Burgen im mittelalterlichen Breisgau
2014.04.06 Dauerausstellung archäologischer Funde in neuer Filiale der Volksbank Neuenburg
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Eröffnungsfeier der neuen Volksbankfiliale Neuenburg am 5. April 2014
Foto: Johanna van Akkeren
v.l.n.r.:Rekonstruktionszeichner Hans-Jürgen van Akkeren, Archäologen Bertram Jenisch und Stefan Kaltwasser und Bürgermeister Schuster von Neuenburg
Neuenburg am Rhein, Breisacher Straße 6
26.03.2014
Dauerausstellung archäologischer Funde in der neuen Filiale der Volksbank Neuenburg
Neueröffnung am 5. April um 10 Uhr für geladene Gäste. Sonntag 6. April Tag der offenen Tür. Ausgestellt wird auch eine Rekonstruktionszeichnung eines spätmittelalterlichen Kaufhauses von Hans-Jürgen van Akkeren
Fotos: 1) Rekonstruktionszeichnung Hans-Jürgen van Akkeren, 2) archäologischer Stadtkataster Neuenburg - Dr. Bertram Jenisch, 3) Plan aus "Archäologische Ausgrabungen Baden-Württemberg 2012, Dr. Bertram Jenisch
"Vor dem Neubau der Volksbank wurde das Gelände 2012 archäologisch untersucht. An der ehemaligen Marktstraße der mittelalterlichen Stadt wurde eine bis in das 14. Jahrhundert zurückreichende Bebauung auf drei Parzellen dokumentiert. Bemerkenswert ist insbesondere ein großes Gebäude im Norden der Fläche. Es war mit einem außergewöhnlich großen und tiefen Keller ausgestattet. Dieser wurde offenbar zur Lagerung von Wein genutzt. Lage und Dimension sprechen dafür, dass es sich um ein öffentliches Gebäude gehandelt hat. Schriftquellen lokalisieren in diesem Bereich die so genannten Watlauben, Handelshäuser, unter anderem für Tuch."
(Text: Dr. Bertram Jenisch, Archäologe Referat 26 Denkmalpflege Regierungspräsidium Freiburg)
Am 5. April eröffnet die Volksbank Neuenburg ihre neue Filiale. Eine Dauerausstellung der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit archäologischen Funden der Ausgrabung zeigen einige interessante Stücke. Darunter sind eine Hellebarde aus der Zeit um 1550/70, ein Armbrustbolzen und ein Silberpfennig aus der Todtnauer Prägung von Herzog Leopold VI. nach dem Vertrag von 1403 zu sehen.
In der Ausstellung wird auch eine Rekonstruktionszeichnung des Neuenburger Kaufhauses gezeigt. So könnte das Kaufhaus um 1500 ausgesehen haben. Diese Rekonstruktion wurde vom Ehrenamtlichen der Denkmalpflege Hans-Jürgen van Akkeren aus Kenzingen angefertigt. Van Akkeren fertigt in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Rekonstruktionszeichnungen an, die auf der Grundlage archäologischer Befunde basieren und verwendet zur Unterstützung geodätische 3D-Computerprogramme, um daraus Vorlagen für seine aquarellierten Federzeichnungen zu erstellen.
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Link: http://youtu.be/aESMWKuNNx0 |
Die Bebauung an der ehemaligen Markstraße um 1500. Im Bereich der heutigen Volksbank lagen drei Gebäude, darunter ein repräsentatives Handelshaus.
Im Vordergrund befinden sich der Stadtbach und die Stadtmetzig. Rekonstruktionszeichnung: Hans-Jürgen van Akkeren.
Waldkirch - Kloster St. Margarethen
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Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch
Verwandte Links: Waldkirch - Kastelburg | Waldkirch - Schwarzenburg | Waldkirch - Kyffelburg und Küchlinsburg | Urkunde Otto III. 994 Elztalmuseum Waldkirch
Buchtipp: Literatur: Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch von Andreas Haasis-Berner
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Das Koster St. Margarethen, die Keimzelle Waldkirchs. Kurz-Doku mit Dr. Andreas Haasis-Berner, Archäologe Link: http://youtu.be/RKwo6zLsxW8 |
Das Frauenkloster St. Margarethen von Waldkirch bestand von 918 bis 1431. Von 994 bis zu seiner Auflösung war es ein Reichskloster. Ab dem frühen 12. Jahrhundert sind die Herren von Schwarzenberg als Vögte des Klosters nachweisbar. Sie gehörten demnach zur Reichsministerialität. Im 14. Jahrhundert gerät das Kloster in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Gründe hierfür sind u.a. : Rückgang der Bevölkerung ab 1348, relativer Rückgang der Einnahmen durch Naturalabgaben, Aneignung klösterliche Rechte und Abgaben durch die Vögte. Trotz des Verkaufs der meisten Güter außerhalb des Elztales starb die letzte Äbtissin, Anna von Üsenberg, „in bitterer Armut“. Der Konvent hat offenbar nie mehr als fünf Nonnen umfasst. Aus diesem Grund waren auch nur kleine Konventsbauten vorhanden.
Pressemitteilung: Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein
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Neuenburg am Rhein, Samstag, den 25.01.2014
Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein
Vortrag von Dr. Bertram Jenisch in Neuenburg, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlicher der Denkmalpflege.
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Hochwassersimulation von Hans-Jürgen van Akkeren Link: http://youtu.be/YBdQhzcUp04 |
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Informationen zu den archäologischen Ausgrabungen von Dr. Bertram Jenisch Link: http://youtu.be/rUknbC3S00Q |
Die Stadt Neuenburg wurde 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet. Anlass der Stadtgründung waren die Expansionsversuche der Hohenstaufer, um von ihrem Besitz Badenweiler zu ihren
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Fotos der Ausstellung "Civitas Kencingin"
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Ausstellung "Civitas Kencingin" ist vom 6. bis 14. Juli im Kreuzgang der AWO Kenzingen zu sehen
Auszug aus der Badischen Zeitung 08.07.2013
Mittelalterliche Präsentation mit Zugkraft
"Rekonstruktionen des früheren Kenzingen"
http://www.badische-zeitung.de/kenzingen/fesselnde-kenzinger-stadtgeschichte--56210876.html











