herzog Bertold V. von Zähringen gestorben war. Dies sei nur eine der vielen Geschichte, so Widmann, die sich um das Geschlecht der Zähringer rankten. Kriegsherren, Bauherren von Burgen und Kirchen, Städtegründer und Kandidaten für den Königsthron – alle diese Bezeichnungen treffen auf die Zähringer zu. Indessen schreibt der Chronist Otto von Freising, die Zähringer seien „Herzöge ohne Herzogtum“. Bertold V. wird von Caesarius von Heisterbach auch als „unmenschlicher Tyrann, Plünderer und Verleugner des katholischen Glaubens“ bezeichnet. Außerdem habe er seine Neffen, die er im Zusammenhang mit seiner Thronkandidatur im Jahr 1198 als Geiseln stellte, ihrem Schicksal überlassen. Mythos oder Wirklichkeit? Die unheimliche Stimme am Ätna könnte also angedeutet haben, dass der Herzog nach seinem Tod im Höllenfeuer schmoren würde.
    Wie dem auch sei. 800 Jahre nach dem Aussterben der Zähringer mit Berthold V. entstand die Idee, diesem Adelsgeschlecht nach der Ausstellung von 1986 erneut eine zu widmen. Neben Dr. Widmann konnten Frau Dr. Johanna Regnath, Dr. Heinz Krieg von der Uni Freiburg und Thomas Walz von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau als Kuratoren für das Projekt gewonnen werden. Dank eines guten Netzwerkes gelang es, renommierte Autoren, Archäologen und Historiker für die Erstellung der Ausstellung mit ins Boot zu holen. Als Hautsponsor sprang die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ein. Zudem konnten als Sponsoren die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Lotto Baden-Württemberg, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und für die Neuenburger Ausstellung die Bürgerstiftung Neuenburg am Rhein gewonnen werden.

    Die Ausstellung wurde bewusst zeitgemäß gestaltet. Inhaltlich ist sie in einzelne, farblich voneinander unterschiedene Kategorien unterteilt: „Herrschaft“ (blau), „Familie“ (grün), „Burgen, Städte und Klöster“ (rot), „Traditionen“ (gelb). Das jeweilige Logo ist mit einem farblich gekennzeichneten Banner versehen, so dass die Besucher sich leicht orientieren können.

    Ein Zeitstrahl auf besonderen Tafeln ordnet die historischen Ereignisse auf lokaler und globaler Ebene den jeweiligen Amtszeiten der Zähringerherzöge zu. So erfährt man beispielsweise, dass Berthold V. parallel zu Dschingis Khan, dem Beherrscher des Mongolenreiches, regierte, oder dass im 12. Jahrhundert, als der Bau des Villinger Münsters entstand, auch mit dem Bau der  Tempelanlage in Angkor Wat in Kambodscha begonnen wurde.

    Die Ausstellung ist ferner mit Bannern „garniert“, auf welchen Mythen, Sagen und Legenden über die Zähringer zu lesen sind und die dazu anregen sollen, deren Wahrheitsgehalt anhand der Tatsacheninformationen auf den Stelltafeln zu überprüfen.
    Im Anschluss an die Ansprache von Dr. Widmann erläuterte Hans-Jürgen von Akkeren die Entstehung der 3D-Rekonstruktion des mittelalterlichen Neuenburg am Rhein. Die Digitalisierung war nur möglich aufgrund der archäologischen Funde, die durch ein Scan-Verfahren maßstabsgetreu reproduziert wurden. Da in Neuenburg praktisch keine oberirdischen historischen Relikte vorhanden sind, mussten die meisten Bauwerke fiktiv gestaltet werden. Eine große Hilfe bei der Digitaldarstellung des Neuenburger Münsters, das an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert vom Rhein zerstört wurde, war ein Grundriss dieses Sakralbaus, auf dessen Grundlage die Freiburger Münsterbaumeisterin Dr. Anne-Christine Brehm eine gute Vorlage erstellen konnte. Wie eindrucksvoll und faszinierend die digitale Schau des mittelalterlichen Neuenburgs gelungen ist, demonstriert der in der Ausstellung gezeigte Kurzfilm, den van Akkeren den Anwesenden im Anschluss direkt in der Ausstellung erläuterte.


    Die Besucher erwartet eine spannende, informative und nachdenkenswerte Suche auf den Spuren der Zähringer!

    Die Ausstellung ist noch bis 25. September zu sehen.


    Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag und Sonntag jeweils von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

    Der Eintritt ist frei.

    Fotos: Biana Flier

  • Wanderausstellung im Stadthaus vom 3. Juni bis 25. September 2022 | Die Zähringer: Mythos und Wirklichkeit

    Die Zähringer: Mythos und Wirklichkeit


    Neuenburg am Rhein: Wanderausstellung im Stadthaus vom 3. Juni bis 25. September 2022

    Die Zähringer zählten zwischen dem späten 11. und dem frühen 13. Jahrhundert zu den einflussreichsten Adelsfamilien im Alten Reich, um die sich bis heute viele Mythen und Geschichten ranken. Zahlreiche Städtegründungen im deutschen Südwesten und der Nordwestschweiz, zu denen auch Neuenburg am Rhein zählt, gehen auf sie zurück. Diese Kommunen sind einander in ihrer gemeinsamen Tradition als Zähringerstädte bis heute eng verbunden. Seit 2018 beherbergen sie im Wechsel eine Wanderausstellung unter dem Titel »Die Zähringer: Mythos und Wirklichkeit«, die in diesem Jahr anlässlich der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein zu Gast ist.
    Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Zähringer und ihr Wirken in den von ihnen beherrschten Gebieten am Ober- und Hochrhein sowie in Burgund nach. Die Besucherinnen und Besucher können sich anhand von 33 reich bebilderten Texttafeln sowie von Mythen, Zitaten und »Fakenews« rund um die Zähringer auf eine spannende Spurensuche zu einem der einflussreichsten Adelsgeschlechter des Hochmittelalters und zugleich zu jener Familie begeben, von der Neuenburg am Rhein um 1175 gegründet wurde. Lebhafte Eindrücke der mittelalterlichen Zähringerstadt am Rhein vermittelt dabei ein Kurzfilm mit 3D-Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren (https://www.atelier-van-akkeren.de), die auf der Basis archäologischer Funde erstellt worden sind.

    Die Ausstellung wird am 3. Juni um 14.00 Uhr mit einem Empfang eröffnet und ist bis zum 25. September 2022 im Stadthaus (Marktplatz 2, 79395 Neuenburg am Rhein) zu sehen. Sie ist mittwochs, freitags und sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://diezaehringer.eu zu finden.

    Quelle: Veranstalter

    Neuenburg am Rhein auf Breisgau-Burgen.de: Mittelalterliche Stadt Neuenburg a. R. um 1175

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